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Schwalbe Pro One Rennradreifen 2020

Schwalbe Pro One Rennradreifen 2020

23.08.19 01:21 1.072Text: NoPainFotos: Irmo KeizerErster Praxistest der brandneuen Tubeless Easy-, Tube Type- und TT-Rennradreifen mit dem Plus an Performance und Souplesse. #teamsouplesse23.08.19 01:21 12.591

Schwalbe Pro One Rennradreifen 2020

23.08.19 01:21 12.591 NoPain Irmo KeizerErster Praxistest der brandneuen Tubeless Easy-, Tube Type- und TT-Rennradreifen mit dem Plus an Performance und Souplesse. #teamsouplesse23.08.19 01:21 12.591

Prolog

Bis vor zehn Jahren konnten ambitionierte Rennradfahrer bei den Reifen nur zwischen zwei Optionen wählen: Schlauchreifen (Tubular) oder Faltreifen (Clincher), beide wahlweise mit Butyl- oder Latex-Schlauch. Aus dem jahrzehntelangen Streit, welcher Reifenstandard der bessere wäre, ging schlussendlich der Faltreifen als klarer Sieger hervor. Neben einfacherem Handling bei der Montage sowie im Pannenfall punktete er mit niedrigerem Rollwiderstand, besserer Aerodynamik und bestem Grip. Aufgrund des unaufhaltsamen Aerotrends mit hohen Carbonfelgen, immer breiteren Felgeninnenbreiten und bis zu 32 mm breiten Rennradreifen rückte sogar sein etwas höheres Systemgewicht in den Hintergrund. Einzig in puncto Notlaufeigenschaften, Pannenschutz und Abrollverhalten (Souplesse) kamen gewöhnliche Faltreifen bis zuletzt nicht an alle geschätzten Fähigkeiten eines Schlauchreifens heran, weshalb die Radprofis und viele Amateure an den Tubulars festhielten und auch besonders schwere Fahrer darauf vertrauen mussten.


Option Nummer 3: Road Tubeless (TLE, TLR und UST)

Zur Beseitigung der letzten Clincher-Defizite gegenüber den Tubulars arbeiteten die Reifenspezialisten weltweit - allen voran der deutsche Hersteller Schwalbe - unter Hochdruck, um die im MTB-Bereich längst etablierte Schlauchlostechnologie schlussendlich auch fürs Rennrad zu adaptieren.
So legte Schwalbe bereits im Jahr 2010 den Entwicklungsschwerpunkt auf Tubeless-Rennradreifen und präsentierte schon zwei Jahre später ihr erstes marktreifes Produkt. Da die Tubeless-Reifen im Pannenfall anfänglich mit dem Zusammenwirken des rennradtypisch hohen Reifendrucks mit der dünnflüssigen Pannenmilch zu kämpfen hatten, folgten schon 2014 die deutlich verbesserten Schwalbe One Tubeless Reifen (TL) und schlussendlich im Jahr 2016 die leichteren und extrem erfolgreichen Schwalbe Pro One Tubeless Easy (TLE) Reifen, welche bis zuletzt zahlreiche Testsiege erringen konnten.

Auch das Bikeboard Magazin hatte Schwalbes Pro One TLE-Reifen mehrfach im Test, und von subjektiven Kleinigkeiten abgesehen, gab es rein gar nichts zu meckern: Montage gut, Gewicht gut, Fahreigenschaften sehr gut, Pannenschutz ausreichend - summa summarum eigentlich richtig gut. Nur das sprichwörtliche Feuer kam beim Fahren nicht auf, denn die TLE-Reifen bügelten, im direkten Vergleich zu feinen Cotton-Latex-Clinchern, wie Vollgummireifen den Asphalt und ließen dabei ein geschmeidiges Abrollverhalten vermissen.

Was bedeutet Tubeless (TLE/TLR/UST)?

Im Gegensatz zu traditionellen U-förmigen Felgenbetten besitzen TLE/TLR/UST-Felgen innenliegende Schultern mit ausgeprägter Aussparung, in welche die Reifenwülste exakt hineinpassen und sicher sitzen.

Wie der Name schon sagt, erfordert ein schlauchloses System keinen innenliegenden Schlauch. Ähnlich wie beim Auto oder Motorrad wird die Form der Felge mit jener des Reifenwulstes genau aufeinander abgestimmt und es kommen spezielle Schlauchlosventile zum Einsatz. Besitzen die Tubeless-Laufräder Speichenlöcher im Felgenbett, wird obendrein ein spezielles, dichtes und druckfestes Felgenband benötigt.

Theoretisch wäre das System nach der Montage der Reifen luftdicht, trotzdem empfehlen fast alle Hersteller das Einfüllen von 30-60 ml einer speziellen Latex-Dichtmilch pro Laufrad.

Während die Kennzeichnung "TLE/TLR" lediglich darüber Aufschluss gibt, dass sich die jeweilige Komponente zur Schlauchlosmontage eignen würde (z.B. Schwalbe, Vittoria, Bontrager, DT Swiss, etc.), steht "UST" für eine zertifizierte, standardisierte und patentierte Verbindung zwischen Laufrad und Reifen (zur Zeit nur Mavic).

Von Experimenten mit nicht für TLE/TLR/UST freigegebenen Felgen und Reifen sollte man absehen, da das Risiko des plötzlichen Druckverlusts oder eines von der Felge abspringenden Reifens zu groß ist. Im Gegensatz zum MTB können (bzw. sollten) gewöhnliche Faltreifen (Tube Type) nicht für Tubeless genutzt werden, da ein normaler Reifenwulst eventuell den hohen Kräften, vor allem wegen des höheren Luftdrucks, nicht standhält.

Pro One TLE: Entwicklungsziel, Technologie und Fertigung

Wie bereits erwähnt, begeisterte der bisherige Pro One TLE bei Grip, Handling und Rollwiderstand, gewann zahlreiche internationale Vergleichstests und kann als absolut ausgereift betrachtet werden. Verbesserungspotential sahen die Entwickler in erster Linie bei der Laufleistung, dem Pannenschutz und bei der "Souplesse" (zu Deutsch: Eleganz, Geschmeidigkeit, Flexibilität) - jenem leichtfüßigen Fahrgefühl, das man zwar fühlen, aber kaum erklären kann.

Diese Entwicklungsziele spießten sich allerdings mit der bisherigen Mikroskin-Konstruktion, denn eine zusätzliche Pannenschutzeinlage und dickere Lauffläche wären auf Kosten des Gewichts, des Rollwiderstands, der Flexibilität und schlussendlich der Souplesse gegangen. Ein Teufelskreis also. So entschied das R&D Team rund um Peter Krischio, ihren Top-Rennradreifen von Grund auf neu und gleich in den drei Versionen Tubeless, Tube Type und Time Trial (TT) zu entwickeln.

"Um diese Eigenschaften zu erreichen, haben wir eine komplett neue Karkasse konstruiert, die Compounds optimiert und die Fertigung in allen Facetten weiter modernisiert. Somit ist der neue Schwalbe Pro One keine weitere Entwicklungsstufe des Vorgängers, sondern eine komplett neue Lösung", betont Peter Krischio.

Souplesse Karkassen-Konstruktion

Die neue Turn-Up-Konstruktion integriert die Tubeless Easy-Technologie auf fortschrittlichste Weise. Zwei Karkassenlagen unter der Lauffläche machen den Reifen geschmeidig, komfortabel und pannensicher, während seitlich drei Karkassenlagen für hohe Schnittresistenz sorgen. Das Fahrgefühl gleicht dem seidenweichen Verhalten eines klassischen Tubular-Reifens.

V-Guard-Pannenschutz

Die Einlage wird aus einer speziell entwickelten Hightech Polymer-Faser hergestellt, die auch für schuss- und stichsichere Westen verwendet wird. Sie schützt hervorragend vor Schnitten und Stichen und ist dabei äußerst leicht. Weder Rollwiderstand noch Geschmeidigkeit des Reifens werden durch den V-Guard beeinflusst. Die 14 mm breite Einlage sichert die gesamte Lauffläche und sorgt so für zusätzliche Pannensicherheit.


Addix Race Compound

Addix Race ist ein Multi-Compound mit komplett neuer Rezeptur und aus qualitativ hochwertigsten Polymeren. Da die Füllgrade für Silica markant erhöht wurden, musste auch das Mischverfahren verfeinert werden. Im Zentrum und an den Seiten werden jeweils unterschiedliche Spezialmischungen eingesetzt (Dual-Compound: hart an der Lauffläche, besonders weich an den Seiten). Dadurch erhöht sich der Grip in den Kurven, ohne Rollwiderstand und Langlebigkeit negativ zu beeinflussen.

Fertigung

Um eine gleichmäßig hohe Qualität zu erzielen, investierte Schwalbe nochmals kräftig in seinen innovativen Maschinenpark und die Fortbildung der Mitarbeiter. Denn damit die Reifen später unkompliziert und schnell montiert werden können, sind – insbesondere bei Tubeless-Reifen – höchste Präzision und geringste Fertigungstoleranzen unabdingbar. Die vollautomatische Compound- Mischstation kontrolliert in Echtzeit das Mischverhältnis, während die neuen Extruder für eine gleichmäßige Laufflächenstärke sorgen und damit Gewichtsschwankungen effektiv unterbinden. Bei der Konfektionierung des Reifens dagegen ist nach wie vor Handarbeit auf höchstem Niveau erforderlich.

Drei Versionen des Pro One

Den neuen High-End-Rennradreifen Pro One gibt es in den Varianten Pro One Tubeless Easy, Pro One Tube Type und Pro One TT Tubeless Easy. Beide Tubeless-Modelle können ohne Reifenheber und Kompressor genauso einfach wie Tube Type-Reifen montiert werden. Verfügbar sind alle Modelle ab September 2019 (unmittelbar nach der Eurobike Messe).

Wichtiger Hinweis: Alle aktuellen Reifenbreiten-Angaben wurden auf moderne 19C-Felgen abgestimmt. Somit misst ein 28er Reifen auf einer 19C-Felge tatsächlich +/- 28 mm. Wird der gleiche Reifen auf eine schmälere Felge (z.B. 17C) montiert, baut er auf dieser Felge etwas schmäler. Conclusio: Wünscht man sich auf einer 17C-Felge einen Reifen mit einer tatsächlichen Breite von 28 mm, greift man besser zum 700x30C Reifen.


Pro One Tubeless Easy

Der Pro One Tubeless Easy wurde speziell für die Anwendung ohne Schlauch konzipiert und bietet mit Abstand die beste Allround-Performance.

Addix Race Multi Compound, 245 g (Größe 25 mm), 13% geringerer Rollwiderstand*, 22% mehr Kurvengrip*, erhöhter Durchschlagschutz und längere Laufleistung.

* Sämtliche Vergleiche beziehen sich auf das Vorgängermodell.


Pro One Tube Type

Der Pro One Tube Type ist der Rennradreifen für alle, die lieber mit Schlauch fahren.

Addix Race Multi Compound, 235 g (Größe 25 mm), 13% geringerer Rollwiderstand, 22% mehr Kurvengrip, 30% erhöhten Durchschlagschutz, längere Laufleistung.

Wichtig: Beim Tube Type-Reifen sind zwar höhere Drücke möglich, aber er wurde ausschließlich für die Anwendung mit Schlauch konzipiert und darf nicht Tubeless gefahren werden.


Pro One TT Tubeless Easy

Als weltweit leichtester Tubeless-Reifen ist der Pro One TT Tubeless Easy die Referenz für Zeitfahrer und Triathleten. Mit seinem Addix Race Single Compound wurde er für Zeitfahren und Triathlon am Limit konstruiert.

Der 205 g leichte Reifen (Größe 25 mm) rollt im Vergleich zum Pro One Tubeless Easy um 21% leichter. Mit einem Prototyp dieses Reifens gewann Patrick Lange die Ironman World Championship 2018 in Hawaii in Rekordzeit.

Performance

Anhand des klassischen Spiderdiagramms erklärt sich der Fortschritt fast von selbst: Neue Karkassenkonstruktion mit weniger Schichten für mehr Souplesse und niedrigeres Gewicht, eine verbesserte Dual-Compound-Mischung für hohen Grip, niedrigeren Rollwiderstand und mehr Laufleistung sowie die 14 mm breite V-Guard-Einlage für sicheren Pannenschutz. Zudem wurden die Reifenflanken in ihrem Shape und Profildesign aerodynamisch optimiert.


Schwalbe Pro One Line Up (High Performance)


 Leicht, schnell und mit ganz viel Souplesse.  

Der neue Schwalbe Pro One Tubeless Easy

Schwalbe One Line Up (Allround)

Auch der Allroundreifen Schwalbe One bekommt für die Saison 2020 ein Upgrade und basiert auf dem bisherigen Top-Modell Pro One, der 2018 alle relevanten Tubeless-Reifen-Tests gewann (TOUR, RoadBIKE, RennRad, BikeRadar und Road.cc). Ausgestattet mit einer patentierten MicroSkin-Karkassenkonstruktion, RaceGuard Pannenschutz und langlebigem Addix Compound sind die Modelle One Tubeless Easy und Tube Type echte Allroundalternativen zu den jeweiligen Versionen des Top-Reifens Pro One.


Tubeless Easy Montage

Tubeless Easy im wahrsten Sinne des Wortes. Alle neuen Pro One Tubeless-Reifen können (auf den meisten Felgen) ohne Reifenheber und Kompressor genauso einfach wie gewöhnliche Faltreifen montiert werden. Von der problemlosen Montage auf Alu- und Carbon-Laufrädern mit verschiedenen Maulweiten konnten wir uns in einem Workshop persönlich überzeugen und durften es auch gleich selber probieren.

  • Grundvoraussetzung ist eine TLR-Felge mit Tubeless-Ventil. Besitzt diese Speichenlöcher im Felgenbett, wird obendrein ein spezielles, dichtes und druckfestes Felgenband in der korrekten Breite benötigt.Grundvoraussetzung ist eine TLR-Felge mit Tubeless-Ventil. Besitzt diese Speichenlöcher im Felgenbett, wird obendrein ein spezielles, dichtes und druckfestes Felgenband in der korrekten Breite benötigt.
    Grundvoraussetzung ist eine TLR-Felge mit Tubeless-Ventil. Besitzt diese Speichenlöcher im Felgenbett, wird obendrein ein spezielles, dichtes und druckfestes Felgenband in der korrekten Breite benötigt.
    Grundvoraussetzung ist eine TLR-Felge mit Tubeless-Ventil. Besitzt diese Speichenlöcher im Felgenbett, wird obendrein ein spezielles, dichtes und druckfestes Felgenband in der korrekten Breite benötigt.
  • Beide Seiten der TLE-Reifen können ohne großen Kraftaufwand von Hand über die Felgenränder gedrückt werden. Da sich in den Reifenwulsten keine Carbon- oder anderen brüchige Fasern befinden, können aber auch Reifenheber unbedenklich zum Einsatz kommen.Beide Seiten der TLE-Reifen können ohne großen Kraftaufwand von Hand über die Felgenränder gedrückt werden. Da sich in den Reifenwulsten keine Carbon- oder anderen brüchige Fasern befinden, können aber auch Reifenheber unbedenklich zum Einsatz kommen.
    Beide Seiten der TLE-Reifen können ohne großen Kraftaufwand von Hand über die Felgenränder gedrückt werden. Da sich in den Reifenwulsten keine Carbon- oder anderen brüchige Fasern befinden, können aber auch Reifenheber unbedenklich zum Einsatz kommen.
    Beide Seiten der TLE-Reifen können ohne großen Kraftaufwand von Hand über die Felgenränder gedrückt werden. Da sich in den Reifenwulsten keine Carbon- oder anderen brüchige Fasern befinden, können aber auch Reifenheber unbedenklich zum Einsatz kommen.

Ein paar beherzte Hübe mit einer qualitativ hochwertigen Standpumpe reichen aus, damit die Reifenflanken sanft und präzise ins Felgenbett schlüpfen. Schwalbes TLE-Reifen sind mit sogenannten "Sealing Lips" versehen, die unmittelbar abdichten.

  • Danach stellt man das Tubeless-Ventil auf drei Uhr, entfernt den Ventilkern, füllt 40-60 ml Docblue oder ein ähnlich hochwertiges Sealant ein und montiert schraubt den Ventilkern ein.Danach stellt man das Tubeless-Ventil auf drei Uhr, entfernt den Ventilkern, füllt 40-60 ml Docblue oder ein ähnlich hochwertiges Sealant ein und montiert schraubt den Ventilkern ein.
    Danach stellt man das Tubeless-Ventil auf drei Uhr, entfernt den Ventilkern, füllt 40-60 ml Docblue oder ein ähnlich hochwertiges Sealant ein und montiert schraubt den Ventilkern ein.
    Danach stellt man das Tubeless-Ventil auf drei Uhr, entfernt den Ventilkern, füllt 40-60 ml Docblue oder ein ähnlich hochwertiges Sealant ein und montiert schraubt den Ventilkern ein.
  • Einige beherzte Pumpenhübe später rutschen die Sealing-Lips erneut präzise und sicher in die ausgeprägten Aussparungen der innenliegenden Felgenschultern - ohne Milchspritzer oder andere Sauereien.Einige beherzte Pumpenhübe später rutschen die Sealing-Lips erneut präzise und sicher in die ausgeprägten Aussparungen der innenliegenden Felgenschultern - ohne Milchspritzer oder andere Sauereien.
    Einige beherzte Pumpenhübe später rutschen die Sealing-Lips erneut präzise und sicher in die ausgeprägten Aussparungen der innenliegenden Felgenschultern - ohne Milchspritzer oder andere Sauereien.
    Einige beherzte Pumpenhübe später rutschen die Sealing-Lips erneut präzise und sicher in die ausgeprägten Aussparungen der innenliegenden Felgenschultern - ohne Milchspritzer oder andere Sauereien.

Was den Reifendruck betrifft, so ist selbstverständlich die Druckangabe am jeweiligen Reifen zu beachten. Grundsätzlich liegt der empfohlene Druck beim Pro One TLE je nach Dimension zwischen 4 und 7,5 bar. Im Pannenfall kann der neue Pro One einfach per Hand getauscht oder ein Schlauch eingezogen werden.

Achtung: Höhere Drücke verschlechtern massiv die Performance. Auch ist aufgrund der stabilen Karkassenkonstruktion kaum noch eine Verbesserung des Rollwiderstandes zu erwarten und es besteht zudem die Gefahr, dass der Reifen von der Felge springt. Kurz gesagt: es macht absolut keinen Sinn, mehr Luft reinzupumpen als angegeben.

Interessante Hintergrundinfo für Triathlen: Patrick Lange fährt den Pro One TT TLE Reifen mit 25 mm auf einer 19C-Felge vorne mit 6,7 und hinten mit 7,0 bar.

Interview: Tubeless statt Tubular

Product Manager Peter Krischio ist bei Schwalbe der technische Experte für Rennradreifen, aktiver Rennradfahrer und passionierter Verfechter der Idealline.

Peter, euer Schwalbe Pro One hat 2018 viele Testsiege errungen. Warum bringt ihr trotzdem schon jetzt einen neuen Reifen?

Wir wollten einen Reifen entwickeln, der ähnliche Fahreigenschaften wie ein Schlauchreifen aufweist. Souplesse, das besondere Fahrgefühl, das den Profis immer so wichtig ist, stand im Mittelpunkt unserer Arbeit. Bisher konnte dies kein Faltreifen bieten. Daher haben wir den Reifen von Grund auf neu entwickelt.

Glaubst du, dass künftig mehr Profis auf Tubeless umsteigen werden?
Ich rechne ganz stark damit. Schon jetzt unterstützen wir viele erfolgreiche Radteams auf Profilevel, wie z.B. das Team Wallonie Bruxelles oder das Damen World-Tour Team Canyon Sram. Hier sitzen junge innovative FahrerInnen im Sattel, die im Zeitalter von Scheibenbremsen und elektronischer Schaltung einen handgenähten Schlauchreifen nicht mehr als state-of-the-art akzeptieren. Diese FahrerInnen wollen auf die Performance Vorteile des Tubeless- Reifens nicht mehr verzichten.
Tubeless-Reifen sind dem Schlauchreifen in puncto Rollwiderstand, Grip und Komfort weit überlegen. Wir sprechen hier nicht von marginalen Unterschieden, sondern von bis zu 20 Prozent Vorteil! Wie gut das System ist, zeigt die hohe Akzeptanz im Triathlon-Profisport, wo jede Sekunde zählt. (Anmerkung der Redaktion: Patrick Lange gewann den Ironman Hawaii 2018 auf einem Prototypen des neuen Schwalbe Pro One TT Tubeless Easy in Rekordzeit.)

Der neue Pro One lässt sich wie ein Tube Type-Reifen montieren. Wie habt ihr das geschafft?
Unsere neuen Tubeless-Rennradreifen können ohne Reifenheber und Kompressor montiert werden. Zum einen haben wir jahrelange Erfahrung mit Tubeless im Rennradbereich und arbeiten Hand in Hand mit Felgen- und Laufradherstellern. Ständig testen wir die Montage und Kompatibilität unserer Reifen auf deren aktuellen Tubeless-Laufrädern, um die Fertigungstoleranzen der Bauteile zu optimieren. Zum anderen haben wir eine spezielle Dichtlippe für den Reifenwulst entwickelt. Die Dichtlippe schmiegt sich nach der Montage an das Felgenhorn an und schließt den Reifen luftdicht zur Felge ab. Dadurch können unsere Tubeless-Reifen ohne Werkzeug montiert und mit einer Standpumpe befüllt werden.

Welches Compound kommt zum Einsatz?
Das Addix Race Compound überzeugt mit super Grip, insbesondere auch bei Nässe. Es ist sehr resistent gegen Schnitte, nimmt keine Steinchen auf und begeistert mit extralanger Laufleistung.

On the road and offroad

Ehrlicherweise war ich früher kein großer Fan der Schwalbe-Rennradreifen - zumindest was die Modelle Ultremo und One betraf. Zwar waren es allesamt leichte und schnelle Reifen, aber irgendwie schienen sie ihre Performance auf Kosten des Pannenschutzes zu erlangen und so endeten die Touren signifikant öfter mit einem Defekt am Straßenrand, als dies mit High-Performance-Reifen anderer Hersteller der Fall war. Die Sicherheit verbesserte sich zwar ab dem 2016er Pro One TLE Reifen deutlich, jedoch hatten Fahrer höherer Gewichtsklassen nach wie vor ihre Probleme mit Durchschlägen, weil auch das hochfeste Microgewebe, das zusammen mit der Gummimischung und der Karkasse vulkanisiert wurde (MicroSkin Karkasse, siehe Technikteil oben), ohne echtem Pannenschutz-Layer irgendwann doch an seine Grenzen kam.

Zur Präsentation des Pro One TLE 2.0 lud Schwalbe 25 Journalisten in die Toskana und scheuchte uns gnadenlos über 100 Kilometer rund um Massa Marittima. Die Straßen hügelig, kurvig, herrlich - allerdings in einem teils schrecklichen und von Schlaglöchern übersäten Zustand. Während des ersten Rides dachte ich mir noch, dass dies für einen Hersteller der wohl denkbar ungünstigste Ort für eine Rennradreifen-Präsentation sei und es ein Wunder wäre, wenn wir nicht alle paar Kilometer einen Reifen flicken bzw. ein Laufrad tauschen müssten.

  • Rauf: beschleunigt feinRauf: beschleunigt fein
    Rauf: beschleunigt fein
    Rauf: beschleunigt fein
  • Runter: gripped feinRunter: gripped fein
    Runter: gripped fein
    Runter: gripped fein

Ich fuhr 30 mm breite Reifen auf 19C Felgen mit 4,5 bar vorne und 4,75 bar hinten. Auf der breiten Felge schwang sich der Reifen tatsächlich auf eine Außenbreite von echten 30 Millimetern auf, was ich normalerweise von 28 Millimeter Reifen mit 700x28C Dimension gewohnt bin. Das heißt also, dass man den Reifenangaben (zumindest in Verbindung mit einer 19C-Felge) tatsächlich vertrauen kann und sich der Vorderreifen in puncto Handling so wendig wie ein 28C-Pneu vieler anderer Hersteller fährt.

Mein erster Eindruck: Das Gewicht passte, Grip und Komfort waren sensationell hoch und bezüglich des Rollwiderstands fühlten sich die breiten Reifen, wie von Schwalbe gewohnt, äußerst flott an. Was die beiden Marketing-Versprechen der "besseren Aerodynamik" und "höheren Laufleistung" betrifft, so muss ich den Leser auf zukünftige Tests vertrösten. Schwalbe spricht von einer Laufleistung von durchschnittlich 4.000 bis 5.000 Kilometern, was für einen High-Performance-Reifen schon eine tolle Sache wäre. Man will in Commuting-Tests aber auch schon über 10.000 Kilometer geschafft wissen, was meiner Meinung nach für einen sportiven Rennradfahrer nur Illusion bleiben wird.

  • Rüber: rollt feinRüber: rollt fein
    Rüber: rollt fein
    Rüber: rollt fein
  • Rüttel: dämpft fein und hältRüttel: dämpft fein und hält
    Rüttel: dämpft fein und hält
    Rüttel: dämpft fein und hält

Aber zurück zu meinen Fahreindrücken. Dieser verdammte Begriff "Souplesse", der mir noch während der vorangegangenen Produkt-Präsentation etwas unangenehm als the next Marketing-Bullshit aufgestoßen war, drängte sich mit fortschreitender Radtour immer öfter in mein Bewusstsein. Denn obwohl ich sprachlich nicht in der Lage wäre, jemandem exakt zu erklären, worum es sich dabei genau handeln würde, begeisterte mich der neue Pro One vom ersten Meter an - eben mit seiner Souplesse. Er klebte förmlich am Asphalt, er dämpfte den gröbsten Untergrund und gab jederzeit sensibles Feedback. Irgendwie erinnerte mich sein geschmeidiges Abrollverhalten an meine schon lange zurückliegende, aber äußerst positive Erfahrung mit den Veloflex Extreme Schlauchreifen inklusive Latexschlauch.

Rollt der neue Schwalbe Pro One Tubeless Easy so geschmeidig wie ein Schlauchreifen? Ja. Zumindest in 30 Millimetern Breite, montiert auf 19C Felgen und gefahren mit einem Druck zwischen 4,5 und 4,75 bar würde ich das ruhigen Gewissens unterschreiben. Eine vielleicht noch größere Überraschung war allerdings, dass kein einziger der 25 Journalisten einen Reifendefekt hatte. 2.500 defektfreie Kilometer unter diesen Bedingungen sind zwar noch kein empirischer Beweis, sprechen aber eindeutig für den neuen V-Guard-Pannenschutz.

Behind the scenes

Drei Tage Schwalbe-Präsentation in Massa Marittima Italia: 100 Kilometer Straße und 5 Kilometer Strade Bianche mit jeder Menge Souplesse, massenhaft Antipasti, Bruscetta, Speisen mit hausgemachten Nudeln, Riesensteaks vom Grill, Espressi, Kuchen, Tiramisu und Hauswein vom Eichenfass. Glücklicherweise konnte ich ein Plätzchen an Peters Tisch ergattern - denn er versteht nicht nur etwas von Reifentechnik, sondern auch von Rotwein...


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  1. #16
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    wenn ihr einen Testsatz bekommt gebt ihn mir. bis jetzt hat noch jeder Schwalte TL, egal ob Road oder Cross, spätestens nach 500km den ersten Defekt gehabt
    Ich nehm dich beim Wort. Welche Breite brauch ma?

  2. #17
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    25, oder nein, doch 28er, oder wie jetzt?
    Schmäh ohne, natürlich 28er! Thx

  3. #18
    rastet & rostet Avatar von schwarzerRitter
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    ProOne 1.0 in 28mm baut auf meiner Felge mit 18mm Maulweite und 5bar 29,8mm breit!

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Hoffe der neue 30er fällt dann nicht viel schmäler aus...

    @Qualitätsmilch: die von Schwalbe geht?
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  4. #19
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von schwarzerRitter Beitrag anzeigen
    ProOne 1.0 in 28mm baut auf meiner Felge mit 18mm Maulweite und 5bar 29,8mm breit!

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    Hoffe der neue 30er fällt dann nicht viel schmäler aus...

    @Qualitätsmilch: die von Schwalbe geht?
    Ich (also wirklich ICH, vollkommen unbestätigt) denke,
    dass der 30er genauso breit baut. Sollte passen.

    Die Schwalbe Doc Blue kommt vom Stan (NoTubes), damit bist du save.

  5. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von Tom Elpunkt
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  6. #21
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    eigentlich ist die idee ja genial. man produziert einen nach alten maß 25er reifen, bedruckt ihn mit 28, führt dadurch ein neues maß ein und kann ungelogen behaupten man hat den leichtesten 28er TL reifen produziert
    wenn der reifen so gut wie die marketingabteilung ist, kann er nur ein erfolg werden

  7. #22
    langsam alt Avatar von hermes
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    eigentlich ist die idee ja genial. man produziert einen nach alten maß 25er reifen, bedruckt ihn mit 28, führt dadurch ein neues maß ein und kann ungelogen behaupten man hat den leichtesten 28er TL reifen produziert
    wenn der reifen so gut wie die marketingabteilung ist, kann er nur ein erfolg werden
    nachhaltig und ressourcenschonend nennt man das. immerhin spart man sich die entwicklung eines neuen reifens. voll modern, die schwalben.
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    www.selberbruzzler.at
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    i tät gern so gscheit radlfahrn können, wie i deppat reden kann

  8. #23
    Re-Member Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    eigentlich ist die idee ja genial. man produziert einen nach alten maß 25er reifen, bedruckt ihn mit 28, führt dadurch ein neues maß ein und kann ungelogen behaupten man hat den leichtesten 28er TL reifen produziert
    wenn der reifen so gut wie die marketingabteilung ist, kann er nur ein erfolg werden
    Aus der Historie betrachtet ist das durchaus nachvollziehbar. Früher gab es schmale Reifen (20/23) und schmale Felgen, dann wurden die Reifen breiter aber die Felgen blieben schmal. Mittlerweile wurden die Felgen auch breiter, damit wurden aber nominelle 25er (die bei schmalen Felgen auch 25 breit waren) eher zu 27-28er Reifen, es ist also nicht unlogisch die Reifenbezeichnungen wieder an die heute übliche Felgenbreite anzupassen.
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    Ötztaler 2013: 10:00 | 2014: 8:40 | 2015: 8:26 | 2016: 8:21 | 2017: 8:20 | 2018: 8:58 | 2019: 8:24 | 2020: ?:??

  9. #24
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von kapi Beitrag anzeigen
    Aus der Historie betrachtet ist das durchaus nachvollziehbar. Früher gab es schmale Reifen (20/23) und schmale Felgen, dann wurden die Reifen breiter aber die Felgen blieben schmal. Mittlerweile wurden die Felgen auch breiter, damit wurden aber nominelle 25er (die bei schmalen Felgen auch 25 breit waren) eher zu 27-28er Reifen, es ist also nicht unlogisch die Reifenbezeichnungen wieder an die heute übliche Felgenbreite anzupassen.
    Absolut.

    Allerdings muss man bei jetzt Gewichts-/Dimensionsvergleichen zwischen unterschiedlichen Herstellern umso mehr aufpassen.

    @Flash: Klar, dass die neuen Pro One TLE trotz Pannenschutzlayer gleich um soviel leichter geworden sind, hängt garantiert auch ein wenig mit dem Dimensions-Shift zusammen. ;-)

  10. #25
    Marin
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    Hoffe die fallen schmal aus, ich hab am Aerosatz extra vorn einen 23er Pro One 1.0 damit er schmäler bleibt als die Felge...
    heretic

  11. #26
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    24
    Ähm geht die Breite des Reifens nicht linear in den Luftwiderstand ein? Von 23->25 rund 10% mehr von rund 14W (bei 35km/h) = plus 1,4W für das vordere Laufrad.

    Edit: wichtiger wäre mal den cw-Wert zu verbessern indem sich die Hersteller auf einen gschmeidigeren Übergang zwischen Reifen und Felgen konzentrieren.
    Geändert von Gerhster (27-08-2019 um 16:01 Uhr)

  12. #27
    Marin
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    Zitat Zitat von Gerhster Beitrag anzeigen
    Ähm geht die Breite des Reifens nicht linear in den Luftwiderstand ein?
    Anscheinend nicht, laut einigen Tests ist es recht unvorteilhaft wenn der Vorderreifen breiter als die Felge ist, idealerweise sollte er mindestens 5% schmäler sein.
    heretic

  13. #28
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von kandyman Beitrag anzeigen
    Hoffe die fallen schmal aus, ich hab am Aerosatz extra vorn einen 23er Pro One 1.0 damit er schmäler bleibt als die Felge...
    Welche Innenbreite hat die Felge? 19C?

  14. #29
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von kandyman Beitrag anzeigen
    Anscheinend nicht, laut einigen Tests ist es recht unvorteilhaft wenn der Vorderreifen breiter als die Felge ist, idealerweise sollte er mindestens 5% schmäler sein.
    Nachgeschaut, Wikipedia sagt das die Physik doch so ist F = cw A 1/2 ρ v² Nach(/hin)gerechnet und bei cw=0,45 und 0,016m² Fläche auf Meereshöhe und 35km/h = 0,398N * 9,7m/s = 14W. Ich meinte damit aber nur, dass die frontale Fläche durch die Zunahme der Breite (von 23 auf 25mm) sich im dem Verhältnis auf die aufzubringende Leistung auswirkt. Also in dem Fall <10% von schätzungsweise 14W. (sobald der Anstömwinkel durch Wind nicht 0° sind, ändert sich aber ohnehin alles abhängig von der Felgentiefe/-Profil ...zum besseren. Kann man ja in diversen Tests der Felgenhersteller nachsehen.)
    Entscheidender als die Reifenbreite ist sicherlich wie gut der Reifen zur Felge passt und v.a. wie der Übergang ist. Wahrscheinlich passt das dann mit den 5% schmäleren Reifen wie du schreibst. Und ein zu breiter Reifen auf einer nicht zusammenpassenden - weil zu schmalen Felge - deshalb überproportional "schlechter" ist vom Luftwiderstand her.

  15. #30
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Zitat Zitat von Gerhster Beitrag anzeigen
    ......Entscheidender als die Reifenbreite ist sicherlich wie gut der Reifen zur Felge passt und v.a. wie der Übergang ist........
    Hunt ist bis jetzt der einzige mir bekannte Hersteller der das berücksichtigt
    https://www.huntbikewheels.com/produ...-disc-wheelset
    in diesem Zusammenhang wäre interessant ob der neue Schalbe aerodynamisch auch so gut auf die Felge passt
    Geändert von NoFlash (28-08-2019 um 15:57 Uhr)

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