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Garmin Rally XC100 & XC200 im Test

Garmin Rally XC100 & XC200 im Test

23.08.21 07:51 49Text: NoPainFotos: Erwin Haiden, NoMan (1)Langzeittest des robusten Pedal-Leistungsmessers mit Shimano SPD-Standard. Sowohl der beidseitige Garmin Rally XC200 als auch der einseitige XC100 überzeugten auf der Straße und im Gelände mit ihrer einfachen Handhabung und hohen Zuverlässigkeit.23.08.21 07:51 4.394

Garmin Rally XC100 & XC200 im Test

23.08.21 07:51 4.394 NoPain Erwin Haiden, NoMan (1)Langzeittest des robusten Pedal-Leistungsmessers mit Shimano SPD-Standard. Sowohl der beidseitige Garmin Rally XC200 als auch der einseitige XC100 überzeugten auf der Straße und im Gelände mit ihrer einfachen Handhabung und hohen Zuverlässigkeit.23.08.21 07:51 4.394

Das lange Warten hat sich gelohnt: Garmin präsentierte dieses Frühjahr im Zuge ihres umfangreichen Rally-Portfolios nicht nur einen würdigen Nachfolger des Vector 3 Leistungsmessers für Look Keo, sondern erstmals auch ein Powermeter-Pedal für SPD-SL sowie eines mit Shimano SPD-Standard, das sich an Mountainbiker und Gravelbiker richtet.

Aufmerksame Powermeter-Jünger mögen an dieser Stelle einzuwenden haben, dass es schon länger von SRM und Favero funktionierende SPD-Mountainbikepedale mit Wattmessung gab; Ersteres konnte jedoch aufgrund homöopathischer Liefermengen die Nachfrage nicht bedienen und Zweiteres war unterm Strich nur ein unsupporteter Hack des Assioma-Rennradpedals, verbunden mit entsprechender Bastelarbeit sowie finanziellem Risiko.

Wer einen zuverlässigen Powermeter fürs MTB oder zum Graveln sucht, Shimano-Cleats fährt und die Leistung exakt dort messen möchte, wo die Beine die Kraft aufbringen, kommt unserer Meinung nach nicht am Garmin Rally vorbei. Wir haben für euch die beidseitigen Rally XC200 sowie die einseitig messenden XC100 auf der Straße und im Gelände getestet.

Garmin Rally Portfolio 2021

Die neue Garmin Rally-Serie umfasst jeweils Einzel- oder Dualsensor-Powermeter für Look Keo (RK100/200), Shimano SPD-SL (RS100/200) und SPD-Standard (XC100/200). Mittels Upgrade Kits sind die Singles für eine beidseitige Leistungsmessung nachrüstbar.

Der Clou an der Sache: Alle drei Varianten teilen sich die gleiche Pedalachse und sind zwischen den Pedalkörpern austauschbar. Im Inneren der Achse sitzt, wie auch schon beim Vector 3, die ganze Messelektronik. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich die Achsen in wenigen Minuten ausbauen; so kann man entweder einen beschädigten Pedalkörper (erhältlich im Aftermarket) ersetzen oder die Pedalkörper paarweise von einem Standard auf einen anderen umbauen. Perfekt etwa, wenn man im Sommer auf Rennradschuhe, im Winter aber ob der Trittsicherheit doch lieber auf MTB-Treter setzt. Aber nicht nur das: sogar die Vector 3 Vorgänger sind mit den neuen Pedalkörpern kompatibel.

  • Erstmals: Rally XC für Shimano SPDErstmals: Rally XC für Shimano SPD
    Erstmals: Rally XC für Shimano SPD
    Erstmals: Rally XC für Shimano SPD
  • Erstmals: Rally RS für Shimano SPD-SLErstmals: Rally RS für Shimano SPD-SL
    Erstmals: Rally RS für Shimano SPD-SL
    Erstmals: Rally RS für Shimano SPD-SL
  • Neu: Rally RK für Look-Keo,der Vector 3 NachfolgerNeu: Rally RK für Look-Keo,der Vector 3 Nachfolger
    Neu: Rally RK für Look-Keo,
    der Vector 3 Nachfolger
    Neu: Rally RK für Look-Keo,
    der Vector 3 Nachfolger

In bewährter Garmin-Manier liefern die einseitig messenden Rally-Powermeter zuverlässige Trainingsdaten rund um Watt & Kadenz (Abweichung +/- 1%). Darüber hinaus stellen die Dualsensor-Systeme RK200, RS200 und XC200 die Li-/Re-Balance sowie erweiterte Cycling Dynamics Metriken zur Analyse bereit. Diese umfassen beispielsweise die Zeit, die der Fahrer im Stehen oder Sitzen verbringt und zeigen auf, wo und wann im Tretzyklus die Antriebskraft beginnt bzw. endet.

Rund 120 Stunden soll die Batterielaufzeit mit CR1/3N oder LR44/SR44 Knopfbatterien betragen; außerdem lassen sich die via ANT+ und Bluetooth mit Garmin Connect sowie gängigen Edge-Computern und Wearables kommunizierenden Pedale rasch und einfach von einem Fahrrad aufs andere wechseln.

  • Rally XC100 - 699,99 Euro;
Rally XC200 - 1.199,99 EuroRally XC100 - 699,99 Euro;
Rally XC200 - 1.199,99 Euro
    Rally XC100 - 699,99 Euro;
    Rally XC200 - 1.199,99 Euro
    Rally XC100 - 699,99 Euro;
    Rally XC200 - 1.199,99 Euro
  • Rally RS100 - 649,99 Euro;
Rally RS200 - 1.099,99 EuroRally RS100 - 649,99 Euro;
Rally RS200 - 1.099,99 Euro
    Rally RS100 - 649,99 Euro;
    Rally RS200 - 1.099,99 Euro
    Rally RS100 - 649,99 Euro;
    Rally RS200 - 1.099,99 Euro
  • Rally RK100 - 649,99 Euro;
Rally RK200 - 1.099,99 EuroRally RK100 - 649,99 Euro;
Rally RK200 - 1.099,99 Euro
    Rally RK100 - 649,99 Euro;
    Rally RK200 - 1.099,99 Euro
    Rally RK100 - 649,99 Euro;
    Rally RK200 - 1.099,99 Euro

Für die Einzelsensor-Pedale Rally RS100 sowie Rally RK100 gilt es, 649,99 Euro locker zu machen; die Rally XC100 wechseln zum UVP von 699,99 Euro den Besitzer. Für die Dualsensor-Pedale Rally RS200 und Rally RK200 werden 1.099,99 Euro, für die Rally XC200 1.199,99 Euro ausgerufen.

Verbesserungen gegenüber Vector 3

Aus der Vergangenheit kennen wir sehr viele zufriedene Vector 3 Besitzer, allerdings auch einige User mit gegensätzlichen Erfahrungen. Abgesehen davon blieb kaum einer vom (kostenlosen) Batterieabdeckungs-Recall verschont. Mittlerweile weiß man aber, dass fast alle technischen Probleme, die es mit dem Vector 3 gab, entweder auf das Batteriefach, die Batterieabdeckung oder auf Herstellertoleranzen der Batterien selbst zurückzuführen waren. So war es keineswegs verwunderlich, dass die neuen Garmin Rally mit entsprechenden Hardware-Verbesserungen aufwarten:

#1 Neue Batterieabdeckungen (innen rot) mit verbesserten Dichtungen
#2 Überarbeitete Batteriefächer im Inneren des Pedalkörpers für einen besseren Batteriehalt und -kontakt
#3 Metallgewinde statt Plastik mit mehr Gängen für die Abdeckungen im Inneren der Pedalkörper
#4 Auslieferung mit jeweils einer CR1/3N-Batterie statt mit jeweils zwei LR44/SR44-Batterien
#5 Modernisierung der elektronischen Bestandteile im Inneren der Achse, unter anderem für eine optimierte Sleep-Funktion und somit eine längere Batterielaufzeit

Hinweis: Da die Pedalachse gegenüber dem Vector 3 in ihren Außenmaßen absolut gleich blieb, können ältere Vector 3 Pedale nun relativ günstig auf die neuen Pedalkörper upgegraded werden und von den Verbesserungen #1 bis #4 profitieren. Aber auch die Auflagefläche des Look Keo Pedalkörpers wurde überarbeitet. Einzig auf das Elektronik-Update #5 und den damit verbesserten Aktivierungsprozess (cleverer aktiviert = längere Batterielaufzeit), bei welchem sich die Pedale erst nach drei bis vier Kurbelumdrehungen einschalten, muss verzichtet werden.

Vergleich Pedal-PM

  Rally XC100 Rally XC200 Vector 3
Listenpreis (UVP) € 699,99 € 1.199,99 € 899,99
Leistungsmessung Single/einseitig Dual/beidseitig Dual/beidseitig
Messort (Pedalachse) Links Links und rechts Links und rechts
Schuhplattentyp SPD (opt. SPD-SL, Look Keo) SPD (opt. SPD-SL, Look Keo) Look Keo
Einstellbare Auslösehärte ja ja ja
Upgrade auf Dual ja (€ 599,99) - -
Austauschbarer Pedalkörper ja (€ 99,99) ja (€ 99,99) ja (€ 99,99)
Gewicht (Paar w/o Cleats) 446 g 442 g 322 g
Q-Faktor 53 oder 55 mm 53 oder 55 mm 53 oder 55 mm
Standhöhe 13,5 mm 13,5 mm 11,5 mm
Max. Fahrergewicht 105 kg 105 kg 105 kg
Wasserdichtigkeit IXP7 IXP7 IPX7
Datenübertragung ANT+ und Bluetooth ANT+ und Bluetooth ANT+ und Bluetooth
Batterietyp CR1/3N (1x) oder LR44/SR44 (2x) CR1/3N (2x) oder LR44/SR44 (4x) CR1/3N (2x) oder LR44/SR44 (4x)
Batterie-Laufzeit ca. 120 Stunden (+++) ca. 120 Stunden (+++) ca. 120 Stunden
Ladestand-Warnung ja ja ja
Features Rally XC100 Rally XC200 Garmin Vector 3
Trittfrequenz ja ja ja
Firmware Updates ja ja ja
Re-Li-Balance nein ja ja
Drehmomenteffizienz nein ja ja
Rundtritt nein ja ja
Powerphase nein ja ja
Pedal Center Offset nein ja ja
Garmin Connect ja ja ja
Lieferumfang Montagesatz für Schuhplatten, 55 mm Q-Faktor Unterlegscheiben Montagesatz für Schuhplatten, 55 mm Q-Faktor Unterlegscheiben Montagesatz für Schuhplatten, 55 mm Q-Faktor Unterlegscheiben
Genauigkeit Rally XC100 Rally XC200 Vector 3
Messgenauigkeit +/- 1% +/- 1% +/- 1%
Temperaturkompensation ja ja ja
Auto-Null ja ja ja
Manuelle Kalibrierung ja ja ja
       

Montage, Konfiguration & Kalibrierung

Die Montage vom Garmin Rally funktioniert fast so einfach wie die von gewöhnlichen Pedalen. Es gilt nur zwei Punkte besonders zu beachten. Wir haben sie unterhalb für euch fett markiert.

Montage
  • Rechtes Pedal per Hand vormontieren - eine dünne Schicht Schmiermittel am Gewinde der Pedalachse ist empfohlen.
  • Die Achse mit einem 15er-Pedalschlüssel fest anziehen.
    Hinweis: Garmin empfiehlt ein Drehmoment von 34 Nm. Wer keinen Drehmomentschlüssel und den speziellen Adapter besitzt, braucht sich darüber aber keine Gedanken zu machen. Einfach das Pedal richtig fest anziehen - bombenfest!
  • Linkes Pedal montieren (siehe oben; Achtung: Linksgewinde).
  • Freigang rechts kontrollieren! Dazu die Fahrradkette vorne auf das größte Kettenblatt und hinten auf das kleinste Ritzel legen. Danach die Tretkurbel vorsichtig rückwärts drehen, um zu überprüfen, ob ausreichend Spiel zwischen der Pedalachse und der Kette vorhanden ist. Garmin empfiehlt, einen Abstand von mindestens 2 mm zwischen dem Pedal und der Kette einzuhalten. Wenn das Pedal die Kette berührt, helfen die im Lieferumfang enthaltenen Unterlegscheiben, um mehr Freiraum zu schaffen.
  • XC200 am MTB: Auch ohne Spacer ausreichend Abstand zwischen Pedal und KetteXC200 am MTB: Auch ohne Spacer ausreichend Abstand zwischen Pedal und Kette
    XC200 am MTB: Auch ohne Spacer ausreichend Abstand zwischen Pedal und Kette
    XC200 am MTB: Auch ohne Spacer ausreichend Abstand zwischen Pedal und Kette
  • XC100 am Gravelbike: Auch links zu den asymmetrischen Kettenstreben ausreichend AbstandXC100 am Gravelbike: Auch links zu den asymmetrischen Kettenstreben ausreichend Abstand
    XC100 am Gravelbike: Auch links zu den asymmetrischen Kettenstreben ausreichend Abstand
    XC100 am Gravelbike: Auch links zu den asymmetrischen Kettenstreben ausreichend Abstand
Konfiguration
  • Kurbel einige Male rückwärts drehen und am Fahrradcomputer den Sensor suchen und koppeln (Sensoren > Sensor hinzufügen > Leistung > Hinzufügen)
  • Kurbellänge einstellen (Sensorinformationen > Kurbellänge)
  • Falls die Pedale zuvor auf einem anderen Rad gefahren wurden, sicherheitshalber die (automatisch) ermittelten Montagewinkel zurücksetzen (Sensorinformationen > Montagewinkel löschen)
  • Fahren und ein paar kurze und harte Sprints machen
  • Kalibrierung durchführen (Sensorinformationen > Kalibrierung)
  • Fertig
  • Garmin Edge 130 einschaltenGarmin Edge 130 einschalten
    Garmin Edge 130 einschalten
    Garmin Edge 130 einschalten
  • Garmin Radar aktivierenGarmin Radar aktivieren
    Garmin Radar aktivieren
    Garmin Radar aktivieren
  • Gekoppelte Sensoren werden gesuchtGekoppelte Sensoren werden gesucht
    Gekoppelte Sensoren werden gesucht
    Gekoppelte Sensoren werden gesucht
  • Licht gefunden, Netzwerk wird erstelltLicht gefunden, Netzwerk wird erstellt
    Licht gefunden, Netzwerk wird erstellt
    Licht gefunden, Netzwerk wird erstellt
  • Rücklicht verbundenRücklicht verbunden
    Rücklicht verbunden
    Rücklicht verbunden
  • Ein paar PedalumdrehungenEin paar Pedalumdrehungen
    Ein paar Pedalumdrehungen
    Ein paar Pedalumdrehungen
  • Rally verbundenRally verbunden
    Rally verbunden
    Rally verbunden
  • KalibrierungsmeldungKalibrierungsmeldung
    Kalibrierungsmeldung
    Kalibrierungsmeldung
  • Nach Bestätigung wird kalibriertNach Bestätigung wird kalibriert
    Nach Bestätigung wird kalibriert
    Nach Bestätigung wird kalibriert
  • Kalibrierung erledigtKalibrierung erledigt
    Kalibrierung erledigt
    Kalibrierung erledigt
  • Der Radar leuchtet und überwachtDer Radar leuchtet und überwacht
    Der Radar leuchtet und überwacht
    Der Radar leuchtet und überwacht
  • Annähernde Fahrzeuge werden angezeigtAnnähernde Fahrzeuge werden angezeigt
    Annähernde Fahrzeuge werden angezeigt
    Annähernde Fahrzeuge werden angezeigt
  • Die Funktionsweise ist beeindruckendDie Funktionsweise ist beeindruckend
    Die Funktionsweise ist beeindruckend
    Die Funktionsweise ist beeindruckend

Kalibrierung
Grundsätzlich würde eine finale Kalibrierung nach der Montage völlig ausreichen um valide Daten zu erhalten. Nicht umsonst besitzen die Powermeter eine aktive Temperaturkompensation und kalibrieren während des Coastens, also wenn zwischenzeitlich nicht getreten wird, die Nullstelle automatisch.

Dennoch empfehlen wir vor jeder Fahrt eine manuelle Kalibrierung. Da der Garmin Edge ohnehin einige Sekunden benötigt, um die Satelliten fürs GPS Signal zu lokalisieren, kostet die Aktion auch keine Fahrzeit. Und wer in den Sensoreinstellungen die Kalibrierungsmeldung aktiviert hat (Sensorinformationen > Kalibrierungsmeldung > ein), wird sogar automatisch nach dem Einschalten des Edge Radcomputers gefragt, ob eine Kalibrierung erwünscht sei. Nach der Bestätigung setzt der Rally seine Nullstelle(n) innerhalb weniger Sekunden neu und die Wattwerte stimmen schon bei Antritt der Fahrt. Achtung: Während der Kalibrierung müssen beide Füße ausgeklickt sein und es darf keine Last auf die Pedale wirken.

Indoortest am Wahoo KICKR 2020

Garmin gibt die Genauigkeit seiner Rally Single- und Dual-Pedalsysteme mit +/- 1% an, was sich (zumindest am Papier) perfekt für die professionelle Trainingssteuerung eignet. Auch die Ermittlung der Trittfrequenz soll besonders direkt und präzise funktionieren. Wir haben den Rally XC200 Dual-Leistungsmesser auf unserem Indoor-Trainer, einem frisch kalibrierten Wahoo Kickr 2020, ausprobiert.

Tests im Sitzen und im Wiegetritt mit wenig Leistung sowie mit viel Druck am Pedal bescheinigten dem beidseitigen Rally XC200 durchwegs konstante Messungen. Um auf absolute Nummer sicher zu gehen, führten wir nach dem Warm-Up eine Spindown-Kalibrierung (siehe Diagramm, Markierung 2) am Wahoo Kickr durch, was allerdings keine signifikante Änderung zur Folge hatte.

Ergebnis Indoortest: Die Durchschnitts-Wattwerte variierten im Sitzen, je Intensität, nur zwischen +0,9% und +2,7% bzw. zwischen +2 und +4 Watt. Fast schon ein sensationelles Ergebnis, wenn man unseren "unwissenschaftlichen" Testaufbau mit insgesamt drei Messgeräten (Pedal links, Pedal rechts, Wahoo Kickr) und einer möglichen Ungenauigkeit von jeweils +/- 1% berücksichtigt.
Auffallend war, dass gerade im Wiegetritt (siehe Markierung 7), bei dem viele andere Systeme ins Wanken geraten, die höchste Übereinstimmung von -1 Watt bzw. -0,3% erzielt werden konnte.

Die ermittelte Trittfrequenz (siehe Markierung 3) stimmte hervorragend mit dem separat mitlaufenden Kadenzmesser überein. Nur der Wahoo Kickr hatte, wohl wegen einer zu leicht gewählten Übersetzung, unter 150 Watt zwischenzeitliche TF-Ausreißer nach oben (siehe Markierung 1).

Aufschlussreich zeigte sich die Analyse der Li-/Re-Verteilung. Während NoPain im Warm-Up und beim Cool-Down mit einer Verteilung von 56% links zu 44% rechts performte (siehe Markierung 4 und 6), pendelte sich die Li-/Re-Balance mit zunehmender Intensität immer mehr in Richtung 50% zu 50% ein (Markierung 5).

Auswertung Indoortest

  Wahoo Kickr
(Watt)
Garmin Rally
(Watt Avg)
Garmin Rally Offset (Watt) Garmin Rally Offset (%) Garmin Rally TF (U/min) Rally Li/Re Balance (%)
Nullstelle - Kalibrierung - - - -
Warm-up 10 min 100 Watt 98 Watt  -2 Watt -2,0% 80 U/min 56% / 44%
Warm-up 10 min 150 Watt 152 Watt +2 Watt +1,3% 75 U/min 53% / 47%
Nullstelle Spindown - - - - -
5 min, sitzend 150 Watt 154 Watt +4 Watt +2,7% 76 U/min 53% / 47%
5 min, sitzend 170 Watt 173 Watt +3 Watt +1,8% 73 U/min 52% / 48%
5 min, sitzend 190 Watt 194 Watt +4 Watt +2,1% 71 U/min 52% / 48%
5 min, sitzend 210 Watt 214 Watt +4 Watt +1,9% 73 U/min 52% / 48%
5 min, sitzend 230 Watt 232 Watt +2 Watt +0,9% 58 U/min 50% / 50%
5 min, sitzend 250 Watt 254 Watt +4 Watt +1,6% 64 U/min 50% / 50%
1 min, stehend 300 Watt 299 Watt -1 Watt -0,3% 56 U/min 49% / 51%
Total 154 Watt 156 Watt +2 Watt +1,3% 71 U/min 52% / 48%

Beidseitige vs. einseitige Leistungsmessung

Vergleichsweise günstig präsentiert sich der einseitige Leistungsmesser Garmin Rally XC100, der um einen Listenpreis von 699,99 Euro erhältlich ist. Wer mit den Nachteilen der einseitigen Messung leben kann bzw. die wenigen Vorteile zu schätzen weiß, spart sich gegenüber dem Flaggschiff Rally XC200 sowohl 500 harte Euros, als auch die halbe Anzahl (Austausch-)Batterien.

Dual oder Single?
Eine generelle Empfehlung bezüglich dieser Frage ist schwierig und bedarf einer individuellen Analyse. Wer effektiv Intervalle trainieren möchte und Straßen-, Zeitfahr- oder Triathlonbewerbe bestreitet, muss sich jederzeit darauf verlassen können, dass der Leistungsmesser präzise Daten liefert. Zwar liegt die Genauigkeit sowohl beim XC100 also auch beim XC200 bei +/- 1% und auch äußere Einflüsse wie Wetter, Temperatur oder die Beschaffenheit der Straße haben beide Geräte bestmöglich im Griff; aber die individuellen Dysbalancen zwischen dem rechten und dem linken Bein führen beim einseitigen Leistungsmesser fast zwangsweise zu abweichenden Leistungsdaten.

Diesen Abweichungen liegt allerdings keine Messungenauigkeit zugrunde, sondern einzig und alleine die Berechnungsmethode. Denn bei einseitigen Leistungsmessern wird der Messwert eines Beines (Garmin Rally XC100 misst links) verdoppelt, während bei beidseitigen Leistungsmessern die Messdaten beider Beine unabhängig voneinander erfasst und summiert werden. Da aufgrund individueller Dysbalancen so gut wie niemand eine Kraftverteilung von 50/50 Prozent aufweist, wird es bei der Reliabilität schwierig.
Hinzu kommt, dass es sich bei der individuellen Li-/Re-Verteilung um keinen stabilen Faktor handelt, da zunehmende Ermüdung, das Fahren im Wiegetritt und unterschiedliche Trittfrequenzen bzw. Belastungsintensitäten die Li-/Re-Balance in sämtliche Richtungen verschieben. Dies hat zur Folge, dass die errechneten Daten mit Vorsicht zu genießen sind, und macht die Vergleichbarkeit mit anderen Powermetern und Leistungstests am Ergometer schwierig.

+/- Dual vs. Single

Beidseitiger Leistungsmesser XC200 Einseitiger Leistungsmesser XC100
+ Genauere Leistungsdaten
Links-/Rechts-Balance
Weitere Cycling Dynamics Parameter
+ Günstigere Hardware
Nachträglich auf Dual nachrüstbar
Halber Batterieverbrauch
Halb so anfällig für Messfehler und Defekte
- Teurer
Doppelter Batterieverbrauch
Doppelt so anfällig für Messfehler und Defekte
- Ungenauer, da die Leistung des gemessenen Beins nur verdoppelt wird
Als Bonus stehen bei der beidseitigen Messung auch weitere Parameter (Cycling Dynamics) wie die echte Li/Re-Balance, der Pedalcleat-Offset oder der "Runde Tritt" zur Verfügung. Allerdings haben doppelt messende Pedalsysteme gegenüber traditionellen Messungen am Kurbelstern auch einen Nachteil: Da beide Pedal-Powermeter einer Messungenauigkeit zwischen +/-1 % unterliegen, kann sich im schlimmsten Fall der Messfehler sogar verdoppeln. Anmerkung: Die verlässlichsten Wattdaten erhält man nach wie vor am Kurbelspider (ohne echten Li/Re-Features).

Was für die beidseitige Messung spricht:
  • a) Die Momentananzeige der L/R-Balance schwankt typischerweise im Trainingsverlauf und über die Intensitäten zwischen maximal 45/55 und 55/45. Im Extremfall ergeben sich so bis zu +/- 10% Abweichung von beidseitigen Messungen.
  • b) Kaum jemand hat zwei exakt gleich starke Körperhälften oder Beine. Außerdem ändert sich die R/L Balance mit zunehmender Intensität und Ermüdung. Schon ein Mittelwert von beispielsweise 51/49 bedeutet so bei einseitiger Messung (links) bereits eine Abweichung von +2%.
  • c) Besagte mittlere Abweichung ist zudem, wie bereits erwähnt, nie konstant. Trittfrequenz, Sitzposition, Trainingsintensität und -dauer beeinflussen die Abweichung maßgeblich.
All jene, die ihre durchschnittliche Dysbalance in etwa kennen und denen die absolute Genauigkeit der Wattwerte nicht zwingend wichtig ist, finden hingegen mit dem XC100 Single-Powermeter einen günstigen und verlässlichen Partner fürs Grundlagentraining, zum Kalorienzählen oder für das Zweitrad.

Praxistest XC200/100 am Gravelbike: Dual vs. Single

Um herauszufinden, wie es um die individuellen Dysbalancen unseres vor sechs Jahren verunfallten und etwas ramponierten NoPain bestimmt war, begaben wir uns einmal mit dem XC200 (Dual) und ein weiteres Mal mit dem XC100 (Single) auf ein und dieselbe Gravelstrecke. In beiden Fällen versuchte NoPain seine Lieblingsrunde mit 2/3 Asphalt- und 1/3 Schotteranteil gleichmäßig zu takten; so hielt er an Steigungen die erbrachte Leistung zwischen 200 und 220 Watt und fuhr in der Ebene bzw. bergab locker und lässig wie immer, ohne dabei die Watt- bzw. die Cycling Dynamics Daten gesondert im Auge zu behalten. Das Resultat war zwar etwas überraschend, aber eindeutig.

Auswertung beider Fahrten
Zufällig brauchte unsere Testperson für beide Runden über jeweils 63 Kilometer fast exakt gleich lange, was die Interpretation dieses Versuchs deutlich erleichtert. Die Cycling Dynamics Daten (XC200) bescheinigten NoPain eine durchschnittliche Links/Rechts-Verteilung von 53% vs. 47%, was in einem durchaus realistischen Bereich lag, da sein linkes Bein seit dem Unfall definitiv das stärkere ist. Weiters fiel auf, dass sich die Li/Re-Balance kurzfristig bei härterer Gangart in Richtung 52% vs. 48% schob und sich im Wiegetritt sogar bei 50% vs. 50% einpendelte.
Obwohl sich allerdings die Fahrt mit dem beidseitigen Rally XC200 intensiver anfühlte, denn es fiel NoPain bergauf etwas schwieriger, den gewünschten Wattbereich einzuhalten, resultierte die gefühlt lockerere Fahrt mit dem einseitigen Rally XC100 in minimal höheren Wattwerten (XC200: 144 Watt Avg vs. XC100: 150 Watt Avg).

Interpretation
Rechnen wir nun den Wattschnitt vom "einseitigen" Messlauf mit der 53% vs. 47%-Verteilung auf fifty-fifty herunter, erhalten wir folgenden Durchschnittswert: 142 Watt Avg (XC100 mit errechneten 50% vs. 50%). Trotz unserer Milchmädchenrechnung kommt diese Abweichung von ca. +5% der Realität wohl relativ nahe.

  • Garmin Rally XC200 - DualGarmin Rally XC200 - Dual
    Garmin Rally XC200 - Dual
    Garmin Rally XC200 - Dual
  • Garmin Rally XC100 - Single

Interpretation: Abgesehen von den fehlenden Cycling Dynamics Daten, die vom Leistungsmesser-Single nicht ermittelt wurden, ergab die einseitige Messung, trotz gefühlt geringerer Anstrengung, tendenziell höhere Wattdaten (vgl. Markierung 3: 150 Watt Avg mit dem XC100) als mit dem beidseitigen Powermeterpedal (vgl. Markierung 1: 144 Watt Avg mit dem XC200).

Dieses Ergebnis lässt sich relativ einfach anhand der Li/Re-Balance (vgl. Markierung 2: 53% bs. 47% Avg) erklären, denn die Leistungswerte des stärkeren linken Beins werden beim XC100 einfach verdoppelt, was in weiterer Folge mit den ca. +5% höheren Wattzahlen konvergiert.Garmin Rally XC100 - Single

Interpretation: Abgesehen von den fehlenden Cycling Dynamics Daten, die vom Leistungsmesser-Single nicht ermittelt wurden, ergab die einseitige Messung, trotz gefühlt geringerer Anstrengung, tendenziell höhere Wattdaten (vgl. Markierung 3: 150 Watt Avg mit dem XC100) als mit dem beidseitigen Powermeterpedal (vgl. Markierung 1: 144 Watt Avg mit dem XC200).

Dieses Ergebnis lässt sich relativ einfach anhand der Li/Re-Balance (vgl. Markierung 2: 53% bs. 47% Avg) erklären, denn die Leistungswerte des stärkeren linken Beins werden beim XC100 einfach verdoppelt, was in weiterer Folge mit den ca. +5% höheren Wattzahlen konvergiert.
    Garmin Rally XC100 - Single

    Interpretation: Abgesehen von den fehlenden Cycling Dynamics Daten, die vom Leistungsmesser-Single nicht ermittelt wurden, ergab die einseitige Messung, trotz gefühlt geringerer Anstrengung, tendenziell höhere Wattdaten (vgl. Markierung 3: 150 Watt Avg mit dem XC100) als mit dem beidseitigen Powermeterpedal (vgl. Markierung 1: 144 Watt Avg mit dem XC200).

    Dieses Ergebnis lässt sich relativ einfach anhand der Li/Re-Balance (vgl. Markierung 2: 53% bs. 47% Avg) erklären, denn die Leistungswerte des stärkeren linken Beins werden beim XC100 einfach verdoppelt, was in weiterer Folge mit den ca. +5% höheren Wattzahlen konvergiert.
    Garmin Rally XC100 - Single

    Interpretation: Abgesehen von den fehlenden Cycling Dynamics Daten, die vom Leistungsmesser-Single nicht ermittelt wurden, ergab die einseitige Messung, trotz gefühlt geringerer Anstrengung, tendenziell höhere Wattdaten (vgl. Markierung 3: 150 Watt Avg mit dem XC100) als mit dem beidseitigen Powermeterpedal (vgl. Markierung 1: 144 Watt Avg mit dem XC200).

    Dieses Ergebnis lässt sich relativ einfach anhand der Li/Re-Balance (vgl. Markierung 2: 53% bs. 47% Avg) erklären, denn die Leistungswerte des stärkeren linken Beins werden beim XC100 einfach verdoppelt, was in weiterer Folge mit den ca. +5% höheren Wattzahlen konvergiert.
NoPains Zwischenfazit: Dual- vs. Single am Gravelbike

Montiert, gekoppelt, eingerichtet, kalibriert und in garantiert weniger als fünf Minuten losgefahren. Alles absolut deppensicher per Smartphone oder mit unterschiedlichen Garmin Edge Radcomputern getestet. Top.

Selbstverständlich sind weder der Dual- noch der Single-Leistungsmesser preislich ein Schnäppchen, dürfen allerdings als ausgereift betrachtet werden und bieten universelle Vorteile gegenüber anderen Powermeter-Systemen. Neben dem einfachen Tausch zwischen verschiedenen Rädern können die Rally obendrein von einem Pedalsystem auf ein anderes umgerüstet werden: Rennrad im Sommer und MTB im Winter mit ein und demselben Powermeter.

Klar, im direkten Vergleich kostet der Rally XC100 um 250 Euro mehr als ein Stages Power L - Shimano GRX. Dafür liefert der Garmin Rally genauere Wattwerte und lässt sich an jedem beliebigen Rad fahren - unabhängig vom Kurbelstandard, der Kurbellänge und des Rahmens. Bei meinem OPEN WI.DE. Gravelbike inkl. Shimano GRX Schaltgruppe gab es bisher auch keine wirklich optimale Lösung, ohne auf die performante GRX-Kurbel vollkommen zu verzichten, denn selbst die Messeinheit des einseitigen GRX-Stages-Powermeters fand zwischen dem linken Kurbelarm und dem Rahmen nicht genügend Platz.

Da ich für meinen vorrangigen Einsatzzweck, dem KiloJoule-Zählen bei Gravelbike-Grundlagenausfahrten, mit einer virtuellen Leistungssteigerung von +5% gut leben konnte, fiel meine private Kaufentscheidung zugunsten des einseitigen Garmin XC100 Leistungsmessers aus.

Und ich war während des gesamten Testzeitraums von drei Monaten vollkommen zufrieden. Weder kann ich mich an einen einzigen Aussetzer erinnern, noch hatte ich jemals Probleme beim Kalibrieren oder Koppeln; auch die Daten machten sowohl während der Fahrt als auch in der anschließenden Auswertung einen validen Eindruck, wenngleich die durchschnittlichen Wattwerte aufgrund meiner muskulären Dysbalance um die oberhalb erwähnten 5% zu hoch waren.

Umbau: Rally XC <> Rally RS <> Rally RK <> Vector 3

Da alle Rally Pedalsysteme (single und dual) idente Achsen besitzen, lässt sich jeder Pedaltyp nachträglich auf einen anderen umbauen. Zu diesem Zweck bietet Garmin spezielle Wechsel-Kits an, welche beide Pedalkörper (links und rechts), Ersatzdichtungen, zwei Q-Faktor Unterlegscheiben und die Batterieabdeckungen umfassen. Achsen und Elektronik sind nicht im Lieferumfang enthalten. Der gesamte Umbau dauert nur zirka fünf Minuten und ist jederzeit reversibel. So können beispielsweise Rennradfahrer ihre KEO bzw. SPD-SL Pedale fürs Wintertraining in null Komma nichts auf den SPD Standard umbauen und an ihrem Winter- oder Gravelbike fahren.
Trotzdem ist der Umbauprozess nichts, was man unbedingt jede Woche machen sollte, denn die Teile unterliegen selbstverständlich einer generellen Abnutzung und etwaige Beschädigungen wären im Laufe der Zeit vorprogrammiert.

Wer echtes Interesse daran hat oder unsicher bei seiner Entscheidung ist, der kann sich unterhalb einen kompletten Umbau im DC Rainmaker Workshop Video ansehen.

Aber es kommt noch besser: Sogar die Achsen der Vector 3 Pedale sind mit den neuen Pedalkörpern kompatibel und lassen sich ebenso einfach auf einen der drei neuen Rally Pedaltypen umbauen. Am Ende besitzt man für relativ wenig Budget (Rennrad € 199,99 und MTB € 249,99) nahezu alle Vorteile des neuen Rally-Systems (verbesserte Pedalkörper, neues Batteriefach, Metallgewinde und neue Batteriedeckel) und muss einzig auf die verbesserten Elektronikparts im Inneren der Rally-Achsen (höhere Batterieleistung etc.) verzichten.

Hinweis: Ob die Umrüstung eines bestehenden Vector 3 Pedalsystems auf den Rally MTB-Standard Sinn macht, ist unserer Meinung nach fraglich. Wir könnten uns vorstellen, dass die Elektronik der Vorgängerachsen nicht optimal auf die Erschütterungen, Stöße und Stürze ausgelegt sind, was im harten Offroad-Einsatz zu Problemen führen könnte - aber das ist nur eine Vermutung.

NoSane: Praxistest XC200 am Mountainbike

Für den Härtetest im Gelände hat NoSane die Rally XC200 auf ein Mondraker Foxy Enduro mit ordentlich Federweg geschraubt. Die Montage ist beinahe selbsterklärend, danach liefern die Pedale auch Offroad valide Werte. In der Praxis hat sich die Anzeige der Leistung per 3-Sekunden-Mittelwert bewährt, die am Enduro wie am Gravelbike gleichermaßen top Anhaltspunkte fürs effektive Training liefert.
Für eine solide Auswertung der Daten sollte man am Bike allerdings beachten, dass aufgrund des ruppigeren Geländes und der damit verbundenen Spitzen und Pausen beim Treten die Wattwerte einer höheren Varianz unterliegen als beim gleichmäßigeren Training auf der Straße. So hat sich in der Praxis gezeigt, dass für aussagekräftige Analysen eine gewisse Grundlast und Stetigkeit von Vorteil ist. Hier die Grafiken und Daten dazu.

  • MTB Foto Ride (light)

Durch die vielen Pausen beim Foto-Ride inkl. Auf- und Absteigen ist die Links-Rechts Verteilung ohne Aussagekraft.MTB Foto Ride (light)

Durch die vielen Pausen beim Foto-Ride inkl. Auf- und Absteigen ist die Links-Rechts Verteilung ohne Aussagekraft.MTB Foto Ride (light)

Durch die vielen Pausen beim Foto-Ride inkl. Auf- und Absteigen ist die Links-Rechts Verteilung ohne Aussagekraft.
    MTB Foto Ride (light)

    Durch die vielen Pausen beim Foto-Ride inkl. Auf- und Absteigen ist die Links-Rechts Verteilung ohne Aussagekraft.
    MTB Foto Ride (light)

    Durch die vielen Pausen beim Foto-Ride inkl. Auf- und Absteigen ist die Links-Rechts Verteilung ohne Aussagekraft.
  • MTB Foto Ride

Generell geben die Daten bei so einer unstetigen Tour wenig für eine Analyse her (abgesehen von den 20 intensivsten Minuten).MTB Foto Ride

Generell geben die Daten bei so einer unstetigen Tour wenig für eine Analyse her (abgesehen von den 20 intensivsten Minuten).MTB Foto Ride

Generell geben die Daten bei so einer unstetigen Tour wenig für eine Analyse her (abgesehen von den 20 intensivsten Minuten).
    MTB Foto Ride

    Generell geben die Daten bei so einer unstetigen Tour wenig für eine Analyse her (abgesehen von den 20 intensivsten Minuten).
    MTB Foto Ride

    Generell geben die Daten bei so einer unstetigen Tour wenig für eine Analyse her (abgesehen von den 20 intensivsten Minuten).
  • MTB Trainings Ride (Medium)

Bei einer durchschnittlichen Tour mit Freunden sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch hier einige Pausen mit dabei, aber die Power-Phasen recht stetig.MTB Trainings Ride (Medium)

Bei einer durchschnittlichen Tour mit Freunden sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch hier einige Pausen mit dabei, aber die Power-Phasen recht stetig.MTB Trainings Ride (Medium)

Bei einer durchschnittlichen Tour mit Freunden sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch hier einige Pausen mit dabei, aber die Power-Phasen recht stetig.
    MTB Trainings Ride (Medium)

    Bei einer durchschnittlichen Tour mit Freunden sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch hier einige Pausen mit dabei, aber die Power-Phasen recht stetig.
    MTB Trainings Ride (Medium)

    Bei einer durchschnittlichen Tour mit Freunden sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch hier einige Pausen mit dabei, aber die Power-Phasen recht stetig.
  • MTB Trainings Ride

Entsprechend die Auswertung mit aussagekräftiger Links-/Rechts-Verteilung. Die Maximalleistungen sind, ohne bewusst darauf geachtet zu haben, wieder relativ ähnlich zur Foto-Tour.MTB Trainings Ride

Entsprechend die Auswertung mit aussagekräftiger Links-/Rechts-Verteilung. Die Maximalleistungen sind, ohne bewusst darauf geachtet zu haben, wieder relativ ähnlich zur Foto-Tour.MTB Trainings Ride

Entsprechend die Auswertung mit aussagekräftiger Links-/Rechts-Verteilung. Die Maximalleistungen sind, ohne bewusst darauf geachtet zu haben, wieder relativ ähnlich zur Foto-Tour.
    MTB Trainings Ride

    Entsprechend die Auswertung mit aussagekräftiger Links-/Rechts-Verteilung. Die Maximalleistungen sind, ohne bewusst darauf geachtet zu haben, wieder relativ ähnlich zur Foto-Tour.
    MTB Trainings Ride

    Entsprechend die Auswertung mit aussagekräftiger Links-/Rechts-Verteilung. Die Maximalleistungen sind, ohne bewusst darauf geachtet zu haben, wieder relativ ähnlich zur Foto-Tour.

Etwas, das uns am MTB auch beschäftigte, ist die exponierte Lage der Pedale im Gelände, weshalb unsere Wahl für die Geländetests aufs Enduro fiel. So kam es, wie es kommen musste: Nach einer Tour im gröberen Gelände hatten die XC200 zwei Felskontakte auf ihrem Konto - ohne einen Einfluss auf die Funktionalität der Sensoren bzw. der Pedale selbst. Natürlich lässt sich das nicht pauschalisieren, doch scheinen die Rally XC200 recht robust und hart im Nehmen und dürften so zumindest für den Cross-Country- und Marathon-Einsatz recht gut gerüstet sein.

Da die Rally aber auch minimal höher bauen als die meisten konventionellen Pedale, würde ich Bikern, die auch mit normalen Pedalen gerne mal aufsitzen und sich viel im groben Gelände bewegen, eher zur Spider-basierten Leistungsmessern raten.
Im Cross-Country-, Marathon- oder Gravel-Einsatz bieten die XC200 jedoch vor allem durch ihre kinderleichte und vom Kurbelstandard unabhängige Montage und der generellen Handhabe viele Vorteile.

Fazit

Garmin Rally XC200 & XC100
Modelljahr: 2021
Testdauer: 3 Monate / 940 km
Preis: € 1.199,99 / 699,99 UVP
+ Unkomplizierte Montage
+ Ein Leistungsmesser für verschiedene Bikes
+ SPD / SPD-SL / Look KEO
+ Cycling Dynamics (Dual)
+ Verlässlich und robust
+ Pedalkörper austauschbar
o Messtechnik exponiert
o Stand minimal höher als bei herkömmlichen MTB-Pedalen
- Relativ teuer
BB-Urteil: Universelle High End- Leistungsmesser für Road- und Gravelbiker sowie für MTB XC (light).


Garmin hat bei den Rally Powermetern nicht nur sämtliche Vector 3-Kinderkrankheiten beseitigt, sondern widmet sich nun auch dem Thema Leistungsmessung für MTB und Gravel.
Die Messelektronik sitzt wie gewohnt in der Pedalachse und ist somit zwar vom Pedalkörper geschützt, aber dennoch recht exponiert. Obwohl es NoSane beim Testen mehrere Male im wahrsten Sinne des Wortes krachen ließ und er den einen oder anderen Bodenkontakt hatte, funktionierten die Pedale in technischer und ergonomischer Hinsicht trotzdem die ganze Zeit über ausgezeichnet.

Dennoch würden wir die Rally XC100/200 vorwiegend für Gravel oder weniger extreme MTB-Offroad-Einsätze empfehlen, da es in der Natur der Sache liegt, dass feinadrige Elektronikkomponenten unter massiver Gewaltanwendung generell eher leiden.
Wer wirklich ins schroffe Gelände will, ist mit Spider-basierten Leistungsmessern wegen der möglichen Stürze und Pedalaufsetzer besser bedient und spart obendrein Geld, denn der Preis der Rally-Familie liegt eher im gehobenen Bereich. Aber immerhin gibt es pro Pedaltyp jeweils eine günstigere Single-Variante mit der Option auf ein späteres Dual-Upgrade, und auch das Baukastensystem mit Ersatzteilen und Umrüstkits ist ein nicht zu verachtender Vorteil.

Die Montage ist easy und auch zum Tausch zwischen zwei Rädern braucht es nicht mehr, als die Pedale umzuschrauben und zu kalibrieren. Zu beachten gilt es, dass die Standhöhe der Rally-SPD-Pedale mit 13,5 mm etwas höher als bei gewöhnlichen SPD-Pedalen ausfällt - möglicherweise muss der Sattel ein wenig herausgezogen und beim Überfahren von größeren Hindernissen ein Tritt herausgenommen werden. Beide Straßenpedale bauen mit 12,5 mm minimal flacher.

Unser Geheimtipp: Rennradfahrer fahren im Sommer die Garmin Rally RK100/200 oder RS100/200 und rüsten diese im Winter auf Shimano SPD XC100/200 fürs Gravelbike oder Winterrad um.


Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1
    Admin Avatar von NoPain
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    Garmin Rally XC100 & XC200 im Test

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  2. #2
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Tipp: die Vector 3 gibt es derzeit schon um 600, da kann man sich noch einen Satz SPD SL und/oder XC Pedalkörper leisten.
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    Ötztaler 2013: 10:00 | 2014: 8:40 | 2015: 8:26 | 2016: 8:21 | 2017: 8:20 | 2018: 8:58 | 2019: 8:24 | 2020: | 2021: DNF | 2022: ?

  3. #3
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    Vector 3 duo + die mtb pedalkörper und etwas schrauberei

    Ca. 850 euro - klingt ganz ok.
    Nur beim Uphill sind Bremsspuren richtig cool

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von wolfi
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    Habe seit 28.Juli die XC200 und sofort auf mein XC/Marathon Hardtail montiert (mit einem normalen Gabelschlüssel, ohne DreMo sondern "mit Schmackes"). Die ersten Ausfahrten haben vernünftig ausgesehen, L/R Verteilung war eigentlich immer 49/51. Insgesamt schienen die Wattwerte aber etwas zu optimistisch, z.B. bei meinen typischen Anstiegen auf die P'Dorfer Heide, hatte ich für meinen Geschmack zu hohe Wattwerte im Vergleich zur HF und meinem Körpergefühl und der gefahrenen Zeit.

    Habe sie dann auf mein RR geschraubt, wo seit vielen Jahren ein Quarq Cinqo (noch mit externem TF Magneten) werkelt. Die ersten Vergleiche waren dann beim Arbeitsweg durch die Stadt. Da war ich dann durchaus schockiert, denn die Werte zwischen Quarq und Garmin haben überhaupt nicht gepasst (30 Watt Unterschied in der NP, 201 vs. 233, L/R Verteilung auch sehr eigenartig, 42/58).

    Ich schiebe aber diese Werte auf den Stadtverkehr, ich glaube, da sind die PMs eigentlich eher überfordert, mit Ampelstopps, Antritten usw.

    Bei der ersten richtigen Ausfahrt (eher kurz, 1:10), hat sich das dann wieder eingependelt, da waren die Unterschiede zwischen Pedalen und Kurbel relativ gering:

    Quarq vs Rally:
    218 vs 221 NP
    245 vs 252 Durchschnitt
    398 vs 436 Max, L/R 49/51).

    Nächste Runde, sehr hügelig, 58km, 2:26, 1.100 hm: Hier waren die Unterschiede wieder sehr groß:
    Quarq vs Rally:
    187 vs 208 Durchschnitt
    221 vs 244 NP
    259 vs 290 Max 20 min Schnitt

    Die Werte vom Quarq erscheinen mir plausibler bzw. passen besser zur HF und meiner gefühlten Anstrengung. An dem Tag war es sehr heiß und das Rad kam aus dem kalten Keller.

    Ich habe immer bei allen PMs vor jeder Fahrt manuell genullt und meistens zwischendurch noch einmal (mit stehenbleiben und wirklich Ruhe geben).

    Das nächste war dann der MTB Marathon in Mank (medium), habe die Pedale wieder auf mein MTB montiert. Es ist mir gefühlt sehr gut gegangen und ich habe (für meine Ansprüche) relativ gute Werte produziert, die könnten aber durchaus passen. Aber eigentlich ist die Wattmesserei bei solchen Aktivitäten eh für die Fisch, relativ viele kurze Antritte, längere Anstiege durch Schiebepassagen unterbrochen, zwischendurch auch mal wieder runter vom Rad, ...


    bisheriges Fazit:
    - Ich bin mir noch nicht sicher, wie konsistent die ausgespuckten Werte wirklich sind.
    - Obwohl sehr neue Technologie, scheint die Temperaturkompensation nicht gut zu funktionieren. Wenn ich zwischendurch manuell genullt habe, haben die Werte danach irgendwie besser zur gefühlten Anstrengung gepasst.
    - Ein Heimkeller-Labor-Test (Smarttrainer, Kurbel, Pedale) steht noch an, mache ich aber erst, wenn das Wetter mich wieder in den Keller zwingt.
    - L/R Verteilung und der ganze Zahlen-Schnickschnack ist nett, ich habe als Informatiker auch ein gewisses berufliches Interesse, wirklich hilfreich ist es aber nicht. Scheint aber einigermaßen konsistent zu sein, solange man nich im Stadtverkehr unterwegs ist. Zumindest scheint es meine Vermutung zu bestätigen, dass ich keine stärkere Seite habe. Interessant ist, dass sobald die Intensität hochgeht, ich quasi immer auf 50/50 komme und in Erholungsphasen oftmals größere Unterschiede sind.
    Geändert von wolfi (24-08-2021 um 13:42 Uhr)

  5. #5
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Beim Vergleich der Watt zwischen den Pedalen und dem Wahoo Kickr ist zu bedenken, dass bei letzterem auch den Antriebsverlust von 2 bis 3% (je nach Kettezustand, Röllchen, etc.) zu überwinden ist. Wenn beide exakt messen würden, müsste der Ergo also immer entsprechend weniger anzeigen.

  6. #6
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    Beim Vergleich der Watt zwischen den Pedalen und dem Wahoo Kickr ist zu bedenken, dass bei letzterem auch den Antriebsverlust von 2 bis 3% (je nach Kettezustand, Röllchen, etc.) zu überwinden ist. Wenn beide exakt messen würden, müsste der Ergo also immer entsprechend weniger anzeigen.
    Jein, der Antriebsverlust wird bei modernen Ergometern üblicherweise berücksichtigt/einberechnet.

  7. #7
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von NoPain Beitrag anzeigen
    Jein, der Antriebsverlust wird bei modernen Ergometern üblicherweise berücksichtigt/einberechnet.
    Den Verdacht hatte ich auch schon, aber bislang noch nichts handfestes dazu gefunden, ist aus meiner Sicht grundsätzlich auch sinnvoll.
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    Ötztaler 2013: 10:00 | 2014: 8:40 | 2015: 8:26 | 2016: 8:21 | 2017: 8:20 | 2018: 8:58 | 2019: 8:24 | 2020: | 2021: DNF | 2022: ?

  8. #8
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Echt jetzt? Den Antriebsverlust kann der Ergo doch gar nicht wissen. Hängt ja von der Kettenpflege und der Übersetzungswahl ab. Kann also nur ein konstanter Zuschlag von 2,5% oder so sein.

    Ich würde aber auch gerne wissen wollen, wieviel Watt ich auf die Straße bringe.

  9. #9
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    Echt jetzt? Den Antriebsverlust kann der Ergo doch gar nicht wissen. Hängt ja von der Kettenpflege und der Übersetzungswahl ab. Kann also nur ein konstanter Zuschlag von 2,5% oder so sein.
    ....
    Ja, ich hätte angenommen dass rund 3% berücksichtigt werden.


    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    ....
    Ich würde aber auch gerne wissen wollen, wieviel Watt ich auf die Straße bringe.
    Warum? Das weißt du ja auf der Straße auch nicht bzw. musst du da den Abschlag von rd 3% in die andere Richtung berücksichtigen.

    Oder ein praktisches Beispiel. Wenn du heute Intervalle mit 350W trainieren willst und das Outdoor machst, kannst du dich nur an deinem Powermeter orientieren, der misst aber ohne Reibungsverluste. Würdest du die Intervalle stattdessen Indoor absolvieren und dein Ergometer berücksichtigt die 3% nicht, müsstest du rd 360W treten, angezeigt würden aber nur 350W.
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  10. #10
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Dass der Ergo die 3% berücksichtigt macht Sinn. Draußen wäre halt AUCH interessant, was ich auf die Straße bringe, weil ich dann mein Modell bedienen kann, um bei gegebener Strecke und Zeit die notwendigen Watt (oder umgekerht) zu berechnen.
    Intervalle draußen mit 350 Watt oder 360 Watt fahren ist hingegen auch wieder Powidl.

    Ich habe den Eindruck, die Diskussion schweift ins Akademische ab. :-)

  11. #11
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    Dass der Ergo die 3% berücksichtigt macht Sinn. Draußen wäre halt AUCH interessant, was ich auf die Straße bringe, weil ich dann mein Modell bedienen kann, um bei gegebener Strecke und Zeit die notwendigen Watt (oder umgekerht) zu berechnen.
    Intervalle draußen mit 350 Watt oder 360 Watt fahren ist hingegen auch wieder Powidl.
    Wie du "dein Model" bedienst kann ich nicht genau sagen, bei meinem werden 3% Reibungsverluste berücksichtigt, wenn du die Leistung die du auf die Straße bringst wissen möchtest, müsstest du mit einer Powertap Nabe messen, einen besonderen Mehrwert kann ich jedoch nicht erkennen.
    Ich finde 10W sind beim Intervalltraining oft die Differenz zwischen "noch machbar" und " voll tot"


    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    ...
    Ich habe den Eindruck, die Diskussion schweift ins Akademische ab. :-)
    ich habe den Eindruck Dr. Steinbach hat damit angefangen
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  12. #12
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    Mein Modell (ein deppertes Excelfile) berücksichtigt natürlich die Reibung. Deren Messung hingegen gelingt nur mit einem PM in der Nabe, wie du richtig erwähnt hast, oder am Ergo (wenn er nicht irgendwas vorab schon aufschlägt, das man nicht genau weiß).
    Wenn ich 360 statt 350 fahre, dann wird das Intervall halt 10 Minuten kürzer - kommt trainingstechnisch fast aufs gleiche.
    Geändert von Wolfgang Steinbach (02-09-2021 um 11:59 Uhr)

  13. #13
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    Mein Modell (ein deppertes Excelfile) .....
    Mein Excelfile is ned deppert



    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    ....
    Wenn ich 360 statt 350 fahre, dann wird das Intervall halt 10 Minuten kürzer - kommt trainingstechnisch fast aufs gleiche.
    Wenn ich 360W fahre dauert das Intervall keine 10 Min mehr
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