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Wetterglück beim Neusiedler See Radmarathon 2024

Wetterglück beim Neusiedler See Radmarathon 2024

22.04.24 12:00 1.763Text: PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Fotos: Nina Wallenborn, sportshot.de
Strahlende Sonne und strahlende Sieger - Jeroen van Voorden und Elisa Winter - beim Auftakt der Radmarathon-Saison und Austria Top Tour in Mörbisch. 22.04.24 12:00 3.408

Wetterglück beim Neusiedler See Radmarathon 2024

22.04.24 12:00 3.40823 Kommentare PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Nina Wallenborn, sportshot.de
Strahlende Sonne und strahlende Sieger - Jeroen van Voorden und Elisa Winter - beim Auftakt der Radmarathon-Saison und Austria Top Tour in Mörbisch. 22.04.24 12:00 3.408

Während in großen Teilen Österreichs winterliche Bedingungen herrschten, präsentierte sich das Burgenland anlässlich des 32. Neusiedler See Radmarathons so, wie es das Klischee und der Tourismus wollen: sonnig (und ein bisschen windig und kalt). Mit Jeroen van Voorden ging der Herren-Sieg beim ersten Radmarathon der Saison und Auftakt-Bewerb der Austria Top Tour-Serie an die Niederlande. Bei den Damen triumphierte die erst 20-jährige Elisa Winter aus der Steiermark.

Insgesamt tummelten sich am Rennwochenende, das auch einen Nachwuchsbewerb, ein Zeitfahren und etliche Programmpunkte mehr beinhaltete, über 2.500 Aktive aus 46 Nationen in der Festspielgemeinde Mörbisch. Hier trägt wohl auch die Tatsache Früchte, dass „der Neusiedler“ als einziger Radmarathon in Österreich zum dritten Mal in Folge zur UCI Gran Fondo Series zählt, sprich: für Hobby-Racer eine direkte Qualifikationsmöglichkeit zur Gran Fondo Weltmeisterschaft bietet.
Wie in der pannonischen Tiefebene üblich, redete der Wind auf den 125 Kilometern und 600 Höhenmetern rund um den Neusiedler See ein gehöriges Wörtchen mit. Bedingungen, die Jeroen van Voorden liegen. Nach einer entscheidenden Attacke kurz vor Rust konnte er sich gemeinsam mit dem Polen Marcin Karbowy von der durchaus prominent – Andreas Klöden, Reto Hollenstein, Ex-Sieger Marco Marina, Jonny Hoogerland … – besetzten Spitzengruppe lösen und nach finalen zehn Kilometern von vorn auch den Sprint für sich entscheiden. Hinter dem Spitzenduo erzielte der Belgier Ward Mercier im Sprint der zehnköpfigen Verfolgergruppe den dritten Platz.

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Steirerin mit Fabelzeit

Eine erst 20-jährige Gleisdorferin triumphierte bei den Damen überlegen: Elisa Winter legte mit einer Fahrzeit von 3:07,25 Stunden eine der besten Damenzeiten überhaupt hin. Sie erreichte damit lediglich fünf Minuten hinter dem Herrensieger das Ziel!
„Nach dem Start war ich weit hinten. Aber am ersten Berg in Mörbisch schob sich alles zusammen und dann begannen die Windkanten. Dort erwischte ich die richtige und konnte mich das ganze Rennen über vorne halten. Ein toller Sieg, der viel Motivation für das Kirschblütenrennen gibt", sagte die Bundesliga-Fahrerin, die die beiden Deutschen Annika Artinger und Mira Fischer auf die Plätze verwies.

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Programmstart schon am Freitag

Erstmals wurde das Radmarathon-Wochenende heuer bereits am Freitag mit einer Abendveranstaltung eröffnet. Christoph Strasser und Flo Kraschitzer luden zum Live-Podcast ihres Erfolgsprojektes "Sitzfleisch". Viele Besucher:innen folgten den interessanten Gesprächen und Hintergrundgeschichten im prall gefüllten Strandhaus Mörbisch mit den Interviewgästen Rene Haselbacher und Johnny Hoogerland. Als prominente Zaungäste waren auch Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister, die rekonvaleszente Nicole Trimmel und Ex-Speedskaterin Lisi Schrenk dabei.
Und der sportliche Teil der Veranstaltung wurde Samstag vormittag mit dem Kids- und E-Bike Race eröffnet. Über 110 begeisterte Kinder sorgten mit ihren Bobby Cars, Laufrädern und Bikes für eine tolle Stimmung.
Am Nachmittag ging das 13. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren über eine Streckenlänge von 26 Kilometern und 200 Höhenmetern sowie mit beeindruckenden 550 Startern über die Bühne. Bei kühlen Temperaturen holten sich der ungarische Top-Fahrer Daniel Szalay mit einer Zeit von 35:33 Minuten den Sieg. Bei den Damen gewann Anna Kofler, im Vorjahr Dritte bei den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren.

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Strahlende Sonne und strahlende Sieger - Jeroen van Voorden und Elisa Winter - beim Auftakt der Radmarathon-Saison und Austria Top Tour in Mörbisch.



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Zwischen Pamhagen und Weiden wäre mir jetzt nichts vom Wetterglück aufgefallen. War das zach.

Aber im Gegensatz zum restlichen Österreich war es trocken und auch die Temperaturen nicht zu tief.

Starke Zeit von der jungen Dame.💪

Bearbeitet von ventoux
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1x Neusiedler(schon vor zig Jahren) und nie wieder 🤪 nicht weil der schlecht organisiert oder so ist... sondern wegen der Unmengen an "nicht in einem Feld steuern könnenden". Unglaublich was es dort auf den ersten Km gescheppert hat, und tlw für Vollidioten(sorry aber echt...) am Start sind... aber sonst ist es eh schön so rund um den Neusiedlersee zu fahren 😉 

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vor 3 Minuten schrieb harryf:

1x Neusiedler(schon vor zig Jahren) und nie wieder 🤪 nicht weil der schlecht organisiert oder so ist... sondern wegen der Unmengen an "nicht in einem Feld steuern könnenden". Unglaublich was es dort auf den ersten Km gescheppert hat, und tlw für Vollidioten(sorry aber echt...) am Start sind... aber sonst ist es eh schön so rund um den Neusiedlersee zu fahren 😉 

vor 30 jahren war ich auch 2 oder 3x dabei - materialschlacht hab ich das genannt (der schwechater war ähnlich). da sind reihenweise die leute links und rechts in den acker geflogen.

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Das Alle immer meinen die Anderen fahren schlecht 😜

Eine defensive Fahrweise ist dort aber definitiv angebracht.

Kostet zwar ab und an mal den Anschluß an die Gruppe erhöht aber auch definitiv die Wahrscheinlichkeit den Zielbogen zu durchfahren.

Erstaunlich finde ich wieviele DNS es gab. Um die 300. 

Und das bei dem Wetterglück.

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vor 3 Stunden schrieb Cannonbiker:

Ist sie das nicht -  zumindest in einigen Abschnitten?

Lt. Ausschreibung klingt es recht halbherzig (es gilt die StVO) und auch nur bis 30er Schnitt.

 

Umso unverständlicher, weshalb eine junge, aufstrebende Lizenzfahrerin sich so etwas antut.

Bearbeitet von kupi
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vor 30 Minuten schrieb hermes:

da sind reihenweise die leute links und rechts in den acker geflogen.

Das ist jedoch bei den Granfondi in Italien nicht anders.

Auf den ersten 10km fliegen andauernd Rennböcke in 3m Höhe durch die Gegend und die Kerle liegen in Scharen auf und neben der Straße.

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vor 46 Minuten schrieb harryf:

🤪. sondern wegen der Unmengen an "nicht in einem Feld steuern könnenden". 😉 

So ist das eben bei Hobby Veranstaltungen. 

Überambitionierte Freizeitfahrer sind selten gewohnt sich in einem großen Feld zu bewegen, beim Fernsehschauen oder auf Zwift lernt man das nicht.

 

Darauf muss man sich einstellen oder es eben lassen. Ich habe mich zu Gunsten der Sicherheit aller Teilnehmer generell für Zweiteres entschieden. 

Bearbeitet von 6.8_NoGravel
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Hobby Athleten bringen heutzutage sehr beachtliche Leistungen zusammen. Nur auf der Straße in der Gruppe happerts halt dann des öfteren. Ich muss zugeben, auch ich selbst würde mich nicht mehr in einem Feld wohlfühlen. Darum lass ich es lieber gleich bleiben oder Fahre auf Genuss und wenns mal hart hergehen soll eben bei Zwift Rennen.

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vor einer Stunde schrieb harryf:

1x Neusiedler(schon vor zig Jahren) und nie wieder 🤪 nicht weil der schlecht organisiert oder so ist... sondern wegen der Unmengen an "nicht in einem Feld steuern könnenden". Unglaublich was es dort auf den ersten Km gescheppert hat, und tlw für Vollidioten(sorry aber echt...) am Start sind... aber sonst ist es eh schön so rund um den Neusiedlersee zu fahren 😉 

War auch 1x dabei. 120km im Grundlagenausdauerbereich und am Ende wollen 100 Leute gewinnen. Dazwischen reichlich Verkehrsinseln: Es war ein Ausscheidungs-"Rennen". - Nie wieder: Ich mag eine Selektion durch einen Hügel am Anfang, weil dann sind die Gruppen kleiner und jeder ist, wo er hingehört.

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vor 1 Stunde schrieb kupi:

Das ist jedoch bei den Granfondi in Italien nicht anders.

Auf den ersten 10km fliegen andauernd Rennböcke in 3m Höhe durch die Gegend und die Kerle liegen in Scharen auf und neben der Straße.

In der Regionalliga Ost geht es auch schlimmer zu als sonst im Profifußball, mein Schulspezl ist nicht einmal ziemlich zerschunden in die Schule gekommen…

Bearbeitet von Cannonbiker
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vor 29 Minuten schrieb stephin:

Man hört immer wieder von Stürzen beim Neusiedler RM. Warum sich das trotzdem soviel antun ist mir ein Rätsel.

Sind alles Ex-Fussballer die sich mit Beendigung der Unterligakarriere und zweier kaputter Kniee was relativ gemütliches gesucht haben. Als Familienvater kann man schliesslich nicht mehr jede Woche humpelnd und verkatert ins Büro. 

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Am 23.4.2024 um 09:08 schrieb 6.8_NoGravel:

So ist das eben bei Hobby Veranstaltungen. 

Überambitionierte Freizeitfahrer sind selten gewohnt sich in einem großen Feld zu bewegen, beim Fernsehschauen oder auf Zwift lernt man das nicht.

 

Darauf muss man sich einstellen oder es eben lassen. Ich habe mich zu Gunsten der Sicherheit aller Teilnehmer generell für Zweiteres entschieden. 

.....ja so ist es. Defensive, angepasste Fahrweise und alles ist gut. Es spielt keine Rolle ob man als110. oder 870. im Ziel ankommt. Ich hatte heuer meinen Spaß ohne Unfall, ohne Defekt in einer guten, wenn nicht gerade schnellen Gruppe zu fahren. Es geht ja nur darum wie man selbst gefahren ist. War die Zeit schneller als beim letzten Mal, oder nicht? Ich konnte mich verbessern, trotz massivem Gegenwind. Ich fahr sicher wieder mit. 

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