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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Es gibt Dinge, die braucht kein Mensch – und dann gibt es Gadgets, bei denen man sich fragt, wie man je ohne ausgekommen ist. Die evil eye e-sense ist genau so ein Teil: eine elektronische Radbrille, die dank eines integrierten LCD-Moduls die Tönung des LST eVARiO Filters innerhalb von nur 0,6 Sekunden an die aktuellen Lichtverhältnisse anpasst – ganz ohne Drücken, Schieben oder Nachladen.Volle Sicht voraus, totale Kontrolle am Rad. Auch bei Tempo und Wetterkapriolen bleiben beide Hände da, wo sie hingehören: am Lenker.War der erste Wurf der Linzer 2023 noch auf 500 Stück limitiert und ausschließlich in Schwarz erhältlich, legen sie jetzt nach und schicken mit der evil eye e-sense next eine unlimitierte Version in zwei frischen Farben plus technischem Feinschliff ins Rennen.Wir haben den Praxis-Check gemacht.
In 0,6 Sekunden zur perfekten Sicht!
Abgesehen von den Photovoltaikzellen, die in der Mitte des Filters durchschimmern, und einer etwas breiteren Schattierung im Inneren des Rahmens ist die elektronische Made in Austria-Sportbrille weiterhin kaum von der normalen evil eye roadsense zu unterscheiden.Sie verwendet denselben zylindrischen Polycarbonatfilter, der nicht nur für ein hervorragendes peripheres Sehen sorgt, sondern auch 100 % Schutz vor UVA-, UVB- und UVC-Strahlen bietet – und ganz nebenbei Insekten, Fahrtwind & Co. erfolgreich fernhält. Hinzu kommt der rundum abschirmende Rahmen aus leichtem, robustem und flexiblem PPX-Material.Die Technologie hinter der elektronischen Innovation nennt sich LST eVARiO und kombiniert ein LCD-Modul mit einer Photovoltaikzelle – beides direkt in die Filterscheibe integriert. Die Photovoltaik-Zelle versorgt das LCD-Modul mit Strom und bestimmt anhand der Lichtintensität den Grad der Tönung.Fällt Licht auf die PV-Zelle, verdunkelt die Filterscheibe automatisch und stufenlos – innerhalb von nur 0,6 Sekunden. Diese Zeitspanne wurde bewusst gewählt, um ein flackerfreies, sanftes Anpassen zu ermöglichen, das vom Auge als optimal und angenehm wahrgenommen wird.
Für die neue e-sense next wurde die bewährte LST eVARiO Technologie konsequent weiterentwickelt. Dank eines vergrößerten LCD-Moduls und einer leistungsstärkeren Photovoltaik-Zelle deckt sie nun ein noch breiteres Tönungsspektrum von Schutzkategorie C1 bis C3 (10% bis 46% Transmission) ab.Im Vergleich zum Vorgänger (C2 bis C3; 10% bis 28%) wird die Brille bei schwachem Licht sichtbar heller. Sie ist also zu jeder Zeit – von früh bis spät, von Sommer bis Winter – einsatzbereit.Gleich geblieben ist der bewährte Basisfilter „LST bright blue mirror“. Er verstärkt Kontraste bei diffusem Licht und sorgt für bessere Sicht bei schwierigen Bedingungen wie Nebel, Bewölkung oder in schattigen Passagen. Selbstverständlich schützt er die Augen zu 100 Prozent vor schädlicher UV-Strahlung.
Stufenlose Tönung und Anpassung an alle Lichtverhältnisse in 0,6 Sekunden.
Darüber hinaus kommt die ausschließlich in Large erhältliche e-sense next mit allem, was man an den im Silhouette-Werk in Linz gefertigten Sportbrillen üblicherweise zu schätzen weiß: Zweifach verstellbare Nasenauflage (double-snap nose pad), dreifach verstellbare Bügel (tri.fit-Bügel) sowie rutschhemmende Traction Grip-Bügelenden (traction grip) für guten, sicheren Halt und eine perfekte, individuelle Passform.Zusätzlich zu den montierten Nasenauflagen ist sogar ein zweites Paar "nose pads" als etwas tiefer sitzende Alternative im Lieferumfang enthalten. Gut für Bruchpiloten oder Würstelfinger: Bei hoher Belastung löst sich der Bügel dank quick-release hinge vom Rahmen und lässt sich danach wieder einklicken.
Erhältlich ist die e-sense next in den zwei Rahmenfarben dark grey matt und forest green matt. Mittels Clip-in kann die e-sense auch mit optischen Gläsern (RX lenses) in der Sehstärke des Trägers verwendet werden und ist somit die erste Wahl für alle, die ohne optische Brille keine Straßenschilder mehr lesen können. Durch die Fertigung im Silhouette Vision Sensation Lab in Österreich wird höchste Qualität und Präzision garantiert.
Komfortabel und sehr anpassungsfähig.
* Mittels QR Code in der Schachtel kann sich jeder Käufer eine gratis Ortlieb Radtasche im evil eye-Design zusenden lassen.
Bezüglich Design, Komfort und Features hat sich im Vergleich zu unserem Vorgänger-Bericht nichts geändert: "Brille auspacken, aufsetzen, fertig. Wem die analoge roadsense in Large passt, dem steht auch die e-sense next - denn bis auf ein paar Gramm Mehrgewicht sind ihre äußeren Werte in Sachen Style, Design und Anpassungs-Features weitgehend identisch."Die 1-2 Gramm weniger Gewicht im Vergleich zur ersten e-sense sind zwar nett, aber nicht wirklich spürbar - und vielleicht eher Serienstreuung oder der Kalibrierung unserer Waage geschuldet.
Der größte Unterschied zum Vorgängermodell ist das deutlich erweiterte Tönungsspektrum - von Schutzstufe 1 bis 3 statt wie bisher 2 bis 3.Dank des vergrößerten LCD-Moduls und einer leistungsfähigeren Photovoltaikzelle kann mehr Energie generiert werden, wodurch sich auch ein hellerer Filter gleich stark abdunkeln lässt. Mit anderen Worten: Der maximale Sonnenschutz bleibt gleich, doch die Filter werden heller, lichtdurchlässiger und dadurch deutlich vielseitiger - mit einer variablen Lichttransmission von 10% bis 46%.
Die Reaktionszeit blieb mit angegebenen 0,6 Sekunden gleich, allerdings wirkt die Tönung subjektiv etwas geschmeidiger. Während der Wechsel bei der ersten e-sense noch an das Ein- und Ausschalten eines Lichtschalters erinnerte, verläuft die Tönung bei der e-sense next deutlich weicher und augenfreundlicher - Stichwort: Fade-in/Fade-out.
Brille auspacken, aufsetzen, fertig.
Mit ihrem erweiterten Tönungsspektrum eignet sich die evil eye e-sense next nun noch besser für wechselhaftes Wetter, schattige Waldpassagen oder lange Touren mit sich ständig ändernden Lichtverhältnissen. Im Vergleich zu den deutlich langsameren, analogen VARiO-Filtern gibt es bezüglich der Bandbreite praktisch keine spürbaren Nachteile mehr. Ob auf dem Rad, beim Laufen oder im Auto – der LST eVARiO Filter übernimmt die automatische Tönung und gleicht Licht-Schatten-Wechsel stufenlos aus. Dank verfeinerter Photovoltaik-Programmierung verlaufen die Übergänge nun flüssiger denn je und werden von den Augen als besonders angenehm empfunden.Der einzige Wermutstropfen für Electroheads ist – wenig überraschend – der Preis. Die evil eye e-sense next ist ab sofort in zwei dezenten Farben um 679 Euro im Sport- und Brillenfachhandel sowie im evil eye Onlineshop auf www.evileye.com erhältlich.
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