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Garmin Varia RCT715 Radar-Kamera-Rücklicht im Test

Garmin Varia RCT715 Radar-Kamera-Rücklicht im Test

07.09.22 04:57 4.195Text: NoPainFotos: Erwin HaidenSehen und gesehen werden - das intelligente Rücklicht mit eingebauter Radarfunktion (und neuerdings auch Kamera) macht das Training auf der Straße so sicher wie nie zuvor.07.09.22 04:57 4.379

Garmin Varia RCT715 Radar-Kamera-Rücklicht im Test

07.09.22 04:57 4.37927 Kommentare NoPain Erwin HaidenSehen und gesehen werden - das intelligente Rücklicht mit eingebauter Radarfunktion (und neuerdings auch Kamera) macht das Training auf der Straße so sicher wie nie zuvor.07.09.22 04:57 4.379

Schon seit Jahren haben die GPS-Spezialisten ihre sogenannten Varia-Radar-Rücklichter im Programm, welche Athleten über eine eingebaute Radarfunktion vor von hinten herannahenden Fahrzeugen warnen. Dieser "elektronische Rückspiegel" zeigt potentielle Gefahrenquellen am Display des Garmin Edge, Wahoo ELEMENT, dem proprietären Varia-Display oder am Smartphone an, sodass man sich nicht bei jedem Motorengeräusch erschrocken nach hinten umdrehen muss. Dass man zu knapp überholt wird, kann das Varia natürlich nicht verhindern, aber er beugt - zumindest in Österreich - mit seiner Signalleuchtstärke von maximal 65 Lumen vor.

Das entspricht auch meiner persönlichen Erfahrung der letzten Jahre, in denen ich vorrangig mit dem Garmin Radar unterwegs war. Besonders das Varia RTL515, das aktuelle Radar mit Rücklicht, hat es mir angetan, weil es sich formschön vertikal an der Sattelstütze bzw. am Sattel befestigen ließ und Verfolger audiovisuell am Garmin Edge ankündigte. Gerade im Waldviertel, einer besonders einsamen und extrem verkehrsarmen Gegend, war es ein Segen, die Hilfswerk-Raser rechtzeitig per *Beep* und fahrendem Punkt am Display wahrzunehmen, bevor sie plötzlich und unvermittelt wie aus dem Nichts im stark pfeifenden Gegenwind an einem vorbeizogen. Außerdem blieb immer noch genügend Zeit, die eigene Linie zu überdenken und eine äußerst rechte Position am Fahrstreifen einzunehmen. Hüft's nix, schad's nix.

Mit dem brandneuen Radar Varia RCT715 präsentierte Garmin nun eine hybride Mischung aus Radar-Rücklicht und Dashcam. Dieses Radar-Kamera-Rücklicht kombiniert alle oberhalb beschriebenen Radar-Features mit einer nach hinten gerichteten Kamera, die entweder kontinuierlich oder auch nur jedes herannahende Fahrzeug mit 720p oder 1080p auf einer Speicherkarte aufzeichnet. Darüber hinaus verfügt es über eine eigene "Unfallerkennung" bzw. nutzt jene des Garmin Edge und speichert den Clip vollautomatisch, sobald es einen möglichen Vorfall bzw. Unfall erkennt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Kamera funktioniert genauso, wie eine Dashcam zu funktionieren hat. Und wem die 200 Gramm (bzw. rund 100 Gramm Mehrgewicht gegenüber dem normalen Radar) nicht zu viel oder die 399,99 Euro Listenpreis (bzw. rund 200 Euro Mehrpreis) nicht zu teuer sind, der wird am RCT715 garantiert seine Freude haben - entweder um notorische Windschattenlutscher zu entlarven und öffentlich (Achtung: Persönlichkeitsrecht!) an den Pranger zu stellen, oder Fahrerflüchtige, Rowdys sowie andere Oaschlöcher nach einem Verkehrsunfall ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Der Radar hält, was er verspricht.

Wer allerdings geschmeidige Urlaubsvideos produzieren möchte oder sich coole Actionaufnahmen von sich und seinen Buddies erhofft, der wird schon bei der Durchsicht mit Garmins Varia Smartphone App, spätestens aber an der erbärmlichen Bildqualität verzweifeln.

 Dashcam ja, Actioncam nein! 

Varia RCT715

Garmin Varia RCT715

Im Lieferumfang des Garmin Varia RCT715 befinden sich - neben der Kamera - diverse Manuals, eine Sattelstützenhalterung mit drei Gummiadaptern, zwei unterschiedlich lange Gummibänder, traditionelle Kabelbinder sowie ein USB-C Ladekabel. USB-C ist ein echter Fortschritt gegenüber dem antiquierten Micro-USB Standard, da sich damit deutlich schnellere Datentransfers und kürzere Ladezeiten erzielen lassen und es obendrein keine Einsteckrichtung zu beachten gibt.

Einer der drei Gummiadapter sollte prinzipiell für jede Sattelstützenform passen: traditionell rund, aerodynamisch (v-förmig) und flach (d-förmig bzw. "truncated aero shape") und auch die Gummibänder wirken stabil genug, um den Varia an der Stütze zu halten. Die unansehnlichen Kabelbinder können somit getrost in der Werkstatt verstaut werden.

In Natura ist der neue Varia RCT715 (Radar + Licht + Kamera) aber ein ziemlicher Brocken, weshalb die Halterung gegenüber jener vom klassischen Varia RTL515 (Radar + Licht) erheblich aufgepeppt wurde. Insgesamt schlagen Varia + Halterung + Gummiband mit 200 Gramm zu Buche. Das muss man wollen.

Varia RCT715 / Varia RCT716*

Abmessungen 106,5 x 42 x 31,9 mm
Gewicht 147 g (200 g inkl. Halterung gewogen)
Lichtmodi Ständiger Lichtmodus, Peloton, Nacht-Blinkmodus, Tag-Blinkmodus
Lumen 20 im ständigen Lichtmodus, 8 im Pelotonmodus, 29 im Nacht-Blinkmodus, 65 im Tag-Blinkmodus
Kameramodi Kontinuierlich, Aus, Radaraktivierung
Kameraeinstellungen 1080p/720p mit 30 FPS
Betrachtungswinkel 220°
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku
Akkulaufzeit 4 Stunden im ständigen Lichtmodus (mit 1080p-Aufzeichnung)
6 Stunden im ständigen Lichtmodus (ohne Kamera)
5 Stunden im Pelotonmodus (mit 1080p-Aufzeichnung)
4 Stunden im Nacht-Blinkmodus (mit 1080p-Aufzeichnung)
6 Stunden im Tag-Blinkmodus (mit 1080p-Aufzeichnung)
10 Stunden im Tag-Blinkmodus (ohne Kamera)
bis zu 6 Stunden im StandBy-Modus
Wasserdichtigkeit IPX7
Speicherkapazität 16-GB-SD-Speicherkarte inbegriffen
ANT+ Ja (Radar, Fahrradlichter)
BLE Ja (Radar, Kamerabedienung)
Wi-Fi Ja (nur lokales Netzwerk)
Features Integrierter Beschleunigungsmesser zum automatischen Speichern von Aufnahmen beim Erkennen von Unfällen
Varia-App Smartphone App für praktische Radaranzeige, Kamerabedienung und Videoübertragung.
Preise € 399,99 (010-02475-00 RCT715 Radar-Kamera-Rücklicht)
€ 199,99 (010-02375-00 RTL515 Radar mit Rücklicht)
€ 149,99 (010-02253-00 RVR315 Radar)

Aus technischer Sicht verfügt die Kamera über einen Betrachtungswinkel von 220° und zeichnet wahlweise mit 720p oder 1080p auf. Der Fokus lag bei der Entwicklung eindeutig auf der Akkulaufzeit, weshalb auf höhere Auflösungen (1440p, 2,7K oder 4K) und gefinkelte Bildstabilisierungsalgorithmen bewusst verzichtet wurde. Ziel erreicht - der Akku hält wirklich sehr lange, hingegen ist die Bildqualität, wie sich der geneigte Leser vermutlich denken kann, eher durchwachsen.

*Das Modell Garmin Varia RCT716 ist für den Gebrauch in Deutschland nach §67 StVZO-konform angepasst, was die Lichtmodi und die Helligkeit betrifft. Blinkendes Licht ist nach StVZO verboten, falls es fest am Fahrrad befestigt ist. Aber auch die Lichthelligkeit ist reguliert. Deshalb gibt Garmin für das deutsche Modell 5 lm im ständigen (und einzigen) Lichtmodus an. Das internationale Modell leuchtet, je nach Modus, mit zwischen 8 und 65 lm. Kommt das internationale Modell im ständigen Lichtmodus ohne Kamera auf bis zu 6 Stunden Batterielaufzeit, sind es beim RCT716 Modell maximal 6 Stunden. Im Kameramodus sind es beim RCT716 bis zu 5 Stunden. Außerdem muss beim Modell für Deutschland die Kamera beim Einschalten zusätzlich aktiviert werden.

Erste Schritte: Montage, Kopplung und Konfiguration

Nachdem wir das Varia RCT715 vollständig aufgeladen und an der Sattelstütze sicher angebracht haben (fürs Scott Addict benötigten wir den D-förmigen Adapter), schalten wir das Gerät ein und versetzen es damit automatisch in den Kopplungsmodus. Dieser wird durch das violette Aufleuchten der seitlichen LED angezeigt. Nun suchen wir am Garmin Edge nach neuen Sensoren und koppeln den Varia-Radar mit dem Radcomputer. Hinweis: Insgesamt müssen zwei Komponenten (Radar Cam + Leuchten) gefunden und erfolgreich verbunden werden. Das Varia RCT715 ist damit zu 100% einsatzbereit.

Wie üblich empfiehlt es sich, das Gerät vor der ersten Nutzung auf den letzten Softwarestand zu bringen, was wir mit der Varia Smartphone App erledigt haben. Über Bluetooth lässt sich das Smartphone komfortabel mit dem Varia verbinden, den Firmware-Download sowie die Installation übernimmt die App. Zudem lassen sich die meisten Konfigurationseinstellungen am Smartphone übersichtlicher und schneller durchführen, als dies in den dicht verzweigten Untermenüs am Edge möglich ist.

Darüber hinaus kann in der App das Videomaterial über eine parallele WLan-Verbindung gesichtet und heruntergeladen werden. Zweiteres allerdings weniger schnell - aber dazu noch später.

Egal, ob per App oder per Radcomputer - die wichtigsten Einstellungen sollten je nach Fahrerwunsch, Gesetzeslage oder benötigter Akkulaufzeit vor dem Fahrtantritt durchgeführt werden. Einerseits für die Lichtfunktion (Lichtnetzwerk/Leuchten) und andererseits für die Kameraaufzeichnung (Radar Cam).

In Garmins "Lichtnetzwerk" lassen sich mehrere Vorder- und Rücklichter von verschiedenen ANT+ Anbietern koppeln. Zur einfachen Veranschaulichung haben wir hier nur das Rücklicht des Varia RCT715 verbunden (Sensor 96898). Klicken wir auf das Element Radarkamera, können wir den Lichtmodus (Aus, Niedrig, Peloton, Tag-Blinkmodus und Nacht-Blinkmodus), die Radareinstellungen (Farbüberlagerung, Fahrzeugleiste, Töne und Farben) sowie die Kameraeinstellungen (Auflösung, Videoaufzeichnung und Audioaufzeichnung) vornehmen. Und übergeordnet lässt sich in den (Licht-)Netzwerkoptionen sogar konfigurieren, ob die Leuchten erst beim Einschalten derselben oder automatisch beim Starten der Trainingsaufzeichnung angehen sollen. Jedenfalls leuchtet das Licht am Varia mehr oder weniger wie jedes andere Fahrradlicht und hat, je nach Modus, eine Nennleistung von bis zu 65 Lumen, welche laut Garmin für eine Entfernung von gut 1,5 Kilometern ausreichend sein soll.

Je nach gewählter Einstellung beträgt die Akkulaufzeit mit aktiver Kamera zwischen 4 Stunden (Licht ständig an) und 6 Stunden (Tag-Blinkmodus) bzw. mit deaktivierter Kamera zwischen 6 und 10 Stunden.

Einen deutlich geringeren Einfluss auf den Stromverbrauch als vermutet nehmen die individuellen Einstellungen der Kamerauflösung (1080p oder 720p) und der Videoaufzeichnung (Aus, Fortlaufend, Bei Radaraktivität). Nachdem die Bildqualität der Kamera ohnehin nicht besonders berauschend ausfällt, empfehlen wir die Optionen "1080p" und "Bei Radaraktivität". So zeichnet das Varia immer nur dann auf, wenn das Radar ein bzw. mehrere Fahrzeuge von hinten erkennt und man spart obendrein ungefähr eine Stunde Saft gegenüber der permanenten Videoaufnahme.

In der Praxis

Grundsätzlich besteht die Hauptaufgabe des Varia Radars ja darin, den Fahrer sowohl akustisch als auch visuell über herannahende Fahrzeuge zu informieren. Dazu sendet es ein Radarsignal aus und meldet alle sich bewegenden Objekte - Autos, Fahrräder und Mopeds - zurück, die sich von hinten nähern. Fährt man entlang von Gleisen, löst es für Züge ebenfalls aus - echte Fehlalarme sind im Allgemeinen aber überraschend selten.

Nach dem Einschalten zeigt der Garmin Edge auf jedem Screen rechts oben ein kleines, WiFi-ähnliches Symbol an, welches bestätigt, dass das Varia-Radar erfolgreich verbunden ist. Wird die Verbindung getrennt, sei es durch Ausschalten oder weil der Akku leer ist, wechselt die Farbe dieses Symbols zu rot. Wer sein Smartphone am Lenker montiert hat, kann das Varia selbstverständlich auch damit benutzen. In diesem Fall fungiert die Varia-Radar-App als Display und Steuerzentrale und zeigt die gleichen Informationen wie der Fahrradcomputer auch - allerdings übersichtlicher und komfortabler.

Sobald Fahrzeuge in die Reichweite des Varia Radars kommen (Garmin gibt rund 140 Meter an, in der Realität ist es aber oft deutlich mehr) beginnt der Garmin Edge eindringlich zu piepen (*BEEP* *BEEP*) und zeigt jedes Objekt in der rot eingefärbten Seitenleiste mit einem Punkt an. Diese Punkte bewegen sich dann je nach Geschwindigkeitsdifferenz immer näher an die Oberseite der Leiste, bis das Fahrzeug überholt, der Punkt grün wird und schlussendlich inklusive der Seitenleiste verschwindet.

Dabei gilt es zu beachten, dass kleinere Fahrzeuge beispielsweise von größeren verdeckt werden können und keinen eigenen Punkt erhalten oder plötzlich und unvermittelt angezeigt werden. Für den Fall, dass sich ein Fahrzeug mit außergewöhnlich hoher Geschwindigkeit nähert, erhält man ein stärkeres und dunkelrotes Warnsignal. In den Varia-Radareinstellungen lässt sich zudem die gewünschte Seite der Fahrzeugleiste, die Farbüberlagerung und der Alarmton (Aus, Einzelner Ton oder Mehrton) auswählen.

Im Modus "Fortlaufende Videoaufzeichnung" nimmt die Kamera permanent auf und überschreibt die alten Daten, sobald die Speicherkarte voll ist bzw. in einer Schleife. Durch Betätigung des seitlichen, runden Knopfs am Varia wird die aktuelle Videodatei sowie ein Foto gespeichert und vor zukünftigem Überschreiben geschützt. Alternativ kann dafür auch der Menüpunkt am Garmin Edge oder das Kamerasymbol in der Smartphone-App gedrückt werden.

Hingegen wird im Modus "Videoaufzeichnung bei Radaraktivität" die sofortige Videoaufzeichnung gestartet. Ein nochmaliger Druck beendet den laufenden Clip und speichert diesen. Um die Kamera abzuschalten, muss der Knopf vier Sekunden lange gedrückt werden.

Verglichen mit gängigen Actioncams finden wir die Funktionalität zur Aufnahme von Fotos und Videos recht hatschert gelöst. Der Varia-Knopf ist während der Fahrt schwierig zu erreichen, die entsprechenden Funktionen im Edge Menü mindestens ebenso schwer zu finden und mit einem Smartphone am Vorbau fahren in der Regel nur die Wenigsten herum. Außerdem spielt es funktionell eine entscheidende Rolle, welcher Aufzeichnungsmodus eingestellt wurde, denn Fotos lassen sich grundsätzlich nur in der "Fortlaufenden Videoaufzeichnung" oder während einer bereits gestarteten "Radaraufzeichnung" speichern.

Besser gelöst ist Garmins "Unfallerkennung mit automatischer Speicherung der Videosequenz". Denn sobald der Varia-Sensor bzw. der gekoppelte Garmin Edge einen möglichen Vorfall bzw. Unfall erkennt, speichert das Varia das Videomaterial vor - während und nach dem erkannten Ereignis - und versieht das Videomaterial mit Zeit, Datum, der gefahrenen Geschwindigkeit und den GPS-Koordinaten. Hierzu ist allerdings anzumerken, dass es grobe Unterschiede zum Unfallerkennungs-Algorithmus vom Garmin Edge (Sensordaten, Speed, Gyroskop und Beschleunigungsmesser) und dem Varia RCT715 (nur Beschleunigungsmesser) gibt. Das volle Potential erleben (bzw. überleben) also nur Garmin Edge Besitzer.

Kritik muss sich Garmin bezüglich der Bildqualität, der schlechten Bildstabilisierung und der Varia Smartphone App in punkto WiFi-Verbindung, Dateistruktur sowie dem langsamen Datendownload gefallen lassen. Denn die nur mittelmäßigen Videos werden - je nach eingestellter Aufzeichnungslänge - in unzähligen 1:30 bis 5:00 Minutenclips im Ordner "Entsperrt" gespeichert, was die Sichtung und Verwaltung nicht zuletzt wegen der lähmenden Datenübertragung nahezu unmöglich macht. Hinweis: Während der Fahrt per Aufnahmeknopf oder Kamerasymbol (am Edge bzw. Smartphone) gespeicherte Clips landen im Ordner "Gesperrt" und die nervenzerreißenden Downloads in "Heruntergeladen".

Fotos & Video out-of-the-box

Aber in Wahrheit ist das alles nur halb so schlimm, denn Garmin positioniert das Varia Radar eindeutig als Dashcam und nicht als Actioncam. Und so werden wohl alle Kreativen, die Bildqualitäten einer Insta360 oder GoPro Hero gewohnt sind, vermutlich niemals auf die Idee kommen, die Varia-Aufnahmen für touristische Zwecke zu missbrauchen. Als Dashcam reicht die Qualität allemal und wer nach einem unverhofften "Ereignis" eine Aufnahme sucht, wird ziemlich sicher per App oder Speicherkartenleser fündig. Die Videos sind wie gesagt nicht berauschend, aber zum Erkennen von Nummernschildern oder anderen relevanten Details reicht's allemal.

Fazit

Garmin RCT715 Radar-Kamera-Rücklicht
Modelljahr: 2022
Testdauer: 1 Monat
Preis: € 399,99 UVP
+ Lichtfunktionen
+ Radarfunktionen
+ Dashcam immer dabei
+ Groooßes Sicherheitsplus
+ (Edge) Unfallerkennung
+ Sicherer Halt an allen gängigen Sattelstützen
o Halterung nicht mit anderem Radar kompatibel
o Klobig und schwer
- Bildqualität und Stabilität
- Datendownload per Varia Smartphone App
BB-Urteil: Dashcam ja, Actioncam nein!

Als langjähriger Nutzer des Varia Radars mit Rücklicht (Internationale Edition RTL515) sah ich Garmins Neuentwicklung Varia RCT715 Radar-Kamera-Rücklicht mit integrierter Kamera optimistisch entgegen. Eine permanente Dashcam plus Rücklicht und Radar, dessen Sensor von hinten herannahende Fahrzeuge erkennt und mittels Edge akustisch wie optisch ankündigt, sollte sowohl entspanntes Fahren im Straßenverkehr als auch reibungslose Schmerzensgeldverfahren vor Gericht garantieren.

Die erste Ernüchterung stellte sich allerdings schon beim Auspacken ein, denn das kostspielige Gerät fiel inklusive der Halterung recht klobig und schwer aus. Eine weitere negative Überraschung gab es während ("ur langsam") und nach dem Download der Clips ("ur schiach" - allerdings vollkommen ausreichend um Nummernschilder zu erkennen). Positiv fiel mir hingegen die außerordentlich lange Akkulaufzeit auf - 6 Stunden im Tag-Blinkmodus mit permanenter 1080p-Aufzeichnung sind schon eine Hausnummer. Vergleichsweise ist meine GoPro Hero10 (zugegebenerweise mit 4K, 60fps und beeindruckender Stabilisierung) immer schon nach einer Stunde leer.

Das Fazit ist für mich klar wie Kloßbrühe: Wem es die rund 400 Euro Wert ist, seine schlimmsten oder traurigsten Radfahr-Momente aufzuzeichnen, der greift mit ruhigem Gewissen zum Garmin RCT715 und erhält eine ausgereifte, gesetzlich zugelassene Dashcam-Lösung mit voller Radar- und Rücklichtfunktion. All jene, die nach inspirierenden Videoaufnahmen ihrer Radtouren liebäugeln, streichen das Varia besser von ihrer Einkaufsliste.

Hingegen bleibt das Garmin Varia RTL515 Radar-Rücklicht meine bevorzugte Lösung, die ich ausnahmslos jedem Rennradfahrer, Mountainbiker, Gravelbiker, E-Biker, Commuter, Fahrradboten, Radreisenden, BMXer und Kunstradfahrer uneingeschränkt ans Herz legen möchte.


Ich finds ganz ok wenn ich hinter einem mit dem Varia fahre und das Licht schon zu blinken beginnt bevor ich das Auto von hinten überhaupt höre.

 

Aber mir geht es nicht wirklich in den Kopf was es mir helfen soll wenn ich angezeigt bekomem das was von hinten kommt.

Welche Aktion die ich durch dieses Wissen setze hilt mir? Ich würde mich nicht anders verhalten ob ich dieses Licht habe oder nicht.

 

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Fahr jetzt seit ein paar Jahren mit dem Licht und Radar und möcht nimmer ohne. Man sieht oft viel früher (als man es hört), wie schnell sich etwas nähert und kann entsprechend vorsichtiger fahren, reagieren (vorbeiwinken, aufreihen udgl.). ZB. in der Pampa beim nebeneinander fahren, oder im Ausland, in der Gruppe (ins Radar kann sich zB. die ganze Gruppe reinhängen und sieht ob sich was nähert). Das Licht bewirkt auch, dass die Autofahrer einen früher sehen (mM bringt da blinkendes Licht, das in Ö. ja eigentlich verboten ist mehr - drum hab ich meines auch günstiger in Italien bestellt). Gibt genug Bsp., die wschl. einige hier irgendwie entkräften werden. Die Kritiker haben´s wschl. noch nicht probiert bzw. net gecheckt wie man den Alarmton (in der Stadt weil mehr Verkehr) abdreht usw.

 

Mir taugt des Radar-Licht jedenfalls und ich überleg mir auch, mir das mit der Kamera zuzulegen. Was ich mich diesbezüglich frage wäre, ob das als Beweismittel für gröberes Verhalten wie hupen, oder zu knappes auffahren, vorbeifahren usw. bei der Polizei im Falle einer Anzeige was bringen würde..?? Wenn jetzt zB. jmd. zu Sturz kommt, abgedrängt wird, Gefährdungen usw. und man mit einem Zeugen zur Polizei schreitet (oft hat man ja dann nicht das Kennzeichen - aber mit der Kamera eben schon).

Bearbeitet von stephin
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vor 19 Stunden schrieb stephin:

Fahr jetzt seit ein paar Jahren mit dem Licht und Radar und möcht nimmer ohne. Man sieht oft viel früher (als man es hört), wie schnell sich etwas nähert und kann entsprechend vorsichtiger fahren, reagieren (vorbeiwinken, aufreihen udgl.). ZB. in der Pampa beim nebeneinander fahren, oder im Ausland, in der Gruppe (ins Radar kann sich zB. die ganze Gruppe reinhängen und sieht ob sich was nähert). Das Licht bewirkt auch, dass die Autofahrer einen früher sehen (mM bringt da blinkendes Licht, das in Ö. ja eigentlich verboten ist mehr - drum hab ich meines auch günstiger in Italien bestellt). Gibt genug Bsp., die wschl. einige hier irgendwie entkräften werden. Die Kritiker haben´s wschl. noch nicht probiert bzw. net gecheckt wie man den Alarmton (in der Stadt weil mehr Verkehr) abdreht usw.

 

Mir taugt des Radar-Licht jedenfalls und ich überleg mir auch, mir das mit der Kamera zuzulegen. Was ich mich diesbezüglich frage wäre, ob das als Beweismittel für gröberes Verhalten wie hupen, oder zu knappes auffahren, vorbeifahren usw. bei der Polizei im Falle einer Anzeige was bringen würde..?? Wenn jetzt zB. jmd. zu Sturz kommt, abgedrängt wird, Gefährdungen usw. und man mit einem Zeugen zur Polizei schreitet (oft hat man ja dann nicht das Kennzeichen - aber mit der Kamera eben schon).

Mit dem Varia hast du auf jeden Fall mal das Kennzeichen. Alles weitere solltest du dann VOR einer Anzeige, Aussage, usw. mit deinem Anwalt besprechen. Ich kenne die Rechtslage aber nicht... @NoDoc allerdings sicher... es wäre blöd wegen einem "Verfahrensfehler" nicht zu seinem Recht zu kommen. Ich vermute, dass es nach einem Unfall mit Fahrerflucht "einfacher" wäre, wenn du dir das Kennzeichen "gemerkt hättest", als wenn du ein verschwommenes .MOV Video vor Gericht präsentierst. Aber das ist jetzt nur mal meine persönliche Meinung und kein Aufruf zu einer Falschaussage. 

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Am 7.9.2022 um 10:06 schrieb chriz:

Spitzen Rücklicht aber das Radar halte ich für völlig nutzlos. 

Das Radar funktioniert hervorragend. Je einsamer die Straßen, umso besser. Du wirst einfach nie mehr von hinten unangenehm überrascht. Hast das Radar schon einmal mit dem Edge ausprobiert? Radar+Licht ist großartig. Die Kamera brauch ich persönlich auch nicht.

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Am 7.9.2022 um 10:06 schrieb chriz:

Spitzen Rücklicht aber das Radar halte ich für völlig nutzlos. 

Hattest du bei deinem Unfall eines?

 

Ich habe es getestet und halte den (Zusatz)Nutzen (im Vergleich zu einem einfachen Licht) für überschaubar.

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Ich habe mir heuer auch das Radarlicht gekauft, ich finde es sehr hilfreich. Wie schon geschrieben, je einsamer man unterwegs ist, desto hilfreicher ist es.

Auf unsere vierwöchigen Ö-Tour, habe ich das Licht missbraucht.... Das Licht habe ich am Rad meiner Frau montiert und wenn sie zu weit hinten geblieben ist, dann verlor der Edge die Verbindung und ich wusste, dass ich auf ihr warten sollte und auch meist😉 gemacht habe.

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vor 59 Minuten schrieb NoPain:

Das Radar funktioniert hervorragend. Je einsamer die Straßen, umso besser. Du wirst einfach nie mehr von hinten unangenehm überrascht. Hast das Radar schon einmal mit dem Edge ausprobiert? Radar+Licht ist großartig. Die Kamera brauch ich persönlich auch nicht.

Ok es zeigt mir an da kommt ein Auto. Wie verhalte ich mich dann? Fahre ich weiter rechts,  oder weiter links?  Ich meine damit kann man keinen Unfall verhindern.  Außer ich stelle mich an den Straßenrand 😉 

vor 48 Minuten schrieb kapi:

Hattest du bei deinem Unfall eines?

 

Ich habe es getestet und halte den (Zusatz)Nutzen (im Vergleich zu einem einfachen Licht) für überschaubar.

Ich hatte ein "normales" Rücklicht an der Sattelstütze montiert.  Hat die Dame nicht abgehalten, vielleicht wurde sie vom Licht auch wie eine Motte angezogen. 😉

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vor 12 Minuten schrieb chriz:

Ok es zeigt mir an da kommt ein Auto. Wie verhalte ich mich dann? Fahre ich weiter rechts,  oder weiter links?  Ich meine damit kann man keinen Unfall verhindern.  Außer ich stelle mich an den Straßenrand 😉 

Ich hatte ein "normales" Rücklicht an der Sattelstütze montiert.  Hat die Dame nicht abgehalten, vielleicht wurde sie vom Licht auch wie eine Motte angezogen. 😉

Es zeigt dir das Auto an, noch bevor du es hörst. Bei mir zumindest, aber vielleicht hör ich auch schon schlecht. Meistens sehe ich sogar, ob eines, zwei oder drei herannahen.

 

Wenn es besonders schnell auf dich zuflitzt, dann erfolgt die Anzeige eindringlicher (rot) am Edge 530. Ich fahre dann automatisch so weit rechts wie möglich und erschrecke mit eben nicht, wenn ichs bei starken Wind akustisch nicht wahrgenommen habe. Außerdem blinkt das Radar (Österreich Edition) immer greller und "mahnender" auf, je näher das Auto kommt. Meine Erfahrung ist, dass die Autos stärker abbremsen und mehr Abstand halten, wenn ich mit dem Licht fahre, als ohne. In dem einen Video-Clip sieht man das sogar recht schön, wie das Licht immer greller wird und das Auto abbremst, obwohl freie Sicht in dem Moment gegeben war.

 

Wenn man zu zweit nebeneinander fährt, dann hat man außerdem noch mehr Zeit, eine Einserreihe zu bilden, weil der Radar herannahende Fahrzeuge wie gesagt schon viel früher anzeigt, als man es hört.

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vor einer Stunde schrieb NoPain:

Du wirst einfach nie mehr von hinten unangenehm überrascht. 

Nur weil ich sehe das einer kommt heißt das nicht dass hinter dem Steuer kein Vollidiot sitzt der gerade beschlossen mit minimalem Abstand zu überholen. 



Das ist eine "vorgetäuschte" Sicherheit... Die Politiker nennen das "Gefühlte" Sicherheit

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vor 1 Minute schrieb dantheman:

Nur weil ich sehe das einer kommt heißt das nicht dass hinter dem Steuer kein Vollidiot sitzt der gerade beschlossen mit minimalem Abstand zu überholen. 



Das ist eine "vorgetäuschte" Sicherheit... Die Politiker nennen das "Gefühlte" Sicherheit

Du vermischt "Sicherheit" mit "Wahrnehmung". 

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vor 5 Minuten schrieb dantheman:

Ok , ja!

Aber eigentlich ist das der O-Ton von Leuten die das Varia haben: "Ich fühle mich sicherer weil ich sehe das was von hinten kommt"

So jedenfalls meine Wahrnehmung.

Ich fühle mich definitiv sicherer, kann aber natürlich keinen Einfluss drauf nehmen, wie sich der Vorbeifahrende verhält - das stimmt.

 

Aber zumindest kann ich versuchen alles richtig zu machen (äußerst rechts fahren, mit dem Griff zur Flasche warten, aufs Selfie in dem Moment verzichten, Einserreihe, whatever)... und habe im Normalfall mehr Zeit dazu. Gerade im Waldviertel bei Herbstwind ertappe ich mich oft dabei, wenn ich teils stundenlang ohne Autoverkehr herumbummle, dass ich viel zu mittig fahre und wenn dann ein Auto kommt, hör ichs meistens erst, wenn es knapp hinter mir ist... umgekehrt ärger ich mich als Autofahrer auch, wenn so ein Rennrad-Weltenbummler auf der einsamen Landstraße mittig herumschwadroniert. 

 

Außerdem weist mich das Lichtnetzwerk drauf hin, wenn der Akkustand niedrig wird oder wenn das Licht ausgefallen ist (Akku leer). Das find ich genauso praktisch, wie wenn mich der Edge darauf hinweist, die Di2-Batterie nachzuladen. Das hat aber natürlich nix mit dem Radar zu tun, das kann das Garmin Licht alleine ja auch.

 

 

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vor 22 Minuten schrieb NoPain:

Ich fühle mich definitiv sicherer, kann aber natürlich keinen Einfluss drauf nehmen, wie sich der Vorbeifahrende verhält - das stimmt.

 

Aber zumindest kann ich versuchen alles richtig zu machen (äußerst rechts fahren, mit dem Griff zur Flasche warten, aufs Selfie in dem Moment verzichten, Einserreihe, whatever)... und habe im Normalfall mehr Zeit dazu. Gerade im Waldviertel bei Herbstwind ertappe ich mich oft dabei, wenn ich teils stundenlang ohne Autoverkehr herumbummle, dass ich viel zu mittig fahre und wenn dann ein Auto kommt, hör ichs meistens erst, wenn es knapp hinter mir ist... umgekehrt ärger ich mich als Autofahrer auch, wenn so ein Rennrad-Weltenbummler auf der einsamen Landstraße mittig herumschwadroniert. 

 

Außerdem weist mich das Lichtnetzwerk drauf hin, wenn der Akkustand niedrig wird oder wenn das Licht ausgefallen ist (Akku leer). Das find ich genauso praktisch, wie wenn mich der Edge darauf hinweist, die Di2-Batterie nachzuladen. Das hat aber natürlich nix mit dem Radar zu tun, das kann das Garmin Licht alleine ja auch.

 

 

Bitte nicht missverstehen, ich bin kein Garmin-Jünger... ich find die Wahoo-Produkte auch cool und durchaus empfehlenswert. Aber für mich persönlich haben sich der 530er Edge und das Garmin Varia absolut bewährt und deshalb würde ich wirklich jedem, der noch nichts hat oder neu ins Thema Straßenrad/Gravel einsteigt, diese Kombi als Sorglospaket uneingeschränkt empfehlen.

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E-Autos hörst zB. gar nimmer von hinten kommen (die seh ich meist nur am Edge vorab). Bei unübersichtl. Kurven kannst einen herannahenden (ohne Dich umzudrehen) schon mal vorab zeigen, dass es eher ungeschickt wäre bei entgegenkommenden LKW zu überholen (oder umgekehrt zeigen, dass es gut geht). Wennst am Auflieger oder aeromässig fahrst, kannst schon vorab wieder in eine sicherere Position wechseln usw. Für mich ist es eigentlich schon eine Art Rückspiegel. Aber ja jedes Beispiel und jedes Argument kann man auch entkräften. Aber am besten vlt. einfach mal ausprobieren und wenns net taugt retour schicken...

 

Ich hab auch den Eindruck, dass das nervöser werdende blinkende Licht die Autofahrer dazu anhält, mehr Abstand zu lassen. Wenn man aber immer so fährst als wär´s eh egal was hinter einem los ist, wird der Radar daran auch nix ändern.

Bearbeitet von stephin
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vor 4 Minuten schrieb stephin:

Bei unübersichtl. Kurven kannst einen herannahenden (ohne Dich umzudrehen) schon mal vorab zeigen, dass es eher ungeschickt wäre bei entgegenkommenden LKW zu überholen (oder umgekehrt zeigen, dass es gut geht).

autos vorbeizuwinken würde ich nicht (mehr) machen. ist mir mal passiert, dass der oder die fahrer/in solang gebraucht hat mit ansetzen zum überholen, dass gerade wieder wer um die kurve gekommen ist. war dann eine blöde situation, weil er/sie wieder stark abbremsen musste und sich wieder hinter mir einreihen.

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vor 40 Minuten schrieb hermes:

autos vorbeizuwinken würde ich nicht (mehr) machen. ist mir mal passiert, dass der oder die fahrer/in solang gebraucht hat mit ansetzen zum überholen, dass gerade wieder wer um die kurve gekommen ist. war dann eine blöde situation, weil er/sie wieder stark abbremsen musste und sich wieder hinter mir einreihen.

das hab ich auch aufgehört!

stimmt es eigentlich das mann wenn es zu einem unfall kommt ein teilschuld dadurch hätte?

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Gerade eben schrieb dantheman:

das hab ich auch aufgehört!

stimmt es eigentlich das mann wenn es zu einem unfall kommt ein teilschuld dadurch hätte?

wissen tu ich es nicht, kann es mir aber nicht vorstellen. der überholende muss sich selbst vergewissern, ob die strecke frei ist, selbst wenn ihn zb ein polizist irgendwo vorbeiwinkt.

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vor 1 Stunde schrieb stephin:

E-Autos hörst zB. gar nimmer von hinten kommen (die seh ich meist nur am Edge vorab). Bei unübersichtl. Kurven kannst einen herannahenden (ohne Dich umzudrehen) schon mal vorab zeigen, dass es eher ungeschickt wäre bei entgegenkommenden LKW zu überholen (oder umgekehrt zeigen, dass es gut geht). Wennst am Auflieger oder aeromässig fahrst, kannst schon vorab wieder in eine sicherere Position wechseln usw. Für mich ist es eigentlich schon eine Art Rückspiegel. Aber ja jedes Beispiel und jedes Argument kann man auch entkräften. Aber am besten vlt. einfach mal ausprobieren und wenns net taugt retour schicken...

 

Ich hab auch den Eindruck, dass das nervöser werdende blinkende Licht die Autofahrer dazu anhält, mehr Abstand zu lassen. Wenn man aber immer so fährst als wär´s eh egal was hinter einem los ist, wird der Radar daran auch nix ändern.

Der meiste Lärm kommt von den Reifen und dem Fahrtwind, bei einem Auto das nicht gerade beschleunigt ist kaum ein Unterschied zwischen Verbrenner oder E-Auto.

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Ich habe noch den Vorgänger am RR, RTL 515  - und ich liebe es! :) 

Fühle mich damit einfach sicherer und es funktioniert auch lückenlos. Noch nie hat es ein Fahrzeug nicht angezeigt - und wie der Autor so schön meinte  - die "Windschattenlutscher" werden zuverlässig damit auch enttarnt ;)

 

 

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vor 9 Stunden schrieb NoFatMan:

Hat jemand von euch die Radarfunktion in Kombination mit zwei Ortlieb Packtaschen getestet.

 

Denn das Rücklicht wird von schräg hinten durch die Taschen abgedeckt.

mit einer tasche links und dem radar an der sattelstuetze hab ich kein problem.

Bearbeitet von bbkp
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