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Rose XLite 04 Ultegra 2023 im Test

Rose XLite 04 Ultegra 2023 im Test

22.09.22 04:55 83Text: Gabriel WaringerFotos: Erwin HaidenEin Rennrad, zu schön, zu schnell, zu günstig und zu gut, um wahr zu sein - ein heißer Tipp für alle, die Wert auf Performance, Optik und Technik legen, ohne dafür eine Niere zu opfern.22.09.22 04:55 6.692

Rose XLite 04 Ultegra 2023 im Test

22.09.22 04:55 6.69234 Kommentare Gabriel Waringer Erwin HaidenEin Rennrad, zu schön, zu schnell, zu günstig und zu gut, um wahr zu sein - ein heißer Tipp für alle, die Wert auf Performance, Optik und Technik legen, ohne dafür eine Niere zu opfern.22.09.22 04:55 6.692

Prolog

Absolute Stille, sonst nichts. Kein Knacksen, kein Schleifen. Nur das gleichmäßige Auf und Ab der Pedale. Keine Autos, die von hinten anrauschen, kein Lärm. Keine Musik in den Ohren, nur ein mildes Lüftchen, das mir ins Gesicht bläst.

Es ist knapp nach halb fünf in der Früh, an einem Arbeitstag unter der Woche, irgendwo im Weinviertel in der Nähe des Buschberges. Langsam erscheint die Sonne am Himmel - ein gigantischer Gasball, 151 Millionen Kilometer entfernt und im Kern 15 Millionen Grad heiß, ein Naturspektakel, welches ich unter normalen Umständen viel zu selten zu Gesicht bekomme.

Die ersten Sonnenstrahlen treffen auf meine Haut, Schweißperlen treten aus den Poren hervor, besonders dort, wo mein Helm dicht an meiner Kopfhaut anliegt. Das monotone Surren der Kette ist die einzige Begleitmelodie. Das Bilden der Tropfen, die sich ihren Weg durch die Furchen meines Gesichts bahnen, nur um schließlich, getragen vom Fahrtwind, Richtung Boden zu fallen.

Unser Zentralgestirn lässt mich seine Kraft spüren; passend zum bevorstehenden Anstieg suche ich mit meinen Fingern den Reißverschluss des Trikots, um es zur Gänze zu öffnen, denn es ist Zeit. Zeit, das zu tun, wofür ich hierher gekommen bin, wofür wir alle uns regelmäßig aufs Rad setzen. Der Anstieg, Symbol und Objekt zugleich, ein Kampf gegen Urgewalten, letztlich gegen sich selbst.

Ich denke, die Einleitung für das neue Rose XLITE 04 muss episch sein, um dem Rad gerecht zu werden, denn das Besondere an der neuesten Kreation aus Bocholt ist - so widersprüchlich es sein mag - ihre Bescheidenheit. Hinter der dezenten Silhouette steht viel Know How, und dies wurde perfekt in Szene gesetzt. Das Resultat kann sich sehen lassen... aber alles der Reihe nach.

 Denn es ist Zeit. Zeit, das zu tun, wofür ich hierher gekommen bin. 

Der Kampf gegen sich selbst

Genesis

Im Juli dieses Jahres war es wieder einmal soweit: Die neueste Generation des XLITE wurde der Allgemeinheit vorgestellt. Sehr zur Freude wurde kein kosmetisch überarbeiteter Rahmen, sondern ein gänzlich neu entwickeltes Fahrrad samt passendem Konzept präsentiert. Neben dem Reveal, welches die Endurance Fraktion abdecken soll, wurde dem neuen XLITE die Rolle als Vollblutrenner zugesprochen - ein Bike, getrimmt auf Race.
Ein Blick auf die Geometrietabelle spricht eine deutliche Sprache: Low and long heißt ab sofort die Devise. Mit einem Stack:Reach Verhältnis von 1.40:1 sollte klar sein, in welchen Stall dieser Gaul gehört. Wer mit dieser Zahl nichts anfangen kann, nichts für Ungut - ich musste es auch zuerst im Internet recherchieren. Landläufig gilt die Faustregel, dass alles unter 1.5:1 sportlich, alles darüber komfortabel zu fahren ist. Ergo: Dieses Modell fährt sich eher wie ein Testarossa als ein Multipla.

Brother from another Mother?

Abgesehen von der speziellen Geometrie, was zeichnet das neue XLITE aus? Wie schon beim Vorgänger gibt es das XLITE in zwei Preisklassen - die günstigere Modellreihe lautet auf die Bezeichnung "04", die höherwertige auf "06". Der Hauptunterschied liegt in den verwendeten Carbonfasern. Und so wiegt der exklusivere Carbonrahmen in Größe 57 mit 825 Gramm um 125 Gramm weniger als die günstigere Ausführung und soll zudem minimal bessere Steifigkeitswerte aufweisen.

Zugegeben, ein echtes Fliegengewicht ist das neue XLITE dennoch nicht, auch wenn es bei einem Rahmengewicht von 825 Gramm vielleicht absurd klingt. Der unangefochtene Platzhirsch in Sachen Leichtbau kommt nämlich nach wie vor aus dem Hause Specialized und lautet auf den Namen Aethos. Der magersüchtige Renner bringt gerade einmal mickrige 588 Gramm auf die Waage und es bleibt nur mehr eine Frage der Zeit, bis die UNICEF eine Hilfsaktion für diese Rahmen startet.
Doch selbst wenn der Vergleich mit dem Aethos die Euphorie etwas zu trüben scheint, so darf man nicht vergessen, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ein klareres Bild zeichnet der Vergleich mit dem S-Works Tarmac: Hier schrumpft der Vorsprung der Kalifornier auf läppische 25 Gramm Differenz. Vom Preis brauchen wir gar nicht erst zu reden.

Wir haben es also tatsächlich mit einem Rad zu tun, welches ähnlich konzipiert und leicht ist sowie ein nahezu identes Stack-to-Reach-Verhältnis hat. Das XLITE in Größe 57 entspricht in etwa einem Tarmac in 56, dem Flaggschiff von Specialized. Dies nur am Rande zur weiteren Einordnung der Zahlen (und Preise).

Geometrie

Wolf im Schafspelz

Angesichts dieses doch aggressiven Grundtenors könnte man meinen, mit dem XLITE wurde ein Rad entworfen, das für den Großteil der tatsächlichen RadfahrerInnen ohnehin uninteressant sei - viel zu rassig, null Komfort und etwas antiquiert, eine Ode an Hardcore Spandex Jünger, für die Optik alles und Alltagstauglichkeit ein Fremdwort darstellt. Doch weit gefehlt.

Nachdem ich das Rad Anfang August in Empfang nehmen durfte und es allein schon aufgrund seiner ansprechenden Optik auf den ersten Blick mit dem Bikeboard Prädikat “Wertvoll” versehen hatte, wurde mein Gefühl bereits bei der ersten Ausfahrt nach kurzer Zeit im Sattel bestätigt: das Rad kann! Und zwar einiges und dafür richtig ordentlich!

Der Rahmen wurde eingangs bereits hinlänglich beschrieben, aber das ist bekanntlich nur die halbe Miete. Mein Testrad, das Rose XLITE 04 in Aggro Papaya, ist bestückt mit der vernünftigsten Schaltgruppe am Markt, nämlich der herausragenden neuen Ultegra Di2.

XLITE 04 Ultegra Di2

Rahmen Rose XLITE 04 DISC, Carbon, 12x100TA, Aggro Papaya (Größe 55cm)  Gabel Rose XLITE 04/06 DISC, Carbon, 12x100TA, Aggro Papaya
Kurbel Shimano Ultegra 52/36 Z (172,5 mm) Bremse Shimano Ultegra Di2 BR-R8170 160/160
Innenlager Shimano Pressfit Lenkerband Giusti Velvet, schwarz
Lenker/Vorbau Rose One Piece Cockpit Race, Carbon, 100 mm /42 cm Kassette Shimano Ultegra CS-R8100 12spd, 11-30 Z
Sattelstütze Rose XLITE 04/06 DISC, Carbon, 14mm Offset, 390 mm Kette Shimano CN-M8100 12-fach
Sattel Fizik Antares Versus R5 Regular, schwarz Laufräder Aluminium, 19 mm Innenmaulweite, 31 mm Höhe, asymmetrisch, Tubeless Ready, schwarz 24 Loch
Schaltwerk Shimano Ultegra Di2 RD-R8150, 12-fach Reifen Continental Grand Prix 5000, faltbar, schw/schw. 700x28C
Umwerfer Shimano Ultegra Di2 FD-R8150, 2-fach Gewicht* 7,3 kg (ohne Pedale)
Schalt-/Bremshebel Shimano Ultegra ST-R8170 Di2 12-fach Disc UVP € 4.599,-

* Herstellerangabe (gewogen 7,6 kg in Größe 55 ohne Pedale)

Kompletträder mit elektronischer Schaltung werden von Haus aus mit dem vollintegrierten Carbon Cockpit ausgeliefert; ungeachtet der Rahmengröße bekommt man eine 395 Gramm leichte und dennoch steife Lenker-Vorbau-Einheit aus Kohlefaser mit 83 mm Reach und ordentlichen 130 mm Drop. Wem bei der Vorstellung von “Vollintegration” der kalte Schauer über den Rücken läuft - keine Angst, mittlerweile muss man nicht mehr das halbe Fahrrad zerlegen, um sich eines solchen Cockpits zu entledigen. Heutzutage sind an der Unterseite des Lenkers Leitungsschächte eingelassen, wo die Kabel sicher verstaut, aber auch leicht zu entfernen sind, ganz ohne Entlüften. Praktischerweise gibt es einen CNC-gefrästen Aerohalter im Sortiment, kompatibel mit allen gängigen Quarter Turn-Geräten.

Einzig bei den Laufrädern muss man bei der 04er Modellfamilie Abstriche in Kauf nehmen. Anstelle von Carbon setzt man hier auf 30 Millimeter hohe Aluminiumfelgen, die Naben stammen aus dem Hause Newmen, 24 Speichen vorne und hinten runden das Paket ab.
Obwohl aus Aluminium, sind die asymmetrisch ausgeführten Felgen tubeless ready. Die Innenmaulweite fällt mit 19 Millimetern für meinen Geschmack etwas schmal aus, aber Hand aufs Herz, für ein OEM Laufradsatz auf einem Komplettrad völlig akzeptabel - vor allem in dieser Preisklasse. Andere hätten vermutlich zu anderen Reifen gegriffen, Rose jedoch lässt sich nicht lumpen und verpasst dem XLITE deutsche Qualität in Form des Continental GP 5000. Ich denke, dieser Reifen bedarf keiner weiteren Ausführung.

Also, fassen wir zusammen: Ein Rahmen, der den letzten Technologiestand repräsentiert - rein optisch als auch auf dem Papier - gepaart mit feinen Carbonteilen, soliden Laufrädern und abgerundet durch eine erstklassige Komplettgruppe von Shimano - was soll da noch schief gehen?

Der Schein trügt (doch nicht!)

Zurück zum Anfang. Es ist knapp nach 5 Uhr, die Morgensonne lässt mich ihre Kraft spüren, während ich nahezu lautlos dem nächsten Hügel entgegengleite. Das Rad liegt gut auf der Straße, jeder Pedaltritt wird verlustfrei und ohne Meckern in Vortrieb umgesetzt. Ich spüre, wie die Steigung zunimmt, verabschiede mich vom Sattel und lasse mich auf den Anstieg ein.

Mit meinem gesamten Gewicht hänge ich in den Pedalen und Lenker - bei anderen könnte man jetzt vielleicht von einem Tanz sprechen, bei mir fühlt es sich eher martialisch und weniger grazil an. Das XLITE scheint unbeeindruckt von meinem Gehabe und verrichtet mit mechanischer Präzision seinen Dienst - kein Knacksen im Rahmen, kein Schleifen der Bremsen, einfach nur Performance - zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und dabei so unangestrengt elegant wie ein Zitronenfalter auf einer Sommerwiese.

Bereits Isaac Newton erkannte, jede Aktion fordert eine Reaktion, und so zuverlässig wie das Amen im Gebet folgt dem Aufstieg auch eine Talfahrt. Ich würde mich selbst als mittelmäßiger Abfahrer bezeichnen - durch das Überspringen der Mopedphase in meiner Jugend fehlt mir die Übung, um elegant der Ideallinie entlang möglichst ungebremst durch die Kurven zu gleiten. Das XLITE gibt mir trotz aggressiver, auf Vortrieb getrimmte Geometrie ein Gefühl der Sicherheit. Das straffe Fahrwerk folgt ohne Widerrede meinen Vorgaben und lässt sich ohne Anstrengung in die Kurve legen. Jede Kehre fordert mich mehr und mehr, ich kann der Versuchung nicht widerstehen und arbeite mit den Beschleunigungskräften. Angst, die Kontrolle zu verlieren, kommt in keiner Situation auf, selbst wenn im uneinsichtigen Scheitelpunkt der Kurve plötzlich Splitt oder sonstiger Unrat auftaucht: Eine kurze Korrektur und ich bin wieder auf einer sicheren Linie. Phänomenale Dosierbarkeit der Bremsen in Kombination mit den Continental 5000 in 28 Millimeter machen jede Abfahrt zu einem Kinderspiel - Gänsehaut garantiert! Selten habe ich mich auf einem Rennrad derart wohl und ermutigt gefühlt, die Grenzen so auszureizen, ohne dabei ein gefährliches Risiko in Kauf nehmen zu müssen.

Und plötzlich finde ich mich wieder in der Ebene, Tränen vom Fahrtwind in den Augenwinkeln - ich nehme die Brille ab und wische mir über das Gesicht. Einzig das Grinsen bleibt darauf zurück.

Traumzeit Kontinuum

Die Morgenrunden machen richtig Spaß. Die Optik des Rades ist ansprechend, die Farbe namens Aggro Papaya, eine Mischung irgendwo zwischen Pink und Orange - angenehm erfrischend - endlich mal was anderes. Man merkt, dass man sich über viele Details den Kopf zerbrochen hat - die Sattelstützenklemme wird unter einer Kunststoffabdeckung versteckt, ein pragmatischer Zugang, der einfach gut funktioniert und keine Nerven kostet. Die drei anstelle von klassischen zwei Ösen am Unterrohr für die Montage von Trinkflaschenhalter, oder, ein besonderes Feature, die antriebsseitig versteckten Gewinde für die Steckachsen.

Es ist nicht nur das stimmige Grundkonzept, sondern eben diese Feinheiten, wodurch sich das XLITE von der Konkurrenz abhebt. Das Rad macht von Anfang an Bock und verleiht selbst altbekannten Runden neue Facetten. Neue Bestzeit am Hausberg? Komm, probier es aus!

 Downhill KOM am Tulbinger?  

Wird schwierig, aber eine PR ist möglich!

Endurance? - EnduRACE!

Aber nicht nur für kurze Heizereien eignet sich das XLITE, auch auf Tagestouren kommt man damit gut zu Rande. Die Sitzposition ist zwar nicht das, was man landläufig unter “entspannt und komfortabel” versteht, dennoch verrichten die breiten Reifen sowie die Carbonsattelstütze gute Dienste und bügeln gröbere Unebenheiten auf der Straße weg. Im Vergleich zu meinem Bombtrack Audax All Road Bike, einer Mischung aus Gravel - und Endurance Rennrad, schneidet es speziell in Hinsicht auf Langstreckentauglichkeit naturgemäß schlechter ab. Die maximale Reifenfreiheit beim XLITE ist mit 32 Millimetern angegeben, eine 650b Option ist vielleicht denkbar, aber sicherlich nicht sinnvoll. Dafür wiegt es aber auch gut zwei Kilogramm weniger. Kann man das XLITE offroad bewegen? Ja, man kann, aber ich würde davon abraten, viel ambitioniertere Ausflugsziele als Sandstraßen und leichte Forstwege in Angriff zu nehmen.

Sollte ich im Herbst nochmals die Gelegenheit bekommen, würde ich meine Restrap-Garnitur auf das Rad schnallen und eine längere Tour übers Wochenende unternehmen. Solange der Belag gut gewählt ist, sehe ich diesbezüglich kein Problem.

Fazit

Rose XLITE 04 Ultegra
Modelljahr: 2022
Testdauer: 2 Monate
Preis: € 4.599,- UVP
+ Steif, komfortabel, integriert, blabla...
+ ... und effizient
+ Schönes Design und hammermäßige Farben quer durchs Beet
+ Sportliche Geometrie
+ Shimano Ultegra Di2
+ Leistbarer Preis
o Etwas schwerer als angegeben
- Keine universelle Sattelklemmung
BB-Urteil: Rose mit nur wenigen Dornen.

Das XLITE überzeugt mich als alten Styler sowohl auf den ersten als auch auf den zweiten Blick. Sein optischer Auftritt liegt auf dem selben Niveau wie jener der edlen Pro-Tour-Boliden aus Kalifornien, es fährt sich wie ein Traum und ist kostenmäßig - im Gegensatz zu den meisten anderen, gleichwertigen Optionen am Markt - auf alle Fälle leistbar.

Den Einstieg ins XLITE Universum stellt das XLITE 04 mit einer mechanischen Shimano 105 um 2.999 Euro. Mein Testbike mit der elektronischen Ultegra Di2 kostet zwar 1.600 € mehr, aber der Aufpreis zahlt sich in meinen Augen auf jeden Fall aus. Denn als Draufgabe zum exakten, digitalen Schalten, der hochwertigen Verarbeitung und einem perfekten Sorglospaket erhält man obendrein auch das formschöne, vollintegrierte Carbon-Cockpit.

Also alles perfekt? Nein, es gibt auch Kritikpunkte, die ich noch anbringen möchte. Also, genau genommen einen Kritikpunkt. Früher war ich großer Fan der Fizik Sättel. Meine erste Wahl war der Fizik Antares, welcher eigentlich auf jedem Rad gepasst hat, aber dies nur am Rande. Nach intensiven Erfahrungen mit anderen Herstellerprodukten fand ich den hier verbauten Fizik (Antares Versus R5) für mich dann doch nicht so passend. Kein Problem, ein Sattel ist ja schnell getauscht, möchte man meinen - aber als ich den S-Works Mirror Sattel montieren wollte, musste ich feststellen, dass für ovale Sattelstreben ein spezieller Adapter benötigt worden wäre. So blieb es eben vorerst der Fizik. In Wahrheit kein Drama, denn der angesprochene Adapter wäre als Ersatzteil problemlos erhältlich - man hätte ihn aber auch beilegen oder zumindest die Sattelklemmung anders designen können, um von Haus aus die Montage beider Rohrquerschnitte zu ermöglichen.


Leider haben sie das Baukastensystem aufgegeben. Das hat sie nochmal von Canyon abgehoben. 

Trotzdem ein Topbike und auch in schöneren Farben erhältlich als das Testbike.😜

Die Namengebung könnte irgendwie verwirrend sein.

Wenn ich ein X im Namen lese denke ich gleich mal an einen Crosser oder evtl. Gravel. Aber weniger an eine Strassenrakete.

Bearbeitet von ventoux
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Der Fahrbericht löst bei mir sofort den “haben wollen” Reflex aus! Aber bevor das Herz ganz die Führung übernimmt, schaltet sich doch der Verstand ein und fragt, um wie viel “besser” das neue Modell gegenüber meiner “alten Gurke” von 2016 denn nun wirklich ist? Denn damals vielen die Fahrtberichtes ähnlich positiv aus. Bin hin und her gerissen 😆

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vor einer Stunde schrieb HennRBCN:

Der Fahrbericht löst bei mir sofort den “haben wollen” Reflex aus! Aber bevor das Herz ganz die Führung übernimmt, schaltet sich doch der Verstand ein und fragt, um wie viel “besser” das neue Modell gegenüber meiner “alten Gurke” von 2016 denn nun wirklich ist? Denn damals vielen die Fahrtberichtes ähnlich positiv aus. Bin hin und her gerissen 😆

Kaufen, bevor der Euro gar nix mehr wert ist.

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vor einer Stunde schrieb HennRBCN:

, um wie viel “besser” das neue Modell gegenüber meiner “alten Gurke” von 2016 denn nun wirklich ist? Denn damals vielen die Fahrtberichtes ähnlich positiv aus. Bin hin und her gerissen 😆

Ein Ritzel mehr gibt es mittlerweile. Kann nie verkehrt sein. Ganz abgesehen vom

 Motivationsfaktor bei einem Neuen.

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vor 3 Stunden schrieb HennRBCN:

Der Fahrbericht löst bei mir sofort den “haben wollen” Reflex aus! Aber bevor das Herz ganz die Führung übernimmt, schaltet sich doch der Verstand ein und fragt, um wie viel “besser” das neue Modell gegenüber meiner “alten Gurke” von 2016 denn nun wirklich ist? Denn damals vielen die Fahrtberichtes ähnlich positiv aus. Bin hin und her gerissen 😆

Allein schon wegen der neuen Ultegra Di2 zahlt es sich aus. 

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Ich find ja die krampfigen Phantasienamen bei Produktfarben eigentlich immer eher affig, aber "Aggro Papaya" is hier so geil wie passend.

 

Zur Sattelklemmung: das ist wohl kein Einzelfall, ich durfte unlängst bei einer Ritchsey WCS Carbon Sattelstütze auch eine extra Klemmung dazubestellen, obwohl in der Preis- und Gewichtsklasse ovale Streben mittlerweile häufiger sind als runde. Oder täusch ich mich da?

Bearbeitet von BikeBär
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vor 3 Stunden schrieb BikeBär:

Ich find ja die kramofigen Phantasienamen bei Produktfarben eigentlich immer eher affig, aber "Aggro Papaya" is hier so geil wie passend.

 

Zur Sattelklemmung: das ist wohl kein Einzelfall, ich durfte unlängst bei einer Ritchsey WCS Carbon Sattelstütze auch eine extra Klemmung dazubestellen, obwohl in der Preis- und Gewichtsklasse ovale Streben mittlerweile häufiger sind als runde. Oder täusch ich mich da?

Bei Sätteln mit Carbon Unterkonstruktion sind ovale Querschnitte mittlerweile (soweit ich das mitbekommen habe) Standard - Sram hat das bei den AXS Dropper Sattelstützen für Gravelbikes clever gelöst: sie verwenden ein Patent, welche beide Querschnitte, also sowohl klassisch runde als auch ovale aufnehmen kann - dank zweier schiefer Ebenen als Kontaktflächen, die sich beim Anziehen der Schraube verkeilen gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Eigentlich seltsam, dass das andere Hersteller nicht schon längst verwenden. 

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vor einer Stunde schrieb chriz:

Was mir aufgefallen ist vorne hat die Steckachse keinen Hebel, hinten jedoch schon. Kann man den hinteren abnehmen oder braucht man extra einen Inbus für vorne?

Der hintere Hebel haelt zusaetzlich magnetisch und kann fuer vorne verwendet eerden. Macht dtswiss seit Jahren bei manchen LRS so.

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vor 37 Minuten schrieb generall:

Kann man so einen steckbaren Hebel auch separat erwerben? (Bei meinem S-Works Roubaix gibts scheints original nur die Lösung: 6er Inbus nicht daheim vergessen…)- naja bei dem Preis muß gespart werden…

https://www.rosebikes.de/dt-swiss-rws-plug-in-ersatzhebel-2667684?gclid=Cj0KCQjwsrWZBhC4ARIsAGGUJuoS0SWxV8OqBC3AQJGptsNW2yR5Ol48QGNFkKdudJMmpIP1O4yNQxwaAtPwEALw_wcB

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