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Garmin Fenix 7X Sapphire Solar im Test

Garmin Fenix 7X Sapphire Solar im Test

28.03.22 05:35 5.548Text: NoPainFotos: Erwin HaidenMit Garmins radikaler GPS-Multisportuhr bezwingst du nicht nur deinen inneren Schweinehund, sondern meisterst zugleich sämtliche Gefahren des täglichen Sportlerlebens. NoPain schlüpfte in seine modrigen Laufschuhe und fühlte der unschlagbar vielseitigen Smartwatch auf den Touchscreen.28.03.22 05:35 5.628

Garmin Fenix 7X Sapphire Solar im Test

28.03.22 05:35 5.62824 Kommentare NoPain Erwin HaidenMit Garmins radikaler GPS-Multisportuhr bezwingst du nicht nur deinen inneren Schweinehund, sondern meisterst zugleich sämtliche Gefahren des täglichen Sportlerlebens. NoPain schlüpfte in seine modrigen Laufschuhe und fühlte der unschlagbar vielseitigen Smartwatch auf den Touchscreen.28.03.22 05:35 5.628

"Uhren mit über 42 mm Gehäusedurchmesser gehören an die Wand", meinte ein guter Freund von mir. Bei der Fenix 7X mit ihren mächtigen 51 Millimetern könnte das zwar funktionieren, würde aber ein übertrieben langes Ladekabel erfordern, weshalb ich die Idee schnell wieder verwarf. Wider Erwarten trug sich der smarte Wecker aber sogar auf meinem schmalen Handgelenk sehr komfortabel und fiel trotz der 89 Gramm in keiner Lebenslage unangenehm auf.

Trotzdem - muss sie denn wirklich so groß sein? Nein. Denn Garmin hat für Fans kleinerer Smartwatches auch zwei Varianten mit 42 mm (Fenix 7S) bzw. 47 mm (Fenix 7) im Programm. Und ja. Denn nur ein großes Gehäuse bietet das nötige Volumen für höchste Batterielaufzeit, ein noch übersichtlicheres Display, zusätzliche Sensoren (respektive mehr Funktionen) und maximale Sicherheit.

Funktionen und Details der Garmin Fenix 7X Sapphire Solar

Leistungsstarkes Design: Das aktualisierte, besonders robuste sportliche Design umfasst ein 1,4″ großes Display mit Solarladefunktion und ein 51 mm-Gehäuse. Die Smartwatch wurde nach US-Militärstandards im Hinblick auf Temperatur, Stoßfestigkeit und Wasserdichtigkeit geprüft.

Touchscreen und Tasten: Eine bewährte Tastenbedienung, die in jeder Umgebung funktioniert, wird durch einen effektiven neuen Touchscreen ergänzt. So lassen sich schnell Optionen auswählen und Funktionen aufrufen.

Gebaut aus wertigsten Materialien: Mit dieser Fenix Smartwatch kannst du deinen Style aufwerten. Die Smartwatch verfügt über eine elegante DLC- oder Titanlünette.

Integrierte Sport-Apps: Nutze vorinstallierte Aktivitätsprofile für Trailrunning, Bahntraining, Schwimmen, Laufen, Radfahren, Wandern, Rudern, Skifahren, Golfen, Surfen, Indoor-Klettern und mehr.

Skitouren-App: Dieses Profil wurde für Skitourengeher entwickelt und zeichnet die Aufstiegs- und Abfahrtsinformationen mit detaillierten Höhenangaben separat auf.

XC Ski Dynamics: Wenn das Gerät mit dem HRM-Pro™-Herzfrequenz-Brustgurt (separat erhältlich) gekoppelt ist, kannst du mithilfe des Skileistungswerts die tatsächliche Trainingsbelastung von Langlaufaktivitäten messen.

Surf-Funktionen: Wellenreiter, aufgepasst! Diese Fenix-Smartwatch unterstützt die Surfline Sessions™-Funktion. Dabei wird ein Video von jeder Welle erstellt, die du vor einer Surfline®-Kamera reitest. Sieh dir diese Videos später an und finde mit deinem Surfline Sessions-Abonnement heraus, wie du gesurft bist.

MTB Dynamics: Speichere die Details jeder Tour mit Mountainbike-Messwerten sowie speziellen Daten zu Grit™ und Flow™. Mit diesen Daten wird bewertet, wie schwierig der Trail und wie flüssig der Fahrstil bei Bergabfahrten ist, damit du Werte hast, die du beim nächsten Mal übertreffen kannst.

HIIT-Trainings: Bei diesem Aktivitätsprofil werden deine HIIT-Trainings (High-Intensity Interval Training) gespeichert, darunter AMRAP, EMOM, Tabata und benutzerdefinierte Trainings. Richte die Anzahl der Runden, der Belastungs-/Erholungsintervalle und mehr ein.

Tägliche Trainingsvorschläge für Laufen und Radfahren liefern Trainingsanweisungen, bei denen du selbst und auch dein Fitnesslevel berücksichtigt werden. Die Vorschläge basieren auf aktuellen Daten zu Trainingsbelastung und Trainingszustand.

Visuelle Laufprognose: Basierend auf deinem Laufprotokoll und deinem allgemeinen Fitnesslevel liefert diese Funktion Informationen zu deiner potenziellen Pace für die gewählte Distanz. Trenddaten verdeutlichen, welche Auswirkungen das Training langfristig hat.

PacePro-Funktion liefert eine dynamische Pace-Vorgabe unter Berücksichtigung des Streckenprofils und deiner Vorgabe, ob du die Anstiege moderat oder ambitioniert angehen willst. Damit weißt du genau, ob du im aktuellen Streckenabschnitt zu schnell oder zu langsam bist.

ClimbPro-Funktion: Vor starken Anstiegen liefert dir die ClimbPro-Funktion automatisch wertvolle Daten zu Steigung, Distanz und Höhenmeter. So kannst du dir deine Kräfte perfekt einteilen.

Physiocheck: Zeige erweiterte Trainingswerte an, die Laufeffizienzdaten, eine an Hitze und Höhe angepasste VO2max, eine Trailrunninganpassung, einen Erholungsratgeber und mehr umfassen.

Stamina-Daten in Echtzeit: Die Daten zeigen dir die verfügbare Energie an, die dir während deiner körperlichen Aktivität zur Verfügung steht. So kannst du deinen Energieverbrauch optimieren und eine vorzeitige Erschöpfung beim Lauf oder Radtraining vermeiden.

Erholungsratgeber: Nach jedem Training gibt die Erholungszeit an, wann du für dein nächstes hartes Training bereit bist. Dabei werden die Trainingsintensität und Faktoren wie Stress, tägliche Aktivitäten und Schlaf einbezogen.

Multi-Satelliten-Unterstützung: Nutze mehrere globale Navigationssatellitensysteme (GPS, GLONASS und Galileo), um in schwierigeren Umgebungen eine bessere Positionsfindung als bei ausschließlicher Verwendung von GPS zu erhalten.

ABC-Sensoren: Navigiere auf dem nächsten Trail mit ABC-Sensoren, darunter ein Höhenmesser für Höhendaten, ein Barometer zum Überwachen des Wetters und ein elektronischer 3-Achsen-Kompass.

Golfplatzkarten: Greife auf CourseView-Karten in Farbe für mehr als 42.000 weltweite Golfplätze zu. Nutze außerdem die Tasten-Zielauswahl und die PlaysLike-Distanzfunktion.

Skiview™-Karten: Die SkiView-Karten zeigen die Namen von Skipisten, sowie deren jeweiligen Schwierigkeitsgrad für mehr als 2.000 weltweite Skigebiete an.

TopoActive Europe-Karten: Lade TopoActive Europe-Karten aus aller Welt herunter, um bei deinen Entdeckungstouren auf dem richtigen Weg zu bleiben. Über die integrierte WLAN-Konnektivität kannst du Karten und Software ganz einfach ohne einen Computer laden und aktualisieren.

POIs entlang der Route: Erhalte übersichtliche Informationen für bestimmte POI-Punkte entlang der Strecke. Sieh dir Leistungswerte, Zwischenzeiten, Distanz und Höhe, sowie eine Übersicht über die nächsten wichtigen Trailpunkte an.

Power Manager: Sieh dir an, wie sich verschiedene Einstellungen und Sensoren auf die Akkulaufzeit der Uhr auswirken. Dann kannst du schnell Änderungen vornehmen, damit der Akku länger hält.

Akku mit Solarladung: Erhalte eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Tagen im Smartwatch-Modus und 4 zusätzlichen Tagen bei Solarladung und bis zu 57 Stunden im GPS-Modus und 16 zusätzliche Stunden bei Solarladung.

Herzfrequenzmessung am Handgelenk: Die optische Herzfrequenzmessung ermittelt die Intensität von Aktivitäten, sowie die Herzfrequenzvariabilität und berechnet damit dein Stresslevel. Dies funktioniert sogar unter Wasser – ohne Herzfrequenz-Brustgurt.

Pulse Ox-Sensor: Überwache deine Blutsauerstoffsättigung mit dem Pulse Ox Sensor und erkenne, wie sich die Sauerstoffsättigung deines Blutes in der Höhe verändert. Nun siehst du, wie gut dein Körper Sauerstoff aufnimmt.

Schlafanalyse mit Sleep Score: Erhalte vollständige Informationen zu deinem leichten, tiefen und REM-Schlaf. Zeige alles in einem speziellen Widget an mit Schlafwert und Insights.

Body Battery™-Energielevel: Deine Garmin misst kontinuierlich deine Herzfrequenz und informiert dich mit Hilfe von Body Battery, wann du für dein nächstes Workout bereit bist. Sauerstoffsättigung im Blut und der Status deines Energielevels liefern dazu die notwendigen Informationen.

Anzeige deiner Atemfrequenz: Diese Funktion zeigt dir deine Atemzüge im Tagesverlauf, aber auch während des Schlafens und bei diversen Yoga-Übungen an.

Gesundheitsüberwachung: Diese Funktion nutzt Daten der verschiedenen Sensoren zum Überwachen des Körperzustands und hilft dir dabei, deine täglichen biometrischen Trends auf einen Blick zu verfolgen.

Sieh, ob du ausreichend trinkst: Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist wichtig für deine Gesundheit. Zeichne auf, wie viel Wasser du täglich zu dir nimmst und sieh dir an, ob du von Tag zu Tag eine ähnliche Menge trinkst.

Nachrichten vom Smartphone: Verpasse nichts, was dir wichtig ist: Erhalte deine Benachrichtigungen zu Anrufen, Terminen u.v.m. bei Kopplung mit einem kompatiblen Gerät.

Genieße deine Lieblingssongs: Lade Songs und Playlisten aus deinem Spotify-, Deezer- oder Amazon Music-Konto herunter (möglicherweise ist ein Abonnement erforderlich).

Garmin Pay™ - kontaktlos bezahlen: Bezahle im Handumdrehen - ganz ohne Portemonnaie. Wenn du an der Kasse schnell fertig sein möchtest, bezahle kontaktlos mit Garmin Pay über teilnehmende Anbieter.

Sicherheits- und Trackingfunktionen: Wenn die Smartwatch und das Telefon gekoppelt sind, kann deine Live-Position an deine Kontakte gesendet werden. Dies erfolgt entweder manuell oder bei bestimmten Outdoor-Aktivitäten automatisch mit der integrierten Unfall-Benachrichtigung.

Connect IQ™-Shop: Lade benutzerdefinierte Displaydesigns herunter, füge Datenfelder hinzu und hol dir Apps und Widgets aus dem Connect IQ-Shop auf deinem kompatiblen Smartphone.

Wasserdicht: bis 10 ATM

Und gerade dieser angesprochene Sicherheitsaspekt macht die Fenix 7X so interessant. Denn wer wie ich seine Laufeinheiten zumeist im hintersten Kamptal nach Einbruch der Dunkelheit absolviert und sich dabei vor den reißenden Kampfdackeln im Stiefernbachtal, rasenden Hilfswerk-Mitarbeiterinnen in ihren weißen Suzukis, hemmungslos alkoholisierten Wiener Pensionisten vorm Heurigen und anderen todbringenden Gefahren in Acht nehmen muss, profitiert von einer Machtdemonstration wie der Fenix 7X ungemein und spart obendrein eine Menge an sperrigem Equipment.

Handy, Stirnlampe, Schlagstock, Pfefferspray, Tactical Response 3 SWAT adé. Ein flinker Doppelklick links oben, Taschenlampe an, und schon werden die Hilfswerkler hinterm Steuer aus ihren Wachkomas gerüttelt und ihr Blick vom Wegwerfhandy wieder auf die Straße gelenkt. Was die anderen Angreifer per pedes betrifft, reicht meist ein beherzter Schwenk mit dem Handgelenk und die pure Kraft Garmins schlägt sämtliche Gegner bewusstlos zu Boden oder zumindest in die Flucht. Und falls der Wiener doch Oberhand gewinnen sollte, bleibt einem noch immer die integrierte, automatische Unfallbenachrichtigung, dank welcher der ÖAMTC-Hubschrauber in Gneixendorf noch abhebt, bevor die Wange den Waldviertler Boden küsst. Allerdings nur dann, wenn Smartwatch und Telefon gekoppelt sind - ganz ohne Handy geht es ja dann wohl doch nicht.

Garmin Fenix 7X

Ich habe lange überlegt, wie ich den Test der Fenix 7X aufbereiten könnte, um zumindest die interessantesten Features vorzustellen, bin aber vom Funktionsumfang der Uhr regelrecht erschlagen worden. Darum werde ich mich nur auf die Basics (Design, Displayanzeige, Trage-, Bedienkomfort und Akkulaufzeit) sowie ein paar der sportlichen und smarten Funktionen konzentrieren, um den Rahmen der Vorstellung nicht zu sprengen.

Design

Mit ihrer markanten Titanlünette hebt sich die Fenix 7X klar vom Einerlei der Smart- und Fitnessuhren ab. Das faserverstärkte Gehäuse ist hochwertig verarbeitet, wirkt nicht zuletzt dank zahlreicher Bestandteile aus Metall äußerst robust und sollte extremen Wetterbedingungen sowie Stößen mit Leichtigkeit standhalten. Das Display der von uns getesteten "Sapphire Edition" ist darüber hinaus durch ein sogenanntes Power- oder Saphirglas geschützt.

Auch bisher schon in drei Größen zu haben, wird die Modellvielfalt mit dem jüngsten Update noch breiter: Von der 42- und 47-mm-Version (7S/7) sind nämlich jeweils Standard- (Edelstahllünette, Corning Gorilla Glass DX), Solar- (Edelstahllünette, Power Glass) und Sapphire Solar-Editionen (Titanlünette, besonders kratzfestes und bruchsicheres Power Sapphire) erhältlich, die 51 mm messende 7X gibt's ausschließlich in "Sonnenvarianten". Gepaart mit dem verfügbaren Farbspektrum kann am Ende aus 22 Fenix 7-Varianten gewählt werden.

Garmin Fenix 7 Portfolio

Fenix Sapphire Solar Editions

  Fenix 7X SSE Fenix 7 SSE Fenix 7S SSE
Material Uhrenglas Power Sapphire
Material Lünette Titan
Material Gehäuse Faserverstärktes Polymer mit Metallgehäuse hinten
Material Armband Silikon
Quickfit Uhrenarmband Inkl. 26 mm Inkl. 22 mm Inkl. 20 mm
Touchscreen Ja Ja Ja
Farbdisplay Ja Ja Ja
LED-Taschenlampe Ja Nein Nein
Abmessungen 51 x 51 x 14.9 mm 47 x 47 x 14.5 mm 42 x 42 x 14.1 mm
Display 35,56 mm (1,40 Zoll) 33,02 mm (1,30 Zoll) 30,40 mm (1,20 Zoll)
Auflösung 280 x 280 Pixel 260 x 260 Pixel 240 x 240 Pixel
Anzeigetyp Transflektives MIP-Display (Memory in Pixel)
Gewicht 89 g mit Silikonarmband (nur Gehäuse: 61 g) 73 g mit Silikonarmband (nur Gehäuse: 50 g) 58 g mit Silikonarmband (nur Gehäuse: 42 g)
Batterielaufzeit Smartwatch: Bis zu 28 Tage/37 Tage mit Solarladung
Alle Satellitensysteme und Multiband: Bis zu 36 Stunden/41 Stunden mit Solarladung
Smartwatch: Bis zu 18 Tage/22 Tage mit Solarladung
Alle Satellitensysteme und Multiband: Bis zu 23 Stunden/26 Stunden mit Solarladung
Smartwatch: Bis zu 11 Tage/14 Tage mit Solarladung
Alle Satellitensysteme und Multiband: Bis zu 15 Stunden/16 Stunden mit Solarladung
Wasserdichtigkeit 10 ATM 10 ATM 10 ATM
Speicher/Protokoll 32 GB 32 GB 32 GB
GPS Ja Ja Ja
GLONASS Ja Ja Ja
GALLILEO Ja Ja Ja
Mehrfrequenz-Positionsfindung Ja Ja Ja
Garmin-Elevate Ja Ja Ja
Barometrischer Höhenmesser Ja Ja Ja
Kompass Ja Ja Ja
Gyroskop Ja Ja Ja
Beschleunigungsmesser Ja Ja Ja
Thermometer Ja Ja Ja
Pulsoximeter Ja Ja Ja
Schnittstellen WLAN, ANT+, Bluetooth WLAN, ANT+, Bluetooth WLAN, ANT+, Bluetooth
Preise Basis - € 699,99 € 699,99
Preise Solar € 899,99 € 799,99 € 799,99
Preise Sapphire Solar € 1.199,99 € 999,99 € 999,99

Funktionsvielfalt (ein Auszug...)

Der ohnehin schon pralle Funktionsumfang der Fenix wurde nochmals erweitert. Neu an Bord sind z.B. die Stamina-Funktion (Überwachungsfunktion, die während einer sportlichen Aktivität frühzeitige Erschöpfung vermeiden helfen soll) oder der Health Snapshot (Protokoll der wichtigsten Gesundheitsdaten).

Generell handelt es sich bei der GPS-Uhr über einen fast schon allwissenden Trainingspartner, der mit unzähligen Aktivitätsprofilen (z.B. Trailrunning, Bahntraining, HIIT-Training, Radfahren, Laufen, Schwimmen, Rudern, Skifahren, Surfen, Indoor-Klettern) und Coaching-Funktionen (z.B. adaptive Trainingspläne, PacePro, Erholungsratgeber, ClimbPro) gepaart mit diversen Gesundheits-Parametern (z.B. Physiocheck, Schlafanalyse, Blutsauerstoffsättigung, Body Battery, Atemfreuquenz) in allen Lebenslagen aufzeichnet, analysiert und berät.

  • Die "Solar" Modelle können auch die Kraft der Sonne nutzen.Die "Solar" Modelle können auch die Kraft der Sonne nutzen.
    Die "Solar" Modelle können auch die Kraft der Sonne nutzen.
    Die "Solar" Modelle können auch die Kraft der Sonne nutzen.
  • Je nach Speichergröße sind verschiedene Karten vorinstalliert.Je nach Speichergröße sind verschiedene Karten vorinstalliert.
    Je nach Speichergröße sind verschiedene Karten vorinstalliert.
    Je nach Speichergröße sind verschiedene Karten vorinstalliert.
  • Das GPS-Modul nutzt mehrere globale Navigationssatellitensysteme.Das GPS-Modul nutzt mehrere globale Navigationssatellitensysteme.
    Das GPS-Modul nutzt mehrere globale Navigationssatellitensysteme.
    Das GPS-Modul nutzt mehrere globale Navigationssatellitensysteme.
  • Die Pulsmessung erfolgt mit neuesten Sensoren am Handgelenk.Die Pulsmessung erfolgt mit neuesten Sensoren am Handgelenk.
    Die Pulsmessung erfolgt mit neuesten Sensoren am Handgelenk.
    Die Pulsmessung erfolgt mit neuesten Sensoren am Handgelenk.
  • Die neue Stamina-Funktion hilft, die körpereigene Restenergie einzuteilen.Die neue Stamina-Funktion hilft, die körpereigene Restenergie einzuteilen.
    Die neue Stamina-Funktion hilft, die körpereigene Restenergie einzuteilen.
    Die neue Stamina-Funktion hilft, die körpereigene Restenergie einzuteilen.
  • Ebenfalls neu: Up Ahead - übersichtliche Infos wie Entfernung zu vorab definierten Punkten.Ebenfalls neu: Up Ahead - übersichtliche Infos wie Entfernung zu vorab definierten Punkten.
    Ebenfalls neu: Up Ahead - übersichtliche Infos wie Entfernung zu vorab definierten Punkten.
    Ebenfalls neu: Up Ahead - übersichtliche Infos wie Entfernung zu vorab definierten Punkten.
  • Die schiere Menge an verfügbaren Aktivitätsprofilen ist beeindruckend.Die schiere Menge an verfügbaren Aktivitätsprofilen ist beeindruckend.
    Die schiere Menge an verfügbaren Aktivitätsprofilen ist beeindruckend.
    Die schiere Menge an verfügbaren Aktivitätsprofilen ist beeindruckend.
  • Nicht weniger fein: die detaillierten Trainingsanleitungen.Nicht weniger fein: die detaillierten Trainingsanleitungen.
    Nicht weniger fein: die detaillierten Trainingsanleitungen.
    Nicht weniger fein: die detaillierten Trainingsanleitungen.
  • An beiden Uhren wird eifrigst gemessen, An beiden Uhren wird eifrigst gemessen,
    An beiden Uhren wird eifrigst gemessen,
    An beiden Uhren wird eifrigst gemessen,
  • bewertet,bewertet,
    bewertet,
    bewertet,
  • vorhergesagt undvorhergesagt und
    vorhergesagt und
    vorhergesagt und
  • eingeteilt sowieeingeteilt sowie
    eingeteilt sowie
    eingeteilt sowie
  • vorgeschlagen.vorgeschlagen.
    vorgeschlagen.
    vorgeschlagen.
  • Ganz neu z.B. die AtemfreuquenzGanz neu z.B. die Atemfreuquenz
    Ganz neu z.B. die Atemfreuquenz
    Ganz neu z.B. die Atemfreuquenz
  • Speziell im Alltagsgebrauch wird der Touchscreen erfreuen,Speziell im Alltagsgebrauch wird der Touchscreen erfreuen,
    Speziell im Alltagsgebrauch wird der Touchscreen erfreuen,
    Speziell im Alltagsgebrauch wird der Touchscreen erfreuen,
  • erleichtert es doch den Zugang zu Diensten wie Garmin Pay odererleichtert es doch den Zugang zu Diensten wie Garmin Pay oder
    erleichtert es doch den Zugang zu Diensten wie Garmin Pay oder
    erleichtert es doch den Zugang zu Diensten wie Garmin Pay oder
  • das rasche Beantworten von Nachrichten, welche das Smartphone übermittelt.das rasche Beantworten von Nachrichten, welche das Smartphone übermittelt.
    das rasche Beantworten von Nachrichten, welche das Smartphone übermittelt.
    das rasche Beantworten von Nachrichten, welche das Smartphone übermittelt.
  • Aber auch beim navigieren ist die neue Bedienungsart gewiss fein.Aber auch beim navigieren ist die neue Bedienungsart gewiss fein.
    Aber auch beim navigieren ist die neue Bedienungsart gewiss fein.
    Aber auch beim navigieren ist die neue Bedienungsart gewiss fein.

Auf den Garmin Fenix 7 Uhren wurden verschiedene topografische Karten und Routen vorinstalliert und im Vergleich zu den Vorgängermodellen nochmals optimiert. Über die Garmin Connect App bzw. dank der integrierten WLAN-Konnektivität lassen sich weitere Karten ohne Computer laden und aktualisieren. Außerdem sind entlang der Strecke für bestimmte POIs Informationen wie Leistungswerte, Zwischenzeiten oder Distanz und Höhe abrufbar. Die Navigation unterstützen dabei ABC-Sensoren, darunter Höhenmesser, Barometer und elektronischer 3-Achsen-Kompass.


Super. In der Außenhülle der Fenix 7X ist erstmals eine LED-Taschenlampe integriert, die ihr bei Dunkelheit oder schlechter Sicht nutzen könnt. Die Taschenlampe ist überraschend hell und kann sowohl als Lichtquelle als auch als Warnlicht genutzt werden. Im smarten Laufmodus passt sie sich an die Schrittfrequenz an und warnt andere Verkehrsteilnehmer - je nach Armbewegung - mit weißem Licht nach vorne und rotem Licht nach hinten.

Lifestyle-Features wie der Musikdownload übers Spotify-, Deezer- oder Amazon Music-Konto, Handy-Benachrichtigungen, kontaktloses Bezahlen per integriertem NFC-Chip, Tracking uvm. erleichtern den harten Trainingsalltag und runden das Funktionspaket ab. Konfigurieren lässt sich fast alles direkt in der Garmin Connect App, weitere Individualisierungen bietet der Connect IQ Store.

Display

Beim Display setzt Garmin weiterhin auf ein transflektives Memory-in-Pixel-Display (MIP), das sich grundsätzlich in jeder Umgebung gut ablesen lässt. Die Betonung liegt allerdings auf "gut", denn - vermutlich dem Saphirglas und dem Touchscreen geschuldet - die Anzeige wirkt in Innenräumen etwas unscharf, dunkel und kontrastlos und spiegelt bei starkem Sonnenlicht (je nach Einfallswinkel) mehr als der Vorgänger oder die bewährten Forerunner-Modelle. Aber genug der Nörgelei. Insgesamt lassen sich Daten und Grafiken stets eindeutig ablesen, das Display arbeitet äußerst stromsparend und lässt sich mittels der darunter angeordneten Solar-Paneele bei Tageslicht nachladen. Wem das nicht gefällt: Mit der Epix 2 hat Garmin eine baugleiche Version zur Fenix 7 im Programm, die auf OLED-Technik setzt und so auch bei schummrigem Licht hervorragend ablesbar ist.

Zeitgemäß und durchaus praktisch ist die Touch-Funktion, welche das intuitive Bedienkonzept mit neuerdings fünf Knöpfen hervorragend ergänzt. Per Wischbewegung können Tools und andere Features noch schneller ausgewählt und die Karten hin- und hergescrollt werden. Wer möchte, kann den Touchscreen aber generell bzw. auch nur für einzelne Sportarten (automatisch) abschalten (lassen). Gerade im Wasser oder bei Regen ist das sinnvoll, da sich die Uhr ansonsten verselbständigt. Obwohl ich persönlich kein großer Freund von Touchscreens bei Sportuhren oder Radcomputern bin, gefiel mir dieses Feature an der Fenix. Der Touchscreen reagierte absolut verzögerungsfrei und ließ sich sogar mit dünnen Radhandschuhen bedienen.

Tragekomfort

Selbstverständlich ist die Fenix 7X mit 51 Millimetern Durchmesser und 89 Gramm Kampfgewicht eine Ansage. Angesichts des runden Designs und der klassischen Bandanstöße, für die es alternative Velour-, Textil- und Metallarmbänder von Garmin bzw. von Drittanbietern gibt, fällt die Fenix 7X am Handgelenk aber dezenter aus, als man von einer 14,9 mm dicken Uhr erwarten würde. Und auch der Tragekomfort ging trotz meiner schlanken Handgelenke in Ordnung - sowohl beim Sport, als auch im Alltag. Ich muss allerdings anmerken, dass mich generell große, schwere und klobige Uhren nicht stören.

Natürlich eignet sich die GPS-Multisportuhr insbesondere für leistungsorientierte Sportler und ernsthafte Wettkämpfer, bietet sich aber, nicht zuletzt wegen ihres modernen Designs, auch als waschechte Alltagsuhr an. Die Garmin Fenix 7 misst die Herzfrequenz, das Stressniveau im Körper, die Schlafqualität, zeichnet die verbrauchten Kalorien auf und dient als praktisches Wearable-Interface zum Smartphone, weshalb den individuellen Vorlieben Beachtung geschenkt werden sollte.
Wer schmale Handgelenke hat, auf die Taschenlampe verzichten kann und auch mit weniger als 37 Tagen Laufzeit auskommt, ist mit den kleineren Fenix Modellen womöglich besser bedient. Erfahrungsgemäß trägt man gut sitzende Uhren lieber und öfters als unkomfortable.

Bedienkomfort

Je umfangreicher die Funktionsvielfalt, umso komplexer die Menüführung. Dennoch brauchte es keine Bedienungsanleitung, um mit der Fenix 7X alle nötigen Schritte - vom erstmaligen Einrichten bis hin zum Training - reibungslos zu durchlaufen. Dabei harmonierte ihr intuitives Bedienkonzept, das ich schon vom Forerunner 645 Music kannte, im Großen und Ganzen einwandfrei mit den fünf Knöpfen sowie dem neuen Touchscreen. Die Garmin Connect App am Smartphone trug ihr übriges dazu bei. Denn mit Garmin Connect lassen sich nicht nur Trainingsaktivitäten downloaden und verwalten, sondern auch die meisten Einstellungen problemlos vornehmen und mit der Uhr synchronisieren. Egal ob ihr Benutzereinstellungen ändern, die Darstellung der Fenix konfigurieren, Sensoren und Zubehör koppeln oder das verflixt lange WLAN-Passwort eingeben wollt - mit dem Smartphone geht das zehnmal schneller als mit dem virtuellen Tastenrad am Fenix-Display.

Aber auch Komoot, Spotify & Co. können mit der Garmin Fenix 7X genutzt werden. Dazu braucht es nur die jeweilige Erweiterung über die kostenlose Garmin ConnectIQ App und den Anweisungen zu folgen. Danach könnt ihr euch so viele Komoot-Touren und Spotify-Playlists auf eure Uhr laden, bis der interne Speicher von 32 GB randvoll ist. Nach dem Synchronisieren bzw. beim Training müsst ihr das Smartphone dann auch nicht mehr dabei haben, denn die Daten können offline genutzt bzw. abgespielt werden.

Akkulaufzeit

Musste meine Forerunner 645, je nach GPS- bzw. Herzfrequenznutzung, noch alle paar Tage ans Netz, hält die Fenix 7X als "Smartwatch" bis zu 28 Tage und selbst bei Nutzung aller Satellitensysteme bis zu 63 Stunden am Stück durch. Dank der am äußeren Rand und unterm Display integrierten Solarpaneele soll sich die Akkulaufzeit sogar auf 37 Tage bzw. 77 Stunden verlängern lassen. Für diese einberechneten Solarladung geht Garmin von einer ganztägigen Tragezeit mit einem Aufenthalt von 3 Stunden im Freien bei 50.000 Lux aus.

Ich muss gestehen, dass ich das theoretische Durchhaltevermögen nicht bis zum bitteren Ende überprüft habe, aber es ist mir selbst bei schleißigster Ladestandskontrolle und ganz seltenem Nachladen nicht gelungen, den Akku auch nur annähernd ans untere Limit zu bringen. Sogar bei Nutzung aller Satellitensysteme und permanenter Bluetooth-Musikbeschallung sollten Trainingseinheiten bis zu 16 Stunden möglich sein. Es gibt wohl wenig unter uns, die wirklich so lange durchgängig unterwegs sein werden.

Genauigkeit: GPS & Herzfrequenz

Garmins GPS-Empfänger arbeiten mit ihrem parallelen Mehrkanalaufbau seit jeher äußerst präzise. Bestimmte atmosphärische Faktoren und andere Fehlerquellen (hohe Gebäude, dicht besiedelte Gebiete usw.) können die Genauigkeit allerdings beeinträchtigen. Aus diesem Grund spendierte man den Sapphire-Versionen einen Multiband-Chipsatz zur Mehrfrequenzpositionierung. Diese früher ausschließlich dem Militär vorbehaltene Technologie greift gleichzeitig auf die gesendeten Frequenzen mehrerer Navigationssatelliten (GPS, GLONASS und Galileo) zu, um die Positionsgenauigkeit in Gebieten zu erhöhen, in denen Signale zurückgeworfen werden, schwach oder nicht verfügbar sind.

In mehreren Vergleichsläufen bzw. -radfahrten durfte sich die Fenix 7X gegen den Forerunner 645 und einen Garmin Edge 130 beweisen und siehe da: die GPS-Aufzeichnungen waren sichtlich exakter (bzw. glatter) und die resultierenden Gesamtdistanzen um 1 bis 2% kürzer (weniger Ausreißer).

  • Super: Fenix 7XSuper: Fenix 7X
    Super: Fenix 7X
    Super: Fenix 7X
  • Gut: Forerunner 645Gut: Forerunner 645
    Gut: Forerunner 645
    Gut: Forerunner 645

Für die Herzfrequenzmessung am Handgelenk setzt Garmin bei der Fenix 7X auf die Garmin Elevate-Technologie, einen optischen Sensor (PPG), der sich an der Rückseite des Geräts befindet. Um die Herzfrequenz zu ermitteln, leuchtet ein grünes Licht durch die Haut, das von den roten Blutkörperchen in den Blutgefäßen der Haut reflektiert wird.

Meine bisherigen Erfahrungen zum Thema "Pulsmessung am Handgelenk" waren etwas durchwachsen und daran konnte leider auch Garmins vierte Herzfrequenzsensor-Generation nichts ändern. Um eine valide Aussage treffen zu können, verglich ich die ermittelten Herzfrequenzwerte während des Trainings abwechselnd mit meinem Forerunner und zwei verschiedenen Brustgurten (ANT+ und Bluetooth). Das Ergebnis fiel jedoch immer ähnlich aus.


Abgesehen davon, dass die Handgelenksmessung der 7X träger als mittels Brustgurt reagierte, lagen ihre Werte nur phasenweise auf den Schlag exakt richtig und die meiste Zeit ca. 10 Schläge darunter oder sogar 20 Schläge darüber. Dabei war es egal, ob ich nicht oder stark schwitzte, Outdoor unterwegs war, Indoor am Ergometer saß oder die Werte in der Horizontalen nach dem Aufwachen beobachtete. Einen Unterschied machte allerdings die Außentemperatur (wärmer = genauer) und die Trageposition (oberhalb des Handgelenks = genauer).

Resumé: Für meine Zwecke eignete sich die Pulsmessung am Handgelenk weder für aufgezeichnete Aktivitäten (Laufen, Radfahren, Cardiotraining usw.) noch für die ganztägige Überwachung, weshalb ich das Feature deaktivierte, um mich nicht permanent darüber ärgern zu müssen. Die Ursache für die falschen Messergebnisse lag wohl entweder an meiner dunklen Haut, der starken Behaarung oder an einem schlechten Sitz des Fitnesstrackers aus morphologischen Gründen. Ich bin mir aber sicher, dass das System bei vielen anderen Sportlern deutlich besser funktionieren kann und sich zumindest fürs ganztägige Herzfrequenztracking eignet. Zur Messung der Herzfrequenzvariabilität (HFV) für medizinische Zwecke oder zur Steuerung professioneller Trainingsanwendungen (Krafttraining, Crossfit, HIIT oder Zirkeltraining) empfiehlt sich ohnehin ein Brustgurt.

Fazit

Garmin Fenix 7X Sapphire Solar
Modelljahr: 2022
Testdauer: 1 Monat
+ Edle Optik trotz Robustheit
+ Tragekomfort trotz Größe
+ Taschenlampe
+ Akkulaufzeit (Solar)
+ Touchscreen
+ Intuitive Bedienung
+ Einfache Konfiguration per Smartphone
+ Funktionsumfang
o Display nur mittelmäßig ablesbar
- Pulsmesser nicht für alle Hauttypen und Morphologien geeignet
- Hoher Preis
BB-Urteil Ultimativer Multisportler mit smarter LED-Taschenlampe.

Wer auf der Suche nach der ultimativen Multisportuhr ist und einen zuverlässigen, extrem lang ausdauernden Begleiter für ambitioniertes Training und sportliche Abenteuer sucht, macht mit der Fenix 7 gewiss keinen Fehler. Dabei ist es auch vollkommen egal, ob man mit der Herzfrequenzmessung am Handgelenk ebenso auf Kriegsfuß steht oder nicht - denn wenn es die Fenix 7 nicht schafft, dann schafft es keine. Für welches Modell (Fenix 7S, 7 oder 7X) man sich entscheidet, hängt in erster Linie von den folgenden vier Faktoren ab: Größe, Akkulaufzeit, Taschenlampen-Funktion und Budget. Wer schmale Handgelenke hat und mit 11 Tagen Laufzeit als Smartuhr bzw. mit 15 Stunden fürs All-Out-Training durchkommt, greift zur kleinsten 7S. Wer eine längere Akkulaufzeit braucht, wählt die mittlere Fenix 7 oder die große 7X und wer das sensationelle LED-Taschenlampenfeature genießen möchte, dem bleibt ohnehin nur das hier vorgestellte Flaggschiff. Schade, dass es die erstaunlich praktischen LEDs nur bei der Fenix 7X gibt.

Dank der modernen Designs lassen sich alle drei Modelle auch bedenkenlos im Alltag tragen und können so Herzfrequenz, das Stressniveau im Körper, die Schlafqualität und die verbrauchten Kalorien tracken. Einziger Wermutstropfen bleibt der Preis, denn die Garmin Fenix ist seit jeher teuer und daran hat sich nichts geändert. Los geht es bei 699,99 Euro für die Fenix 7S (ohne Solar) bis hin zur 7X Sapphire Solar um 1.199,99 Euro. Obwohl der Verkauf bereits im Jänner 2022 gestartet ist gibt es derzeit massive Lieferschwierigkeiten. Falls ihr also online oder im Fachhandel auf euer Wunschmodell stößt, solltet ihr nicht lange fackeln.

Als echte Alternative sei an dieser Stelle jedoch die ebenfalls neue Garmin Epix 2 empfohlen. Im Prinzip entspricht sie der mittleren Fenix 7 ohne Solar, dafür mit einem hochauflösenden und sehr kontrastreichen AMOLED-Display, welches unter allen Bedingungen besser ablesbar ist als das der Fenix-Modelle.


Mit Garmins radikaler GPS-Multisportuhr bezwingst du nicht nur deinen inneren Schweinehund, sondern meisterst zugleich sämtliche Gefahren des täglichen Sportlerlebens. NoPain schlüpfte in seine modrigen Laufschuhe und fühlte der unschlagbar vielseitigen Smartwatch auf den Touchscreen.
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Servus,

 

ich hab auch so ein behartes cold-steel Armgelenk wie du. Bei mir auch die Pulsmessung dort komplett falsch. 135 am Gurt, und 72 am Armgelenk.

Sonst bin ich zufrieden, hab jedoch genau wegen dem Feature so eine Uhr gekauft. doh.

 

Der schlankere ForeRunner funktioniert bei mir ähnlich gut/schlecht; allerdings stimmt er deutlich (!) öfter. In Summe kann ich mir davon leider nichts kaufen, da ich ja trotzdem nie weiß, ob er gerade eine gute Phase hat und richtig anzeigt. Es liegt in meinem Fall wohl mehr an der Morphologie, als an den Haaren. Der ForeRunner ist kleiner, schmäler und sitzt deshalb öfter/länger optimaler am Gelenk. Und wenn alles passt, dann zeigt er auf den Pulsschlag exakt an.

 

Muss man probieren. Mit einem dickeren, breiteren, fleischigeren Handgelenk hat man das Problem vielleicht gar nicht.

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Schon erstaunlich, was Garmin hier bezgl. Handgelenksmessung seit langem abliefert. Einerseits gibt man detaillierte Infos über Trainingsintesität, und leitet daraus konkrete Trainingsempfehlungen (Trainingsstatus, Intensitätsminuten, Kalorienzählerei, etc.) ab, und dabei ist das alles bullshit.

 

Wäre Garmin wirklich daran interessiert, echte Trainingsanalyse zu betreiben und die Tools dafr zu liefern, würden sie endlich die Handgelenksmessung ausbauen. Aus meiner Sicht ist das einfach ein Offenbarungseid für die Firma. Auch wenn die Uhr (und ich habe auch eine Garmin Fenix, allerings die 3er ohne Handgelenksmessung) ansonsten geile features hat, aber das Vertrauen in die Daten ist halt die wichtigste Prio. Ich darf leise an die Diskussionen beim PM erinnern, und die Dinger sind wenigstens wiederholgenau, wenn schon nicht immer präzise.

 

Wie groß ist denn das Vertrauen in die Empfehlungen die die Uhr bzw. die SW Plattform so ausgibt, wenn es ihnen scheinbar wurscht ist, was das Ding denn so misst? Wer vertraut eigentlich in so Dinge wie Erholungsdauer, etc.?

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Ich hab mir die Epix 2 gegönnt, ich nehm an das ist der gleiche Sensor für die HF verbaut. Bin gestern bei einem Traillauf mit der und ohne HF Gurt gelaufen, und hat Top gepasst. Ich hab allerdings ein Textilarmband mit Klettverschluss in Verwendung und beim Sport ziemlich eng anliegend, das funktioniert top so.

Bildschirmfoto 2022-03-28 um 09.33.16.png

Bearbeitet von harryf
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Ich hab mir die Epix 2 gegönnt, ich nehm an das ist der gleiche Sensor für die HF verbaut. Bin gestern bei einem Traillauf mit der und ohne HF Gurt gelaufen, und hat Top gepasst. Ich hab allerdings ein Textilarmband mit Klettverschluss in Verwendung und beim Sport ziemlich eng anliegend, das funktioniert top so.

 

Ob das top gepasst hat kann man ja nur sagen wenn man parallel mit Gurt und einer zweiten Uhr misst. Und wer macht das schon. Und natürlich bei den verschiedenen Aktivitäten, manchmal schwitzt man stark, manchmal nicht um nur einen einzigen Faktor zu nennen. Ich weiss nicht, wie man darauf kommt, dass die Werte die man gerade gemessen hat, auch stimmen würden, und nicht einige Schläge zu hoch oder niedrig sind, nur weil die Kurve schön aussieht?

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Ob das top gepasst hat kann man ja nur sagen wenn man parallel mit Gurt und einer zweiten Uhr misst. Und wer macht das schon. Und natürlich bei den verschiedenen Aktivitäten, manchmal schwitzt man stark, manchmal nicht um nur einen einzigen Faktor zu nennen. Ich weiss nicht, wie man darauf kommt, dass die Werte die man gerade gemessen hat, auch stimmen würden, und nicht einige Schläge zu hoch oder niedrig sind, nur weil die Kurve schön aussieht?

 

Als ich die Uhr bekommen habe hab ich parallel gemessen! Außerdem glaube ich sagen zu können das ich nach an die 30j Leistungssport meine HF auch recht gut ab/einschätzen kann...

Was bzgl. HF nicht funktioniert hat, ist die Uhr relativ weit Richtung bzw. fast am Handgelenk zu tragen, es funktioniert bei MIR gut so einige cm hinter dem Handgelenk(ri Ellbogen).

 

Bei einem Kollegen kamen auf seiner Fenix 6 auch eher Fantasiezahlen raus, als er sie dann so getragen hat wie ich hat es plötzlich gepasst....

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Als ich die Uhr bekommen habe hab ich parallel gemessen! Außerdem glaube ich sagen zu können das ich nach an die 30j Leistungssport meine HF auch recht gut ab/einschätzen kann...

Was bzgl. HF nicht funktioniert hat, ist die Uhr relativ weit Richtung bzw. fast am Handgelenk zu tragen, es funktioniert bei MIR gut so einige cm hinter dem Handgelenk(ri Ellbogen).

 

Bei einem Kollegen kamen auf seiner Fenix 6 auch eher Fantasiezahlen raus, als er sie dann so getragen hat wie ich hat es plötzlich gepasst....

 

Ich glaub dir das natürlich, mit viel Erfahrung kann man natürlich sicher einschätzen ob die Werte passen. Mit viel Erfahrung brauch ich aber die Pulsuhr gar nicht, dann weiss ich auch so wi edie Intensität ist. Mein Punkt ist eigentlich, dass man ein Messgerät herausbringt, wo man genau weiss, dass bei X% das schlicht nicht funktioniert, und noch schlimmer, keine korrekten werte ausgibt und es dem benutzer selbst überlässt, dies rauszufinden.

 

Garmin hat ja den Anspruch mit dedizierten Sportuhren, besser als das Smartphone oder irgendwelche Multimediauhren zu sein und speziell ernsthaft trainierende zu unterstützen. den Anspruch sehe ich hier nicht mehr, vor allem da ja viele andere Funktionen daraus abgeleitet werden.

 

Wer kann zum beispiel noch beurteilen wie das Pulsoxymeter funktioniert, wenn man bei der schnöden Pulsmessung schon dramatische Messfehler akzeptiert?

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Ich glaub dir das natürlich, mit viel Erfahrung kann man natürlich sicher einschätzen ob die Werte passen. Mit viel Erfahrung brauch ich aber die Pulsuhr gar nicht, dann weiss ich auch so wi edie Intensität ist. Mein Punkt ist eigentlich, dass man ein Messgerät herausbringt, wo man genau weiss, dass bei X% das schlicht nicht funktioniert, und noch schlimmer, keine korrekten werte ausgibt und es dem benutzer selbst überlässt, dies rauszufinden.

 

Garmin hat ja den Anspruch mit dedizierten Sportuhren, besser als das Smartphone oder irgendwelche Multimediauhren zu sein und speziell ernsthaft trainierende zu unterstützen. den Anspruch sehe ich hier nicht mehr, vor allem da ja viele andere Funktionen daraus abgeleitet werden.

 

Wer kann zum beispiel noch beurteilen wie das Pulsoxymeter funktioniert, wenn man bei der schnöden Pulsmessung schon dramatische Messfehler akzeptiert?

 

Ja die VO2 Max Pulsoxymeter usw...Daten, nehme ich eigentlich auch nicht wirklich ernst, das sind wohl eher Schätzdaten nehm ich an....

 

Für mich kommt halt nur die Garmin in Frage weil sie Kartennavigation/darstellung auf der Uhr hat, und das taugt mir in den Bergen bzw. in Gebieten wo ich mich nicht wirklich auskenne schon sehr. Das kann keine Suunto usw... (nur diese Wurmnavi und das taugt mir nicht), Apple Watch kann es über Umwege zwar auch, aber die hat mir auch nicht wirklich zugesagt.

 

Was an der Epix2 halt echt genial ist -> das OLED Display im Wald und bei schlechten/wechselnden Lichtverhältnissen :love:

Klar gehts ohne den ganzen SchnickSchnak auch, aber warum sich nicht das Leben ein wenig versüßen ;)

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Ich hab mir die Epix 2 gegönnt, ich nehm an das ist der gleiche Sensor für die HF verbaut. Bin gestern bei einem Traillauf mit der und ohne HF Gurt gelaufen, und hat Top gepasst. Ich hab allerdings ein Textilarmband mit Klettverschluss in Verwendung und beim Sport ziemlich eng anliegend, das funktioniert top so.

 

 

dh du hast ein fleischiges Handlgelenk. nicht so austrainierte dünne dinger wie wir.

 

:D:D:p

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Nachdem ich zuvor eine Huawei GT2 hatte, die komplette Fantasiewerte ausgespuckt hat bei Herzfrequenz und SPO2 - ist beides bei mir mit Fenix 6X Pro sehr genau - allerdings muss du Uhr eng getragen werden, nur dann passt es. Ist ident zu Anzeigen bei guten Fitnessgeräten in Studios, und hinkt dem Gurt einfach 5-10 sec hinterher. (und ich bin ziemlich schlank, bei 10% Körperfett geht nicht mehr viel runter - aber ja 3-4kg wären noch möglich mir aber zu anstrengend. Mit ~10%KF fühle ich mich wohl und brauch keinen Essensplan)

 

 

VO2Max scheint mir relativ genau. Ein 6 Minuten Max Effort brachte genau den identischen VO2Max Cycling Wert (mit Powermeter Pedalen) heraus wie Online Rechner. Laufen kann ich derzeit nach Knie OP noch nicht - ob der Wert da passt weiß ich also erst in frühestens 3 Monaten. Mit der Einschränkung das ganze Minuten genommen werden. Ich hatte einen KOM fahren wollen - und mein 6min 35sec Wert war höher als der 6min bzw 7min Wert (hab genau 6:35min Vollgas gegeben - und die letzten 35sec waren halt zum Ziel des KOM - hatte zu Beginn und zu Ende die höchsten Watt Werte). Und Vo2max passt auch relativ gut zu FTP (wenn ich davon ausgehe dass ich nur 80% FTP von VO2Max Wattwert schaffe was für Hobbysportler ja realistischer ist als 90%). Aber die Werte bezüglich VO2Max nach 8h Fahrt mit 75% Herfrequenz von HFMax - war nur einen Punkt niedriger als der VO2Max nach dem 6:35min KOM. Scheint also sehr gut gerechnet zu haben. Bei leichten Trainingsfahren ist VO2Max ja gar nicht aktualisiert oder angegeben.

 

An der 7er reizt mich nur die längere Akkulaufzeit - bzw der Touchscreen. Der Aufpreis dafür ist aber schon sehr hoch. Vermissen tu ich den Touchscreen genau bei einer Aktivität - Karte verschieben oder zoomen um ein Ziel zu finden. Das ist auf der 6x Pro doch arg lahm und unpraktisch. Für alles andere gewöhnt man sich doch recht schnell. Am ersten Tag war ich aber gut überfordert und musste mir am Abend nochmal die Knöpfe durchlesen/merken bzw etwas Belegung ändern.

Bearbeitet von extremecarver
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Wobei bei dc rainmaker etwas angedeutet wird dass der neue Puls Sensor nicht mehr so gut ist? Oder habe ich da falsch gelesen/überlesen. Auch beim GPS ist wohl eher Fokus auf Batterie sparen als Genauigkeit gelegt worden.

 

Bei 6er war solar ja nicht sinnvoll, beim 7er scheint es die Laufzeit eindeutig zu verlängern. Wobei wenn man viel trackt macht es wohl wenig aus. Eher als Uhr verwendet oder expeditions Modus macht es schon viel Sinn. Der derzeit fast doppelte Preis ist halt echt viel.

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Ich hatte vor einigen Jahren die Fenix3 und aktuell die Epix2 im Test und bin schon beeindruckt, was sich in der Zwischenzeit getan hat.

 

Ein paar erste Eindrücke:

Den Unterschied zur Fenix5 kann ich nicht ganz genau beurteilen, aber das Amoled-Display ist gestochen scharf und top zu lesen. Wenn ich das z.B. mit dem mittlerweile auch schon in die Jahre gekommenen Edge 530 bzw. 830 vergleiche ist das eine ganz andere Liga. Vor allem funktioniert der Touchscreen im Gegensatz zum Edge 830 endlich so schnell wie er sollte, wie wir das auch von modernen Mobiltelefonen gewohnt sind.

 

Endlich gibt's auch die Möglichkeit Aktivitäten + Datenfelder via App zu konfigurieren, Zoom und Pan auf der Karte funktionieren dank Touch relativ einfach und die Ruhe-Pulsmessung ist relativ akkurat im Gegensatz zu der Fenix3. Mit meiner dunklen Haut und den Affenhaaren am Handgelenk dürfte der Belastungspuls leider auch nicht 100% genau sein. Dafür sitzt die Uhr sehr bequem und die Größe ist für mich gerade noch im akzeptablen Bereich.

 

Bei der schieren Anzahl an Funktionen kann einem mittlerweile schwindlig werden, da gibt's wenig was zu wünschen übrig bleibt. Das ultimative "next Tool" wäre für mich ein Garmin Edge mit dem AMOLED-Touch-Display der Epix, Hardware-Buttons und ähnlichem Funktionsumfang in einem schönen, kompakten Gehäuse.

 

IMG_3538 (1).jpegIMG_3534 (1).jpeg

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  • 2 Wochen später...

Wer jemals die neue Epix 2 verwendet hat - wird nie mehr ein Fenix Display zum defacto  gleichen Preis ertragen.

klar: die Akkulaufzeit ist kürzer - aber nicht soviel kürzer das man auf den theoretisch möglichen FenixSolargain nicht gern verzichtet -weil eben das Bild so dermaßen heller und schärfer ist - grad zb bei den Karten ist das eine andere Welt. Meine Fenix 5xplus Sapphire verschleudere ich gerne…

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  • 2 Wochen später...

Ich habe seit vorigem Jahr auch eine Fenix 6X.

Nachdem ich den Test gelesen habe, habe ich auch einen Test zur Pulsmessung gemacht, Fenix 3 mit Gurt vs. Fenix 6X.

Zur Anatomie - ich habe auch sehr schlanke Handgelenke und eher eine dünklere Hautfarbe.

Ganz so viele Affenhaare wie NoSane habe ich nicht 😁

 

Die Herfrequenzkurven sehen ziemlich ident aus. Der Max-Wert stimmt nicht überein, die Durchschnittsfrequenz passt.

Bei mir dürfte der Pulssensor also eigentlich ziemlich zuverlässig funktionieren. Die Messung am Handgelenk war ein Feature warum ich mir eine neue Garmin gekauft habe.

 

Das Display der Epix schaut echt gut aus.

Verdammt! Hätte ich mir die nehmen sollen?

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  • 4 Wochen später...

24 Stunden mit allen GPS Systemen ist ja die offizielle Angabe. 

 

Gestern bei etwas über 10 Stunden Aufzeichnung beim Laufen noch über 60% Akku gehabt. Also kommt das ganz gut hin.  Kälte wird die Laufzeit halt möglicherweise verkürzen. 

Bearbeitet von Donnie Donowitz
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