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Rouvy Indoor Cycling App im Test

Rouvy Indoor Cycling App im Test

18.01.24 00:35 11.677Text: NoPain
Martin Ganglberger

Größe: 175 cm
Schrittlänge: 84 cm
Gewicht: 70 kg
Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt

Klicke für alle Berichte von NoPain
Fotos: Erwin Haiden (und KI)
Praxis-Check und komplette Anleitung: Virtuelles Radsporttraining mit Augmented Reality für das perfekte Indoor-Erlebnis. Ein umfassender Leitfaden zur authentischen Cycling-App unter aktiver Beteiligung der Bikeboard-Community.18.01.24 00:35 17.911

Rouvy Indoor Cycling App im Test

18.01.24 00:35 17.911177 Kommentare NoPain
Martin Ganglberger

Größe: 175 cm
Schrittlänge: 84 cm
Gewicht: 70 kg
Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt

Klicke für alle Berichte von NoPain
Erwin Haiden (und KI)
Praxis-Check und komplette Anleitung: Virtuelles Radsporttraining mit Augmented Reality für das perfekte Indoor-Erlebnis. Ein umfassender Leitfaden zur authentischen Cycling-App unter aktiver Beteiligung der Bikeboard-Community.18.01.24 00:35 17.911

Rollentraining boomt - zum einen, weil die dunkle und kalte Jahreszeit die Freude am Training im Freien beeinträchtigt, und zum anderen, weil immer mehr Radfahrer im Besitz von Smarttrainern, Leistungsmessern und vernetzten Endgeräten sind, die ihnen eine breite Auswahl an intensiven und fesselnden virtuellen Indoor-Trainingsplattformen eröffnen.

Dazu gehört auch die ROUVY Indoor-Cycling-App, welche auf landschaftlich reizvollen Strecken aus aller Welt und realistischer Fahrphysik basiert und sich auch optisch von der Masse reiner 3D-animierter Grafiken im Computerspielstil abhebt. Denn im Gegensatz zu anderen Plattformen arbeitet Rouvy mit einer Kombination (Augmented Reality) aus animierten 3D-Fahrern und sogenannten Real-Life-Aufnahmen echter Straßen. Letztere werden mit hochauflösenden Kameras an Autos, Motorrädern oder Fahrrädern gefilmt, mit realen Höhendaten kombiniert und bieten ein besonders authentisches Fahrgefühl.

Im folgenden Beitrag möchten wir auf die Schwerpunkte, Stärken und Schwächen von Rouvy eingehen und euch eine kurze Einführung zum Bestreiten von Trainings, Challenges, Workouts und Events geben. Die Bikeboarder Tom Elpunkt, madeira17 und Stiers haben sich des Themas ebenfalls angenommen und die Rouvy App ein Monat lang auf Herz und Nieren getestet. Ihre individuellen Erfahrungen lest ihr im Thread bzw. am Ende dieses Artikels.

Glossar: ROUVYs Augmented Reality

AR-STRECKEN
AR steht für Augmented Reality. AR-STRECKEN sind Strecken mit AVATAREN. Normalerweise sind diese Strecken als AR gekennzeichnet. Nicht-AR-Strecken sind Kurse mit Videos, haben jedoch keine AVATARE. Wenn du also einen Avatar möchtest, musst du eine als AR gekennzeichnete Strecke oder einen als AR gekennzeichneten Kurs auswählen und in den Einstellungen der App die Kameradistanz auf NAH oder FERN einstellen.

AVATAR
Ein Symbol oder eine Figur, die eine bestimmte Person in einem Videospiel, Internetforum usw. repräsentiert. Auf ROUVY haben Benutzer die Möglichkeit, ihre AVATARE zu bearbeiten und ihre TRIKOTS, GESCHLECHT und HAUTFARBE zu ändern. Auch die Realität beeinflusst unsere AVATARE. Sie können sich in Kurven und Wendungen lehnen. Erfahre hier mehr darüber.

ANDERE BENUTZER AUSBLENDEN
Diese Funktion ermöglicht es dem Benutzer, alle anderen Fahrer auf der Strecke auszublenden, mit Ausnahme von GHOST RIDERS. Die Funktion kann in den App-EINSTELLUNGEN ein- oder ausgeschaltet werden.

CHALLENGE/HERAUSFORDERUNG
Es handelt sich um eine Wettbewerbsveranstaltung, die aus drei oder vier Strecken besteht, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums absolviert werden sollen. Um an einer HERAUSFORDERUNG teilzunehmen, musst du dich zuerst REGISTRIEREN. Nach Abschluss einer Herausforderung erhältst du Bonus-MÜNZEN und andere Belohnungen. Weitere Informationen findest du hier.

COMPANION APP
Die ROUVY Companion App ist eine benutzerfreundliche App, die das Erlebnis mit ROUVY verbessert. Mit ihr könnt ihr die Fahrt steuern, Kameras wechseln und Strecken auf der Haupt-ROUVY-App vom Sattel aus über Ihr Mobilgerät mit der Companion App auswählen und starten. Erfahre hier mehr darüber.

DRAFTING
ÜBERHOLEN tritt auf, wenn ein Radfahrer sehr dicht hinter einem anderen Fahrer fährt, der mit derselben Geschwindigkeit unterwegs ist. ÜBERHOLEN hilft Radfahrern dabei, den benötigten Energieaufwand zum Treten zu reduzieren. Erfahre hier mehr darüber.

ERFAHRUNG
Radfahrer sammeln ERFAHRUNGSPUNKTE für jede Aktivität auf ROUVY: für Rennen, Herausforderungen, Workouts, Gruppenfahrten usw. ERFAHRUNGSPUNKTE bringen dich in deiner ROUVY Karriere weiter. Weitere Informationen findest du in diesem Artikel.

ERFOLGE
Der Prozess des Erreichens von etwas durch Anstrengung, Geschick oder Mut. Um die Erfolge der Nutzer zu kennzeichnen, erhalten sie unterwegs Abzeichen, um zu zeigen, dass sie etwas erreicht haben. Je nach zurückgelegter Strecke, verbrannten Kalorien und erklommenen Metern werden mehr Abzeichen an die Radfahrer verliehen. Erfahre hier mehr darüber.

FTP
FTP steht für Funktionelle Schwelle der Leistung und wird als die höchste durchschnittliche Leistung definiert, die du für etwa eine Stunde aufrechterhalten kannst, gemessen in Watt. Erfahre hier mehr über FTP.

GHOST RIDER
Dies sind Fahrer, die ein Benutzer hinzufügen kann, wenn er/sie sich während der Fahrt nicht allein fühlen möchte. Die maximale Anzahl von GHOST RIDERS, die du hinzufügen kannst, beträgt 10. Erfahre hier mehr darüber.

GRUPPENFAHRTEN
Hierbei handelt es sich um das gemeinsame Fahren mehrerer Radfahrer. Das Wichtigste bei GRUPPENFAHRTEN ist das ÜBERHOLEN. Radfahrer können Energie sparen. Erfahre hier mehr darüber.

IN DER NÄHE BEFINDLICHE FAHRER
Eine Liste der Fahrer, die sich während der Fahrt in deiner Nähe befinden. Diese Funktion befindet sich auf der linken Seite des Bildschirms. Sie zeigt auch die Namen der Fahrer, ihre LEISTUNG, ihr KARRIERE-LEVEL und ihre Entfernung von dir an.

KARRIERE
Ähnlich wie bei der Arbeit oder in der Schule gibt es auch im Radsport eine Karrierelaufbahn. Alle Fahrer beginnen auf einem niedrigeren Level in ihrer Radsport-KARRIERE. Und mit mehr Fahrten und Training auf der ROUVY App sammeln sie mehr Erfahrung und steigen innerhalb dieser Laufbahn auf. Erfahre hier mehr darüber.

LIVE-FAHRER
Dies sind echte Fahrer, die die ROUVY App verwenden. Wenn ihr eine Strecke auswählt, seht ihr in der Übersicht, wie viele Benutzer (Online-Fahrer) sich zu dieser Zeit auf der Strecke befinden. Ihr könnt auch Live-Fahrer in GRUPPENFAHRTEN und RENNEN finden.

MEHRFACH-RUNDE
Diese Option macht es möglich, ein Video auf eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen einzustellen, wodurch sich die vorgegebene Strecke in ein Kriterium-Event verwandeln lässt. MEHRFACH-RUNDE steht offiziellen VERANSTALTUNGS-Organisatoren zur Verfügung. ROUVY-Benutzer können auch eine MEHRFACH-RUNDE-Veranstaltung erstellen.

MODI
Die ROUVY App bietet zwei Optionen zur Auswahl, bevor ihr euren Ride startet: entweder den "EINFACH FAHREN"-Modus oder den "ZEITFAHRT"-Modus. Erfahre hier mehr über die Unterschiede zwischen EINFACH FAHREN und ZEITFAHRT.

MÜNZEN
Radfahrer sammeln MÜNZEN, indem sie Strecken absolvieren. Die Menge an MÜNZEN, die ihr für das Absolvieren der Strecke erhaltet, ist auf dem Streckenkachel angegeben. MÜNZEN können für die Anpassung des AVATARS ausgegeben werden. Erfahre in diesem Artikel mehr darüber.

OMNIMODE
OmniMode ist das immersivste Augmented Reality-Fahrerlebnis in der ROUVY-App. Es umfasst neue Funktionen wie einen verbesserten 360°-Blick mit RÜCK- und STATISCHEN PANORAMA-Kameras; eine bessere Sichtbarkeit anderer Fahrer; ein genaueres HÖHENPROFIL und das Verhalten des AVATARS. Verfügbar in der ROUVY-App Version 2.15.0 oder neuer. Erfahre hier mehr über OmniMode.

PACE UNITS
Die Pace misst, wie schnell du pro Kilometer oder Meile (abhängig von den verwendeten Maßeinheiten) vorankommst.

PANORAMIC VIEW
In der ROUVY-App gibt es Strecken mit PANORAMABLICK. Ein PANORAMABLICK ist weit und frei, um eine umfassende Sicht in alle Richtungen zu ermöglichen. Du findest die Strecken mit PANORAMABLICK im STRECKENKATALOG unter der Überschrift "WELT ENTDECKEN".

REALITY LEVEL
REALITY LEVEL ist ein Werkzeug, das dir hilft, den Grad der realen Belastung einzustellen, jedoch nur im Modus "EINFACH FAHREN". Der Standardwert beträgt 100%, was der realen Belastung entspricht. Wenn du eine geringere Belastung wünschst, kannst du sie auf weniger als 100% einstellen. Natürlich kannst du sie auch auf mehr als 100% erhöhen. Mit 150% REALITY LEVEL erhältst du anderthalbfache Belastung und mit 50% die halbe Belastung.

RENNRÄDER UND ZEITFAHRRÄDER
Ein RENNRAD ist auf flachen Strecken langsamer und bergauf einfacher zu fahren. Ein ZEITFAHRRAD (TT) ist auf flachen Strecken schnell und bergauf langsamer, außerdem ist das TT-Rad schwerer. TT-Rekorde sind als TT gekennzeichnet.

RIDENEXT
Nachdem du deine Strecke im Modus "EINFACH FAHREN" abgeschlossen hast, kannst du automatisch auf eine andere empfohlene RideNext-Strecke wechseln. Weitere Informationen findest du in diesem Artikel.

SPLIT
SPLITS sind vordefinierte Punkte auf einer Strecke, die dir Informationen über deine Zeit im Vergleich zu anderen Fahrern auf dieser Strecke geben. Jede Strecke hat unterschiedlich positionierte Splits, und wenn du denkst, dass Splits für dich nicht notwendig sind, kannst du sie in den Einstellungen der App ausschalten.

TSS Die Training Stress Score (TSS) ist eine Möglichkeit, wie viel Stress der Körper durch eine Fahrt erfährt. Die TSS wird anhand der Normalized Power (NP), des Intensity Factor (IF) und der Dauer der Fahrt berechnet. TSS ermöglicht es, Trainingspläne zu strukturieren und nach vorne zu planen; mit einer geschätzten Anzahl von TSS können zukünftige Chronic Training Load (CTL), Actual Training Load (ATL) und Training Stress Balance (TSB) berechnet werden. Erfahre hier mehr über TSS.

UI SCALE
Diese Funktion befindet sich in den APP-EINSTELLUNGEN. Sie ermöglicht es dir, den Text auf dem Bildschirm zu vergrößern oder zu verkleinern. Wenn du großen Text auf dem Bildschirm möchtest, solltest du 150% auswählen.

VERANSTALTUNGEN
Es handelt sich um eine geplante öffentliche oder private Veranstaltung, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums stattfindet. VERANSTALTUNGEN auf ROUVY sind in verschiedene Kategorien unterteilt, z.B. GRUPPENFAHRTEN und RENNEN. Jeder Benutzer kann auf ROUVY jede ART von VERANSTALTUNG organisieren, und er/sie hat die Möglichkeit, sie PRIVAT oder ÖFFENTLICH zu machen. Erfahre mehr darüber, wie sich ein RENNEN oder eine GRUPPENFAHRT erstellen lässt.

VIRTUAL PARTNERS
Wenn du eine Strecke auswählst, aber keine anderen Live-Fahrer in deiner Nähe sind, hast du die Möglichkeit, beliebig viele VIRTUELLE PARTNER auszuwählen. Du kannst dich auch selbst als VIRTUELLEN PARTNER auswählen und deine bisherigen Fahrten vergleichen. Erfahre hier mehr darüber, wie du VIRTUELLE PARTNER hinzufügen oder auswählen kannst.

WORKOUT
Im Radsport ist strukturiertes Training eine der effizientesten Möglichkeiten, um die eigene Fitness zu verbessern sowie kurz- und langfristige Trainingsziele zu erreichen. Erfahre hier mehr darüber.

ZUSEHEN / WATCH MODE
WATCH MODE ist eine spezielle Funktion in der ROUVY-App, die für das Ansehen von Rennen optimiert ist. Zunächst benötigst du die ROUVY-App und ein ROUVY-Konto, um dich EINZULOGGEN.
Erfahre hier mehr über den Watch-Modus.

 'Daumen hoch' und Dauerbespaßung geht dir schon auf den Sender?
Dann ist ein entspannter Ride auf Rouvy die bessere Alternative. 

meint Bikeboarder Tom Elpunkt
  • Rouvy Indoor Cycling App im Test

Rouvy in a nutshell

Rouvy bringt die reale Welt zu euch ins Wohnzimmer und lässt euch mehr als 15.000 Kilometer im erweiterten Realitätsmodus erkunden. Ob Stilfser Joch, Col du Tourmalet, Kona oder Australien: Ihr könnt alle Strecken im Rahmen einer einfachen Trainingsfahrt, als Groupride, Zeitfahren, Rennen oder im Zuge eines Workouts inhalieren.

DAS KLETTERERLEBNIS
Mithilfe von Höhendaten realer Strecken werden auf dem Smarttrainer Widerstandsänderungen simuliert, die in Verbindung mit den Real-Life-Aufnahmen ein besonders realistisches Klettergefühl vermitteln.

ROUTENVIELFALT
Egal, ob ihr euch begeistert bergauf kämpft, flache Strecken bevorzugt oder einfach eine gemütliche Fahrt durch malerische Landschaften sucht - Rouvy bietet für jeden Geschmack etwas. Der einzige Nachteil der realen Videos besteht darin, dass es nicht möglich ist, von der aufgezeichneten Route abzubiegen oder umzukehren.

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AUGMENTED REALITY (AR) & OMNIMODE
Bei allen AR-Strecken könnt ihr euren virtuellen Avatar in die reale Videoumgebung integrieren. Dies schafft eine nahtlose Verbindung zwischen der virtuellen und physischen Welt und fördert die soziale Interaktion mit anderen virtuellen Radfahrern. Selbstverständlich könnt ihr aber auch weiterhin in der "Ego-Perspektive" fahren.
Kürzlich hinzugekommen ist der OmniMode mit einem verbesserten 360°-Sichtbereich. Dieses Feature erlaubt es, den Blick schweifen zu lassen, über die Schulter zu schauen sowie die Kamera anzuhalten, um das Peloton vorbeiziehen zu sehen. Außerdem verbessert es die Feinabstimmung der Höhenunterschiede, was das Fahren über Hügel und welliges Gelände noch realistischer gestaltet.

GRUPPENFAHRTEN, TRAININGSMODI UND WORKOUTS
Zusätzlich bietet Rouvy Gruppenausfahrten, besondere Events oder Challenges, individuell anpassbare Avatare und strukturierte Workouts für alle Leistungsstufen - und ihr habt jederzeit die Möglichkeit, euch in einem Rennen gegen den Streckenrekord zu messen oder in den zahlreichen Strava Live Segmenten einen Platz in der Bestenliste zu ergattern. Das erforderliche Pacing wird jeweils durch einen individuellen Avatar dargestellt.

 Im Kontext von ROUVY bezieht sich Augmented Reality auf die computergestützte Technologie, digitale Informationen und virtuelle 3D-Animationen in realen 2D-Video-Umgebungen einzublenden oder zu überlagern. 

Erweiterte Realität (auch englisch augmented reality [ɔːɡˈmɛntɪd ɹiˈælɪti], kurz AR)
  • Rouvy Indoor Cycling App im Test

Erste Schritte und technische Voraussetzungen

Um mit ROUVY warm zu werden, erstelle dir zunächst einen Account. Lade dann die kostenlose Rouvy-App für Windows, Mac, iOS, Android oder Apple TV herunter und synchronisiere sie mit deinem Trainer und allen Sensoren.

Account erstellen
Um ein neues Benutzerkonto anzulegen, besuche die ROUVY-Webseite und melde dich kostenlos zur 14-tägigen Testphase mit vollem Zugriff auf alle Funktionen an. Beim Abschluss dieses Probeabos musst du dich jedoch schon für eine von drei kostenpflichtigen Mitgliedschaften (Single € 14,99/mtl., Duo € 19,99/mtl. oder Group € 32,99/mtl.) entscheiden und deine Kreditkarten-/Paypal-Daten eingeben. Beachte bitte, dass es regelmäßig Promo-Codes mit Ermäßigungen gibt und du auch eine vergünstigte Jahresgebühr auswählen kannst.
Hinweis: Du kannst die Probephase jederzeit (!) kündigen, um zukünftige Gebühren zu vermeiden.

App installieren
Danach lädst du die ROUVY Indoor-Cycling-App herunter und installierst sie auf deinen bevorzugten Geräten. Sie ist für alle wichtigen Plattformen verfügbar, einschließlich iPhone, iPad, Laptops, Windows, Android und Apple TV.

Rouvy App

Systemanforderungen Desktop PC: Windows 10 with Creators update, Windows 11
Mac: High Sierra 10.13+
Apple TV: 16+
iPhone, iPad (App Store): iOS 12+
Android (Google Play): 10+
Unterstützte Smart Bikes BH Fitness Exercycle, Stages SB20, Tacx Neo Bike, Technogym Skillbike, TrueKinetix Truebike, Wahoo Kickr Bike, Wahoo Kickr Bike Shift, Wattbike Atom, Wattbike Atom X, Zycle Smart Bike
Unterstützte Smart Trainer Acer, APX, Cycplus, Dare2Ride, D.C. Athletics, Elite, Jetblack, Kinetic, Magene, Minoura, Oreka Training, Saris / CycleOps, Stac, Tacx, Technogym, ThinkRider, Wahoo, Zwift, Zycle
Unterstützte Steigungssimulatoren* Wahoo KICKR Climb, Elite Rizer

* In Verbindung mit dem Smart Trainer heben und senken diese Bergsimulatoren die Front des Bikes und simulieren Anstiege und Abfahrten für ein noch realistischeres Gefühl.

Macht die Art des Trainers einen Unterschied?

Wie kontrolliert Rouvy den Widerstand und berechnet die virtuelle Leistung?

Rouvy versucht, reale Fahrten im Freien so weit wie möglich unter Indoor-Bedingungen zu simulieren. Auf Basis eines vordefinierten Modells, das Steigung, Schwerkraft, Luftwiderstand (Standard-Radposition, nicht die TT-Position), das Gewicht des Fahrrads/Fahrers und viele andere Faktoren berücksichtigt, berechnet sich der Widerstand für den Smart Trainer.

Natürlich hängt alles von der Art des Trainers und den Steuerungsmöglichkeiten ab. Günstigere Smart Trainer bieten nur eine begrenzte maximale Steigung (bedingt durch die minimale Kadenz), und einige Trainer können keine Abfahrten simulieren, da sie von Natur aus eine minimale Widerstandsbelastung während der Nullsteigungen haben. Im Allgemeinen eignen sich Smarttrainer mit Direktantrieb am besten, um das Outdoor-Erlebnis nach drinnen zu bringen.

  • KICKR ROLLRKICKR ROLLR
    KICKR ROLLR
    KICKR ROLLR
  • KICKR MOVEKICKR MOVE
    KICKR MOVE
    KICKR MOVE

Wir absolvierten rund zwei Drittel aller Testfahrten mit dem KICKR ROLLR, der besonders auf ebenem Terrain und bergab eine gute Performance bot. Den Rest fuhren wir mit dem KICKR MOVE, dessen Stärken vor allem in steilen Anstiegen am deutlichsten zur Geltung kamen. Beide Smarttrainer können wir uneingeschränkt empfehlen.

  • Rouvy Indoor Cycling App im TestRouvy Indoor Cycling App im Test
  • Rouvy Indoor Cycling App im TestRouvy Indoor Cycling App im Test

Trainer und Sensoren verbinden
Im letzten Schritt musst du noch deine Geräte koppeln. Das Training ist entweder mit einem Smarttrainer möglich, der über Bluetooth oder ANT+ mit Rouvy verbunden wird, oder per klassischem Rollen/Turbo-Trainer mit Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor. Falls vorhanden, kannst du auch Puls- und Leistungsmesser anschließen.

Los geht's
Hast du diese administrativen und technischen Hürden einmal genommen, kannst du auch schon direkt losfahren. Hier findest du tausende Strecken mit erweiterter Realität (AR) und noch mehr virtuelle Routen aus der ganzen Welt.

  • Rouvy Indoor Cycling App im Test

Rouvy Companion App

Die Companion App steht für Android und iOS zur Verfügung und soll dir in erster Linie das Training erleichtern, besonders wenn du die Rouvy Cycling App auf deinem Fernseher, Monitor oder Desktop-Computer verwendest. Mit der Companion App kannst du im "Just Ride"-Modus deine Fahrt von deinem Telefon aus steuern und wichtige Einstellungen vor und nach dem Training sowie währenddessen vornehmen, ohne abzusteigen oder dich zu verrenken. Zusätzlich bleiben dein Computer und die Tastatur von verschwitzten Händen verschont.

Im "Just Ride"-Modus lässt sich das Training von deinem Smartphone aus anhalten, pausieren oder fortsetzen. Du kannst den OmniMode-Kamerablickwinkel ändern, Runden erstellen, um deine Fahrt in beliebige Abschnitte (Intervalle mit Durchschnittsgeschwindigkeit, Leistungsdaten, etc.) aufzuteilen, oder die Steuerungselemente und Metriken auf deinem PC, Mac oder Apple TV ausblenden.

Darüber hinaus zeigt die Companion App alle aktuellen Fahrdaten prominent an und erlaubt auf AR-Strecken bis zu 10 Screenshots ("Schnappschuss aufnehmen"). Nach dem Ende des Trainings kannst du die Bilder auf deinem Computer speichern oder sie mit der Aktivität auf Strava hochladen.

Hinweis: Um den "Just Ride"-Modus verwenden zu können, muss die Rouvy Companion App gleichzeitig mit der Rouvy Cycling App auf deinem PC, Mac oder Apple TV ausgeführt werden.

Alle anderen Funktionen der Companion App können jederzeit genutzt werden. Bearbeitete Profil-Einstellungen werden automatisch in die Rouvy Cycling App übernommen und auf der Webseite angezeigt. Darüber hinaus verfügt die Companion App über eine Suchfunktion, mit der AR-Strecken, Workouts und offizielle Events gefiltert, angezeigt oder für später gespeichert werden können.

Zu jedem Event siehst du die Distanz, Höhenmeter und Anzahl der gemeldeten Fahrer. Neu ist die Möglichkeit, sich per Smartphone für Events zu registrieren und über die Schaltfläche "Jetzt fahren" die ausgewählte Aktivität in der Rouvy Cycling App zu starten, ohne extra aus dem Sattel steigen zu müssen.

  • Rouvy Indoor Cycling App im Test

Strecken

Im Gegensatz zu den meisten anderen Trainingsapps wie Zwift & Co., die virtuelle Welten im Computerspielstil simulieren, verwendet Rouvy ausschließlich Videomitschnitte von realen Straßen und kombiniert sie mit ebenso realen Höhendaten. Insgesamt lassen sich vier verschiedene Streckenkategorien unterscheiden, die als solche im Streckenverzeichnis gekennzeichnet sind.

1. Non-video: Trainingsstrecken ohne Videomaterial, dafür mit 3D-Kartenansicht und realen Höhendaten
2. Non-AR: Real-Life Videos aus der EGO-Perspektive
3. AR: Augmented Reality-Strecken sind Real-Life Videos mit virtuellen Avataren
4. OmniMode: Erweiterte AR-Strecken mit zusätzlichen Rück- und statischen Panoramakameras

  • Non-videoNon-video
    Non-video
    Non-video
  • Non-ARNon-AR
    Non-AR
    Non-AR
  • ARAR
    AR
    AR
  • AR mit OmniModeAR mit OmniMode
    AR mit OmniMode
    AR mit OmniMode

In der Rouvy-Streckenübersicht warten tausende echte Strecken mit Höhendaten und erweiterter Realität (AR, OmniMode) darauf, von dir entdeckt zu werden. Am einfachsten findest du deine Favoriten mithilfe der Such- oder Filterfunktion – sowohl auf der Homepage als auch in der Companion-App sowie in der Rouvy Cycling App.

  • Die Suchfunktion wurde gegenüber älteren Versionen stark verbessert. Auch nach echten Strava-Segmenten lässt sich filtern.Die Suchfunktion wurde gegenüber älteren Versionen stark verbessert. Auch nach echten Strava-Segmenten lässt sich filtern.
    Die Suchfunktion wurde gegenüber älteren Versionen stark verbessert. Auch nach echten Strava-Segmenten lässt sich filtern.
    Die Suchfunktion wurde gegenüber älteren Versionen stark verbessert. Auch nach echten Strava-Segmenten lässt sich filtern.
  • Kategorie, Videoqualität, derzeit aktive Fahrer sowie die relevanten Streckendaten werden angezeigt.Kategorie, Videoqualität, derzeit aktive Fahrer sowie die relevanten Streckendaten werden angezeigt.
    Kategorie, Videoqualität, derzeit aktive Fahrer sowie die relevanten Streckendaten werden angezeigt.
    Kategorie, Videoqualität, derzeit aktive Fahrer sowie die relevanten Streckendaten werden angezeigt.

 Rouvy ermöglicht es, Strecken zu befahren, die du im echten Leben wahrscheinlich nie sehen wirst. 

meint Bikeboarder Tom Elpunkt
  • Rouvy Indoor Cycling App im TestRouvy Indoor Cycling App im Test
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Einfach Fahren vs. Zeitfahren

Bevor du in die Pedale treten kannst, musst du dich für einen von zwei Fahrmodi (Einfach Fahren vs. Zeitfahren) entscheiden und einige wichtige Einstellungen vornehmen.

Zeitfahren
Im populärsten Modus trittst du gegen die Uhr an, egal ob es sich um eine ausgewählte Strecke oder ein Event handelt. Sobald die Aktivität gestartet wurde, ist es dir nicht erlaubt zu pausieren oder deine Position (durch Verschieben des Pins auf der Kartenansicht) zu ändern. Auch die Realitätsebene steht auf 100% und kann nicht verändert werden. Wie bei einem Rennen musst du die Strecke zu Ende fahren – nur dann werden deine persönlichen Rekorde in deinen Tagebuchaktivitäten und in der offiziellen Rangliste gespeichert.

Einfach Fahren
Wenn du einen stressfreien Ride bevorzugst, nur einzelne Streckenabschnitte erkunden oder längere Strecken in Etappen zurücklegen möchtest, dann ist dieser Modus genau das Richtige für dich. Mit "Einfach Fahren" kannst du in der Kartenansicht deine Position bewegen und deine Trainingseinheit jederzeit pausieren.

Eine wichtige Einstellung ist die Realitätsebene (Reality Level), deren Einfluss oder Funktionsweise keinesfalls mit Zwifts "Trainer difficulty" verwechselt werden darf. Die Rouvy Realitätsebene ist ein Werkzeug, mit dem du den Grad der tatsächlichen Belastung einstellen kannst. Der Standardwert beträgt 100%, was der realen Belastung entspricht. Die Einstellung von 50% halbiert die benötigte Leistung für einen bestimmten Streckenabschnitt (du bist mit deinen getretenen Watt/kg doppelt so stark und deutlich schneller unterwegs), ein Wert von 200% verdoppelt die benötigte Leistung (du bist deutlich langsamer unterwegs).

Hinweis: Wenn du die Position deines Avatar-Pins nicht änderst, nicht pausierst und auch die Realitätsebene immer auf 100% lässt, wird dein Ride auch als persönlicher Rekord (PR) gezählt - allerdings nicht in der öffentlichen Rangliste.

  • Virtuelle PartnerVirtuelle PartnerVirtuelle Partner
    Virtuelle Partner
    Virtuelle Partner
  • Training mit drei GhostsTraining mit drei GhostsTraining mit drei Ghosts
    Training mit drei Ghosts
    Training mit drei Ghosts
  • Training soloTraining soloTraining solo
    Training solo
    Training solo

Für beide Modi gilt:
Optional kannst du virtuelle Partner auswählen, also andere echte Benutzer, die diese Strecke bereits einmal oder mehrmals gefahren sind. Alternativ kannst du auch dich selbst auswählen und deine bisherigen Fahrten vergleichen.

Wenn du nicht alleine fahren möchtest, kannst du bis zu 10 Ghost Rider hinzufügen. Diese passen sich deinem Tempo an und geben dir im "Einfach Fahren" Modus zusätzlichen Windschatten. Im Zeitfahrmodus sind sie zwar auch in deiner Nähe, spenden allerdings keinen Windschatten.

Falls du die Strecke bereits einmal gefahren bist, kannst du während der Fahrt deinen aktuellen Fortschritt mit deinem persönlichen Rekord vergleichen, was deinem virtuellen Partner mit der schnellsten Zeit entspricht.

Detailansicht

Download-Tipp: Sobald ihr euch für eine Strecke entschieden habt, könnt ihr sie vor dem Trainingsstart in der passenden Auflösung herunterladen. Das stellt sicher, dass euer Fahrerlebnis nicht durch Hänger im Videofluss beeinträchtigt wird, beispielsweise bei großen Datenmengen (HD, 2K, 4K) oder einer langsamen Internetverbindung. Besonders ärgerlich, wenn ihr euch auf der Jagd nach einem PR oder in einem Rennen befindet.

Weitere Performance-Tipps: Logischerweise empfiehlt es sich, die neueste App zu verwenden und andere ressourcenintensive Programme auszuschalten. Wer auf den OmniModus verzichten kann, deaktiviert die 360°-Anzeige in den Einstellungen, schaltet den Video-Player auf "Beta", die Bildqualität auf "Auto" und eliminiert die Ghost Rider.

  • Rouvy Indoor Cycling App im Test

Impressionen von der Strecke

Die Darstellung der meisten AR-Strecken ist absolut beeindruckend und erreicht - je nach eingestellter Bildqualität - fast fotorealistisches Niveau. Da echte Höhendaten hinter dem Real-Life Video hinterlegt sind, präsentiert sich das abgefahrene Terrain noch realistischer als bei den meisten anderen virtuellen Radsportplattformen. Die Geschwindigkeit, mit der das Video abläuft, hängt jedoch von der virtuell gefahrenen Geschwindigkeit ab. Obwohl die meisten Videos so aufgenommen wurden, dass sie für den Durchschnittsbenutzer flüssig erscheinen, funktioniert dies bei besonders niedrigem oder hohem Tempo nicht immer optimal. Diese Unstimmigkeiten lassen sich beispielsweise an der Geschwindigkeit der entgegenkommenden Fahrzeuge ableiten oder wenn sich der eigene Avatar mit Höchstgeschwindigkeit in 180°-Kehren wirft. Insgesamt lassen sich diese Phänomene jedoch verschmerzen.

  • Der zusätzliche Windschatten von den eigenen Ghosts wird angezeigt.Der zusätzliche Windschatten von den eigenen Ghosts wird angezeigt.
    Der zusätzliche Windschatten von den eigenen Ghosts wird angezeigt.
    Der zusätzliche Windschatten von den eigenen Ghosts wird angezeigt.
  • Unreal: Ein mit Lichtgeschwindigkeit entgegenkommendes Auto und die bevorstehende 90° Rechtskurve mit 58 km/h Fahrgeschwindigkeit.Unreal: Ein mit Lichtgeschwindigkeit entgegenkommendes Auto und die bevorstehende 90° Rechtskurve mit 58 km/h Fahrgeschwindigkeit.
    Unreal: Ein mit Lichtgeschwindigkeit entgegenkommendes Auto und die bevorstehende 90° Rechtskurve mit 58 km/h Fahrgeschwindigkeit.
    Unreal: Ein mit Lichtgeschwindigkeit entgegenkommendes Auto und die bevorstehende 90° Rechtskurve mit 58 km/h Fahrgeschwindigkeit.
  • Beim Passieren oder Überholen von aufgezeichneten Menschen bzw. Radfahrern offenbaren sich die optischen Schwächen der Real-Life Aufnahmen.Beim Passieren oder Überholen von aufgezeichneten Menschen bzw. Radfahrern offenbaren sich die optischen Schwächen der Real-Life Aufnahmen.
    Beim Passieren oder Überholen von aufgezeichneten Menschen bzw. Radfahrern offenbaren sich die optischen Schwächen der Real-Life Aufnahmen.
    Beim Passieren oder Überholen von aufgezeichneten Menschen bzw. Radfahrern offenbaren sich die optischen Schwächen der Real-Life Aufnahmen.

Wie schnell man unterwegs ist, besonders am Berg, hängt in erster Linie vom Leistungsgewicht (getretene Watt pro Kilogramm des Fahrers/Fahrrads) ab. Nicht zu unterschätzen sind jedoch auch die absolut getretenen Watt, die auf ebenem Gelände einen zusätzlichen Einfluss haben. Zum Beispiel ist ein Fahrer mit 400 Watt bei einem Gewicht von 100 kg (4 W/kg) auf flachem Terrain deutlich schneller als einer mit 200 Watt bei einem Gewicht von 50 kg (ebenfalls 4 W/kg).
Aber auch der Windschatten vom Vordermann, der Schwung, den man in unmittelbare Anstiege mitnimmt, und das gewählte Fahrrad beeinflussen die Geschwindigkeit.

Performance-Tipp: In den Einstellungen könnt ihr zwischen verschiedenen schnellen Rennrädern und einem Zeitfahrrad wählen. Es wird nicht immer explizit darauf hingewiesen, aber der Untersatz wirkt sich erheblich auf euer Tempo aus. Das Zeitfahrrad ist auf flachen und leicht kupierten Strecken schneller, auf höhenmeterreichen Strecken schneidet ihr mit dem Rennrad besser ab.

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Realität hin, Virtualität her

Positiv fiel uns auf, dass sich die Simulation der Steigleistung (bei 100% Realitätsebene) extrem realistisch anfühlte, negativ hingegen, dass die erreichten Geschwindigkeiten auf flachem Terrain unrealistisch hoch ausfielen.

Was uns ebenfalls etwas störte, war das Fehlen jeglicher Hintergrundgeräusche. Persönlich hätten wir kein Problem damit, ohne "Aufzugsmusik" zu fahren und für harte Intervalle die eigene Playlist zu bemühen. Allerdings wäre es zumindest wünschenswert, künstlich erzeugte Wind- oder Abrollgeräusche einzubinden. Rouvy gibt an, keinen Sound bereitzustellen, da man das Outdoor-Radfahren so realistisch wie möglich nachbilden möchte. Dass der aufgezeichnete Videoton hier nicht weiterhilft, ist logisch, aber unserer Meinung nach ist "gar kein Sound" noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

 Mit der richtigen Strecke und Playlist-Kombination kommen echte Urlaubsgefühle auf. 

meint Bikeboarder Stiers
  • Rouvy Indoor Cycling App im Test

Anzeige und Grafikelemente

Auf der Bildschirmanzeige seht ihr alle relevanten Daten eurer aktuellen Performance (links oben: getretene Watt, Zielzone, W/kg, Kadenz und Geschwindigkeit), die Fahrzeit (oben Mitte), die aktuell gesammelten Experience Points (rechts oben), ein aussagekräftiges Höhendiagramm (links), eine Liste aller Fahrer in deiner Nähe (links: reale Fahrer, virtuelle Fahrer, dein Avatar, deine Ghosts inklusive ihrer Leistungswerte) sowie ein Distanz-/Höhendiagramm unten (gefahrene Strecke, noch zu fahren, grafische Darstellung der Steigung, Icons für alle realen und virtuellen Fahrer).

Außerdem könnt ihr jederzeit zur Kartenansicht wechseln, die Kamera- und weitere App-Einstellungen ändern und - je nach Modus - das Training pausieren.

Abgesehen von den Non-AR-Strecken, also den reinen Real-Life-Videos, die sich aufgrund der gefahrenen Leistung nur beschleunigen oder verlangsamen und die Steigungen am schlechtesten reflektieren, stehen bei Rouvy besonders die AR-Strecken mit Avataren und anderen virtuellen Einblendungen im Fokus. Vor und während des Trainings könnt ihr die Kameradistanz auf Mitte, Nah oder Fern einstellen und damit die optische Perspektive nach Vorliebe verändern. Alternativ könnt ihr alle AR-Strecken auch in der Ego-Perspektive fahren. Wenn sich andere reale oder virtuelle Fahrer auf der Strecke befinden, sind sie je nach Kameraeinstellung sichtbar, solange sie sich in deiner Nähe befinden.

  • AR-View nahAR-View nah
    AR-View nah
    AR-View nah
  • AR-View weitAR-View weit
    AR-View weit
    AR-View weit
  • AR mit OmniModusAR mit OmniModus
    AR mit OmniModus
    AR mit OmniModus
  • Ego-PerspektiveEgo-Perspektive
    Ego-Perspektive
    Ego-Perspektive
  • KartenansichtKartenansicht
    Kartenansicht
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Zusätzlich ist auf ausgewählten Strecken erst kürzlich der OmniMode hinzugekommen, der mit einer verbesserten 360°-Perspektive, Rück- und statischen Panoramakameras eine bessere Sichtbarkeit der anderen Fahrer, ein genaueres Höhenprofil und ein realistischeres Verhalten deines Avatars ermöglicht. Verfügbar ist dieser Modus in der Rouvy-Cycling App Version 2.15.0 oder neuer.

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Nach Abschluss der Fahrt erhältst du eine Zusammenfassung deines TSS (Training Stress Score), der neu gesammelten Karrierepunkte, deiner durchschnittlichen Leistungswerte sowie der verbrauchten KJ und vielem mehr. Außerdem steht es dir frei, deine Aktivitäten und Rekorde auf Strava zu speichern und die Strecke für zukünftige Streckenempfehlungen und andere Fahrer zu bewerten.

 Näher an der Realität geht es virtuell einfach nicht. Manchmal überkommt einen das Gefühl, dass 'dieser Berg auf die Bucket List' gehört. 

meint Bikeboarder madeira17
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Events: Gruppenausfahrten & Rennen

Abgesehen von den normalen Trainingsfahrten oder Zeitfahren, die du jederzeit durchführen kannst, besteht auch die Möglichkeit, an geplanten Gruppenfahrten mit Freunden oder anderen Athleten aus der ganzen Welt teilzunehmen. Für diese Fahrten kannst du dich entweder bis zu 6 Tage im Voraus anmelden, pünktlich nach dem optionalen Warm-Up starten oder auch direkt ins Geschehen einsteigen, falls der Event noch nicht zu lange läuft. Erlaubt ist dabei jede Art von Trainer und eingestellte Realitätsebene.

Du wirst das Fahren in der Gruppe auch in vollen Zügen genießen können, ganz gleich, wie fit du bist oder wie deine Tagesverfassung ist. Pedaliere einfach was das Zeug hält, und Rouvys Magnet-Funktion erledigt den Rest. Denn sobald du weniger Leistung als der Gruppenleiter erbringst, aktiviert sich der "Magnet" und hilft dir, in der Gruppe zu bleiben. Selbstverständlich kannst du auch am Realitäts-Level drehen, denn bei diesen nicht wettbewerbsorientierten Events geht es um nichts. Alle Athleten sind willkommen, es gibt keine offiziellen Ergebnislisten und die Zeiten werden auch nicht als PR oder in den öffentlichen Ranglisten gespeichert. Deine persönlichen, tatsächlichen Leistungswerte (inkl. FTP, Verbesserungen in den Leistungsbereichen, etc.) und TSS Punkte verlierst du selbstverständlich nicht.
Umgekehrt funktioniert der Magnet allerdings auch. Wenn du den Gruppenleiter oder die Gruppe herausfordern möchtest, zieht dich der Magnet immer wieder zur Gruppe zurück, sodass du dich zusätzlich verausgaben kannst, aber dennoch bei der Gruppe bleibst.

Erfahrungen meiner erste Gruppenausfahrt

Spät am Abend entschied ich mich, an einer Gruppenfahrt teilzunehmen und fand einen privat ausgeschriebenen Event in Australien. Der Gruppenleiter (und bislang einzige Teilnehmer) war bereits vier Minuten unterwegs. Nach meinem verspäteten Einstieg zog mich der Magnet sofort nach vorne zum Leader. Absolut gleich verhielt es sich auch bei jedem meiner Fluchtversuche: Ich konnte soviel treten, wie ich wollte, fühlte mich jedoch immer etwas ausgebremst und der Kollege kam trotz signifikant weniger Watt/kg immer wieder in Tuchfühlung. Kurz vor dem Ziel konnte ich ihn aber doch noch herbrennen...

Fazit der Gruppenfahrt: Rouvys Magnet funktioniert - und meine höheren FTP-Leistungswerte wurden trotz des Gummibandeffekts gespeichert.

Es gibt regelmäßige offizielle Rouvy-Gruppenfahrten sowie individuell erstellte Fahrten von Usern. Über die my.rouvy.com Homepage (Erkunden > Create group ride) kannst du jederzeit selbst eine Gruppenfahrt erstellen.

Detailansicht

Hingegen geht es bei den Rouvy-Rennen um alles und mehr, weshalb du ausschließlich mit einem Smarttrainer und einer Realitätsebene von 100% teilnehmen kannst. Auch deine Ghost Rider und virtuellen Partner bringen dir keinen zusätzlichen Windschatten und der Rouvy-Magnet zeigt keine Funktion. Du bist also alleine auf dich, deine Watt/kg, dein Material und deine Leidensfähigkeit angewiesen.

Meine Erfahrung mit Rouvy-Rennen

Prinzipiell funktioniert ein Rouvy-Rennen ähnlich wie eine Gruppenfahrt im Zeitfahrmodus: Du kannst mit anderen Athleten aus der ganzen Welt in den offiziellen Rouvy-Rennen antreten, an User-Events teilnehmen oder deine eigenen privaten Rennen für dich und deine Freunde erstellen.

Logischerweise solltest du rechtzeitig vor dem offiziellen Beginn am Start stehen und darfst während des Bewerbs nicht pausieren oder deine Position (durch Verschieben des Pins auf der Kartenansicht) verändern. Erst wenn du das Rennen zu Ende gefahren bist, werden deine persönlichen Rekorde in deinen Tagebuch-Aktivitäten und in der offiziellen Rangliste gespeichert. TSS- und Karrierepunkte sammelst du aber auch bei einem vorzeitigen Abbruch. Hinweis: Windschatten spenden nur reale Teilnehmer und keine Ghost Rider.

Integrierte Strava Segmente aus dem echten Leben
In Zusammenarbeit mit Strava werden auf der Strecke relevante Strava-Livesegmente angezeigt. Sobald du den Startpunkt passierst, startet die Uhr und es flitzt von hinten der Strava-KOM-Avatar heran, an dessen Geschwindigkeit du dich orientieren kannst.
Laut Rouvy entspricht seine jeweilige Performance der gespeicherten Daten des echten KOMs - weshalb wohl nur sehr wenige Hobbyfahrer mithalten können. Aber wie heißt es so schön - die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Wenige Meter vor Beginn des Strava Segments.Wenige Meter vor Beginn des Strava Segments.
    Wenige Meter vor Beginn des Strava Segments.
    Wenige Meter vor Beginn des Strava Segments.
  • Am Ende erhältst du eine Zusammenfassung deiner Leistung.Am Ende erhältst du eine Zusammenfassung deiner Leistung.
    Am Ende erhältst du eine Zusammenfassung deiner Leistung.
    Am Ende erhältst du eine Zusammenfassung deiner Leistung.

Life Hacks für wichtige Rouvy-Rennen: Halte die App auf dem neuesten Stand, lade das Video der Route vor dem Rennen herunter, schließe alle anderen Apps oder starte das Gerät und Rouvy komplett neu. Bereite dich 15 Minuten vor dem Start auf das Rennen vor (Warm-Up, Getränke, Handtuch, Tech-Check, etc.) und stelle sicher, dass alle Geräte ausreichend aufgeladen sind oder am Stromnetz hängen.

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Workouts und Trainingspläne

Laut Rouvy steht dir eine Sammlung von rund 300 offiziellen Workouts in der App zur Verfügung. Einige davon wurden von professionellen Anbietern wie Hunter Allen, TrainingPeaks oder CycleOps erstellt, aber es gibt auch viele von privaten Rouvy-Benutzern. Natürlich steht es auch dir frei, deine eigenen intervallbasierten Workouts zusammenzustellen.

Die einzelnen Workouts sind im "Workout Dashboard" kategorisiert (Getting started, FTP, 30 Min, 30-60 Min, 60+ Min, VO2 Max, Climbing, Sprinting, Cadence, Threshold, Recovery, Anaerobic, Strength, Race, Sweet Spot, Time Trial, Bike Fitness Coach, Workouts of the Week, Endurance und TrainingPeaks) und wurden auch zu kompletten Trainingsplänen zusammengefasst.

Zu jeder Trainingseinheit findest du eine kurze Erklärung, die genaue Dauer, deine eingestellte FTP, die vorprogrammierten Intervalle sowie einen Streckenvorschlag. Es ist allerdings immer möglich, eine andere Strecke aus dem AR-Streckenverzeichnis zu wählen. Beachte jedoch, dass diese Strecke ausreichend lang ist, damit du nicht in einer Schleife fährst. Sind Trainer und Sensoren gekoppelt, kann es auch schon losgehen.

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Während des Workouts kannst du deinen Smart-Trainer im ERG-Modus verwenden. Der Widerstand wird also vollkommen unabhängig vom eingelegten Gang gesteuert. Du brauchst nicht zu schalten und kannst dich voll auf deine Leistung konzentrieren. Außerdem kannst du mit einem Rad bzw. einer Schaltung fahren, die nur bedingt mit der Kassette des Trainers kompatibel ist, denn einen mittleren, flüssig funktionierenden Gang findet man immer.

Links auf dem Bildschirm wird dir mit einem Pfeil angezeigt, wie gut du dich an die vorgeschriebene Leistung hältst. Oben links siehst du deine verdienten Münzen, in der Mitte deine Durchschnitts- und Maximalwerte für Trittfrequenz, Leistung und Herzfrequenz (sofern diese Sensoren gekoppelt sind) sowie weitere Informationen über das aktuelle und das nächste Segment.

Detailansicht

Mit dem Player rechts am Bildschirm kannst du den Widerstand anpassen, angebrochene oder ganze Intervalle überspringen und das Training pausieren.
Links unten siehst du deine aktuelle Herzfrequenz, Leistung und Trittfrequenz. In der Mitte werden alle Trainingsintervalle angezeigt, die mit deiner aktuellen Leistung überlagert werden, und rechts unten die Zeit, die vergangen ist, seit du mit dem Training begonnen hast, sowie die verbleibende Zeit im Training.

Nach Abschluss des Trainings erhältst du eine Zusammenfassung und kannst das Training wie immer speichern oder verwerfen. Außerdem lässt sich nachvollziehen, wie gut du die Leistung im Vergleich zu den vorgeschriebenen Intervallen gehalten hast.

Wenn du einen FTP-Test gemacht hast oder deine bisherige Leistung übertreffen konntest, erhältst du auch sofort deinen neuen FTP-Wert.

 Netflix und ERG-Mode haben Konkurrenz bekommen. Mit Rouvy fokussiere ich mich wieder ganz auf meine Trainingseinheit, und es ist dennoch nicht langweilig. 

meint Bikeboarder madeira17
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Challenges, Karriere und Gamification

Rouvy Challenges sollen als zusätzliche Motivation dienen, um bessere Leistungen zu erbringen und dabei Spaß zu haben. Dabei setzt jede einzelne Herausforderung unterschiedliche Ziele und Regeln, die du erfüllen musst, um die sogenannten Karriere-Münzen oder einzigartige Ausrüstungsgegenstände für deinen Avatar zu erhalten.

Fahre und beende dafür alle Aufgaben im Renn- oder Zeitfahrmodus, bevor die vorgegebene Zeit abläuft. Alternativ kannst du die Challenge auch im Einfach Fahren-Modus bestreiten, aber dein Realitätsniveau muss auf 100% eingestellt sein. Außerdem müssen Parameter wie Gewicht und Größe korrekt eingestellt sein und menschlichen Werten entsprechen, ansonsten wirst du disqualifiziert.

Hast du eine Herausforderung erfolgreich abgeschlossen, siehst du in den Details deine Platzierung, die erhaltene Menge an Münzen sowie deine Belohnung. Du kannst auch alle deine verdienten Abzeichen für abgeschlossene Herausforderungen in der App überprüfen.

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Karriere: Erfahrungspunkte und Münzen

Auch ein vernünftiges Maß an "Gamifizierung", das viele als die Zukunft des Indoor-Radsports sehen, wird von Rouvy in Form von 80 Karrierestufen unterstützt. Beginne als Anfänger und arbeite dich bis zum prestigeträchtigen Club der Legenden vor. Für deinen Fortschritt zählt jede Aktivität, egal ob einfache Trainingsfahrt, Group Ride, Rennen, Workout oder Challenge. Mit jedem gefahrenen Meter, den du fährst, sammelst du Erfahrungspunkte, die dir helfen, die Karriereleiter emporzusteigen. Achte auf den Erfahrungszähler rechts auf dem Bildschirm, während du trainierst.

Neben virtuellen Abzeichen für besondere Leistungen erhältst du auch optionale Ermäßigungen, die dir im realen Leben helfen können, dich zu verbessern - beispielsweise für Einkäufe im Rouvy Online Shop oder bei Partnern wie TrainingPeaks, MyProCoach und vielen mehr.

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Gleichzeitig verdienst du Münzen, die du zur Anpassung deines Avatars oder für neues Material ausgeben kannst. Die Münzen erhältst du allerdings nur dann, wenn du eine Aktivität vollständig abschließt.

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Der Berechnung von Karrierepunkten und Münzen liegt ein eigens entwickelter Algorithmus zugrunde, in dem Kraftaufwand und Zeit im Sattel präzise kalibriert werden und dir obendrein helfen sollen, deine Fitnessziele spielerisch zu erreichen. Aber auch deine Fahrten im Freien zählen dazu, denn Rouvy berücksichtigt auch Outdoor-Aktivitäten für deine Karriere, wenn du Strava, Garmin oder Wahoo nutzt.

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Fazit

ROUVY Cycling App
Version: 2024 3.1.5.115
Testdauer: 1 Monat
+ Viele tausend Strecken
+ Hochauflösende Videos
+ AR- & Omnimode
+ Realistische Simulation (vor allem bergauf)
+ Hohe Laufruhe
+ Aktive Weiterentwicklung
+ Hohe Kompatibilität
o Wenig Community-Features
o Sehr schnelle & stabile Internetverbindung nötig
- 3D-Animationen teils buggy
- Keine Soundkulisse
- Keine klare Abgrenzung zwischen Webseite und App
- Unrealistisch hoher Speed in der Ebene
BB-Urteil: Einzigartige Trainingsapp dank der nahtlosen Verschmelzung realer Landschaften mit virtuellen Avataren.


Rouvy ist eine ausgezeichnete Plattform für ambitioniertes Indoor-Training mit beeindruckenden visuellen Darstellungen, realistischen Simulationen und attraktiven Strecken aus der realen Welt. Zusätzlich bietet sie eine umfangreiche Auswahl an Workouts, Trainingsplänen, Gruppenausfahrten, Rennen und Herausforderungen, die auf jedes Leistungsniveau zugeschnitten sind und besonders Anfängern einen erleichterten Einstieg ermöglichen. Hingegen liegt der Fokus nicht so stark darauf, dich durch intensive Intervalle (HIT) zu einem schnelleren Radfahrer zu machen, wie es bei einigen anderen Apps der Fall ist.

Wir können Rouvy allen empfehlen, die beim Indoortraining nicht nur effektiv trainieren, sondern auch eine gute Zeit haben möchten– sei es beim Entdecken neuer Orte oder beim Revitalisieren alter Erinnerungen von bereits besuchten Gegenden.

Wer hauptsächlich nach sozialer Interaktion sucht und gerne mit einer großen Anzahl von Mitfahrern unterwegs ist, wird auf anderen Plattformen wahrscheinlich besser aufgehoben sein. Die Anzahl der Teilnehmer auf den tausenden fotorealistischen Strecken ist begrenzt und auch die Events sind nicht gerade überlaufen.

Das Premium-Abonnement der Rouvy Cycling App kostet für einen Benutzer 14,99 Euro pro Monat bzw. 149 Euro pro Jahr, was etwa 12,50 Euro pro Monat entspricht. Obwohl Rouvy zu den teureren Trainings-Apps gehört, sind wir der Meinung, dass sie den Preis auf jeden Fall wert ist. Um nicht die Katze im Sack zu kaufen, bieten die Macher auch eine 14-tägige kostenlose Testversion an, die auf der Rouvy-Homepage, im App-Store oder bei Google Play gebucht werden kann.

Die Rouvy Cycling App funktionierte in unserem Test technisch nahezu einwandfrei, war intuitiv zu bedienen und leistete sich weder am MacBook noch am iPod oder iPhone gröbere Schnitzer. Schade fanden wir, dass noch nicht alle administrativen Einstellungen über die App vorgenommen werden können, sondern nur über die Rouvy-Homepage möglich sind. Die Website wirkt im Gegensatz zur modernen App wie ein Relikt aus früheren Zeiten, kämpft mit Redundanzen und ist etwas unübersichtlich.

 Rouvy fun is faster. 

meint Bikeboarder Stiers

Ich bin letzten Winter gefahren. Mir hats wirklich spass gemacht, va weils videoaufnahmen sind und net schirche pixelwelten.

Mit anderen a bisl um die wette fahren (weil ja jeder ehrgeizig ist ;) ), kirschblüten in Japan sehen etc. Ich war zeitweise recht lang am radln, weils so kurzweilig war.

Unser suito is aktuell leider kaputt/zum Service. Ich hoff, das geht dann schnell, damit ich wieder rouvisieren kann. Einstweilen hab ich mein Abo daher noch nicht reaktiviert

Bearbeitet von NoNick
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Ich nutze das seit 2 Jahren. Hauptsächlich im Winter. Meistens fahre ich strecken, die ich schon aus der echten Welt kenne und schau mir meine aktuelle Kondition an. Habe mir schon oft vorgenommen, was Neues zu probieren, das ist mir dann aber im Trainer doch zu langweilig. Strecken die ich kenne, empfinde ich irgendwie realistischer. Eigentlich komisch. Ich werd‘s weiterhin nutzen.

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vor 16 Stunden schrieb hermes:

Mich würde es interessieren. Derzeit bin ich noch auf Zwift unterwegs, aber der Computerspielcharakter nervt mich nur. Ich fahr daher fast nur Workouts.

Mir ging es ähnlich. Auch dieses aufgeblasene Community-Ding mit den Däumchen hoch und dem Senden von Textnachrichten hat mich genervt. Bin dann auch nur noch die Workouts gefahren und schlussendlich auf das SYSTM von Wahoo umgestiegen. Deren Video-Untermalung wurde dann aber auch recht schnell fad. 🤷‍♂️ Seit letztem Jahr fahre ich nur mehr die SYSTM-Workouts ohne Video und schau nebenbei Netflix... da fehlts dann allerdings immer wieder mal an der Motivation gscheit Gas zu geben... die Päuschen häufen sind und der Trainingseffekt geht gegen null.

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vor 2 Stunden schrieb chriz:

Gibt's da auch eine Testphase wie auf Zwift?

Ich hab mir gestern so ein 14-Tägiges Probeabo gesichert und mit Paypal "bezahlt". Zwei Wochen kann mans testen und dann entweder kündigen oder weiterlaufen lassen, dann erst wird die eingestellte Gebühr abgebucht.

 

Bin dann gleich mal den Gardasee von Torbole in Richtung Garda gefahren und finde das ganze wirklich gut gemacht.

 

Die Rouvy-Ghostrider hab ich aber gleich abgedreht. Diese "Emily" (aus dem Video oberhalb) hat bei mir auch ständig im Windschatten gelutscht und war immer um 0,2 Watt/kg schneller unterwegs... als Motivation quasi,... sowas geht mir voll am Keks. Kann man aber easy abdrehen und dann fahren nur mehr "echte Menschen" entlang der Strecke.

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Die Ghostrider hab ich immer aus. Die aktuelle mitfahrer immer an (kann man auch abschalten). Is dann lustig, wenn die leut der ehrgeiz packt, wennst sie überholst und dann wieder Gas geben und wenn I Lust hab (meist kann ich mich dann eh nicht beherrschen), steig ich dann wieder rein. Wie mit ebikern in echt ;)

 

Apropos echte leut: nicht nur grad fahrende, sondern auch mit der streckenaufnahme mit aufgezeichnete Menschen siehst da.

 

Irgendwann hat hier mal wer geschrieben, dass die Videos hängen bleiben. Das ist mir bisher nur einmal passiert. Dh du fährst weiter, die Strecke samt Widerstand aktualisiert sich auch weiter, nur mit Standbild halt

Bearbeitet von NoNick
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Nur sicherer ;) seitdem ich via rouvy auf den stelvio von bormio aus gefahren bin, brauch ich die Auffahrt in echt net. Die Aufnahmen sind d von in der früh/vormittag. Zig Autos inkl Wohnmobilen dicht am Radler vorbei. Recht weit oben dann ein Unfall zweier Sportautos inkl Polizei.

Wie ich echten Leben ;)nie in mein echten Leben werde ich aber, wie auf einer der kürzeren fahrten durch London(?) Od Paris (?) auf gesperrten strassen von einer Motorradescorte durch die stadt geführt.

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vor 2 Stunden schrieb NoNick:

Nur sicherer ;) seitdem ich via rouvy auf den stelvio von bormio aus gefahren bin, brauch ich die Auffahrt in echt net. Die Aufnahmen sind d von in der früh/vormittag. Zig Autos inkl Wohnmobilen dicht am Radler vorbei. Recht weit oben dann ein Unfall zweier Sportautos inkl Polizei.

Wie ich echten Leben ;)nie in mein echten Leben werde ich aber, wie auf einer der kürzeren fahrten durch London(?) Od Paris (?) auf gesperrten strassen von einer Motorradescorte durch die stadt geführt.

Der Stelvio ist schon episch. Vor Allem von Prad gefahren.

Das kann ein Video nicht ersetzen.

Aber natürlich ist der Verkehr meist grauenhaft. Über den Umbrail ist es um Einiges ruhiger.

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vor 29 Minuten schrieb ventoux:

Der Stelvio ist schon episch. Vor Allem von Prad gefahren.

Das kann ein Video nicht ersetzen.

Aber natürlich ist der Verkehr meist grauenhaft. Über den Umbrail ist es um Einiges ruhiger.

Von prad aus bin ich "in echt" schon gefahren. Allerdings im Herbst, da war sicher schon weniger los als im Sommer.

Eh kann live durch nix ersetzt werden. Ich kann auch meine Leistung schon aufgrund der dünner werdenden Luft und dem Mangel an Versorgung am Kasten daneben auch nicht 1:1 umsetzen.

Manche Strecken fahr ich aus Lieber zur körperlichen Unversehrtheit aber lieber net live ;)

 

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Ich bin voriges Jahr einiges auf Rouvy gefahren. Realistische Videos können schon was! Wo halt Zwift unschlagbar ist, ist die Kombi von Workout und Strecke. Geschwindigkeit passt sich da recht realistisch an die Watt je nach Steigung an. Und bei Zwift kann man nach Ende eines Workouts einfach im Real-modus weiterfahren. 

@Stelvio - auf Tacx (auch reale Videos) fährt man das ziemlich allein- offensichtlich im Vorfeld einer Giro-etappe aufgenommen als schon abgesperrt war.

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Am 16.12.2023 um 18:14 schrieb NoPain:

1.) Wer verwendet bereits Rouvy, um interaktive Strecken zu erkunden oder es als Trainingsinstrument einzusetzen, um die eigene Leistung zu überwachen und zu verbessern?

„Bereits“ ist gut, Rouvy gibt es schon viel länger als Zwift, ich nutze es (mit Unterbrechungen) seit 2014. Begonnen haben sie etwa 2011 als UniVET, findet man auch noch in den Untiefen des bikeboard

https://bikeboard.at/magazin/univet-trainingssoftware-th3843

 

Größere Bekanntheit erlangte es aber dann nach Umbenennung auf Virtual Training, damals gab es schon Videostrecken, aber hauptsächlich „Usercontent“ mit schwankender Qualität. Hier ein Thread dazu

 

Ich glaube 2019 gab es den Relaunch als Rouvy, weil sie die Marke Virtualtraining nicht weltweit nutzen durften (in den USA sind sie in einer Kooperation mit CycleOps mit deren Namen aufgetreten). Mit Rouvy kam dann Augmented Reality als Alleinstellungsmerkmal (zu Beginn noch ohne Windschatten) und mehr professionell produzierter Contend. Hier meine Eindrücke damals

 

Bearbeitet von kapi
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vor 4 Stunden schrieb ventoux:

Ich würde ja einen Simulator geil finden wo man frei gewählte Strecken fahren kann. So auf die Art Google Streetview zum Nachfahren.

Das würde das private Projekt Incyclist bieten, aber sind halt keine Videos sondern eher eine Dia-Show, so wie eben wenn man sich durch Google StreetView klickt. Dafür kannst spontan von Irkutsk nach Ulan Bator fahren oder durch die Anden, wennst grad lustig bist und Dir dort die Gegend anschauen.

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vor 14 Minuten schrieb Sunblocker40:

Falls ein Video hängen bleibt, braucht man einfach nur die Qualität des Streams kurz ändern ... (direkt während der Fahrt, oben bei den Einstellungen) .... dann läuft es wieder sofort weiter

ZB. von 1080 auf 720 ... danach kann man es dann eh gleich wieder auf den gewünschten Wert wieder zurückstellen

Ich lade die Videos in der Regel vorher herunter.

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